Christofer Sundberg, der Chef der schwedischen Avalanche Studios, die für Just Cause verantwortlich sind, sieht die Sache mit den Hackern und illegalen Kopien ein wenig nüchterner: "Piraterie ist immer besorgniserregend. Es ist niemals hilfreich. Wir lassen unsere Publisher diesen Kampf austragen. Aber 50 Prozent der Leute, die für mich arbeiten, haben einen Hacker-Hintergrund - das ist die Wahrheit." Deswegen sei es eine gute Idee, den Hackern Jobs in der Industrie anzubieten. Gerade in Schweden ist die Hacker-Szene besonders ausgeprägt, immerhin ist man im Heimatland von Pirate Bay, so Christofer Sundberg weiter.
Danach ging der Mann auf die DRM-Schutmaßnahmen ein und bezeichnet diese als albern: "DRM stoppt die Piraterie nicht. Es bestraft lediglich die Leute, die tatsächlich für das Spiel gezahlt haben. Es ist völlig unnütz. Die Leute dazu zu zwingen, ständig online zu sein und dergleichen, ist nicht respektvoll denjenigen gegenüber, die PC-Spiele tatsächlich kaufen." Zudem ist Sundberg der Ansicht, dass die Entwicklung besserer Exklusiv-Spiele für den PC die Piraterie eindämmen würde. Aus diesem Grund sieht er auch Portierungen von Konsolen-Titeln als kritisch an, denn PC-Spiele sollten auch für PC-Spieler entwickelt werden. Zudem müsse die Industrie den PC als Spieleplattform ernster nehmen.
Der Artikel bei CVG:
http://www.computerandvideogames.com/295327/news/how-do-you-stop-piracy-try-giving-hackers-a-job-and-make-better-pc-games/
Quelle: www.eurogamer.de







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