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  • Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers - Kurzweilige Rätselkost für den DS - Leser-Test von PhilCassidy

    Was ist es doch schön einen Privat Sender zu haben, der Zeichentrick Serien ausstrahlt die dem Anschein nach so gut sind, dass sie als Spiel herauskommen müssen. Die angesprochene Serie nennt sich Avatar - Der Herr der Elemente, und wie der Name schon sagt, geht es um Elemente. Diese nennen sich Feuer, Wasser, Erde und Luft; die Feuer Nation, die das Feuer beherrscht hat die Welt unterjocht und es gibt nur einen der diese Anomalie stoppen kann: Der Avatar. Wie es aber in Serien so üblich ist, ist der Avatar nicht ein großer starker Mann mit Paketen aus Muskeln, sondern ein zwölfjähriger Junge. Und es liegt alles an ihm, die Welt vor dem Untergang zu bewahren; Freunde hat er die ihn unterstützen, also auf auf. THQ versucht mit dem Nintendo DS Ableger Avatar: Der Pfad des Feuers an die Serie des deutschen Privatsenders Nickelodeon anzuknüpfen und Spieler bzw. Fans mit eigenem Charme zu begeistern; ob es geklappt hat, lest ihr im folgenden Review.

    Nach dem einlegen der Spielkarte kommen wir ins Menü, wo uns zwei Slots ins Auge fallen. Mit diesen Slots speichern wir unseren Fortschritt; haben wir einen ausgewählt muss man nur noch seinen Namen eingeben unter dem das Spiel speichern soll und dann geht es über Story schon ins Abenteuer. Die Story dreht sich, wie schon erwähnt, um den Avatar, der sich Aang nennt. Dieser muss die Feuernation aufhalten und dies passiert, von der Serie in Bücher unterteilt, Schrittweise. Das Spiel startet bei Buch Drei mit dem ersten Kapitel: Das Erwachen.
    Kaum mit dem Stylus Stift angetippt sehen wir den Jungen Aang friedlich auf seinem Bett schlafen, bis auf einmal Freundin Katara hereinplatzt, die sich mit dem Wasser zu verstehen weiß und dieses sehr gut beherrschen kann. The Time has began und das nun auch für Sie, willkommen in Avatar: Der Pfad des Feuers.

    Nun ja was soll man sagen, das Gameplay des Spieles ist auf das logische Lösen, meist von Schalterrätseln, aufgebaut. Wir bewegen unsere Figuren mit dem Stift über die Bildfläche und schlagen mit dem tippen auf dem Bildschirm. Zu Beginn sind wir noch in der Kajüte des Schiffes, doch mit einem Schlag auf dem Schalter neben der verschlossenen Tür, öffnen wir diese und begeben uns weiter durch das Level; nicht weit entfernt kommen uns auf einmal zwei Schalter des Weges, die wir beide nacheinander aber schnell umgeschlagen haben um die nächste Tür zu öffnen. Zeitschalter sind auch eine ganz Fiese Sache: Betätigen sie diese wird die entsprechende Tür geöffnet, dies aber nur für eine bestimmte Zeit; es heißt hier also: Beeilung.

    Freizuschalten gibt es in der Serien Portierung auch etwas: Nämliche Kostüme und Volleyballspieler, die sie mit den sogenannten Lotussteinen freischalten können. Lotussteine sind Coins, die mit einer gelben Blume versehen sind. Sammelt man davon alle 5 in einem Level, so schaltet man die eben genannten Dinge frei. Lotussteine sind aber oft nicht einfach zu finden, und es kann schon mal sein, dass man ein Level genauer unter die Lupe nehmen muss, vor allem wenn es große Flächen abzugrasen" gibt. Weitere Sammelbare Dinge in den verschiedenen Level währen die, von den Feuersoldaten fallengelassenen, Münzen. Sammeln sie alle um eine entsprechende Belohnung am Ende des Levels freizuspielen.

    Was passiert eigentlich, wenn man auf irgendeine Weise getroffen wird? Ganz einfach, der untere Bildschirm des DS färbt sich an einer Line Rot. Färben sich durch mehrere nacheinander eingesteckte Treffer die Ränder komplett Rot (also 4 Leben maximal), ist das Level verloren; Wehrmutstropfen: Die Balken verschwinden nach einiger Zeit und wenn sie irgendwo herunterfallen, quasi ins Nichts, dann bekommen sie auch nur Einen Roten Balken "gutgeschrieben".
    Unsere Charakter, es sind immer zwei je Level - diese Charakter können aber je nach dem variieren, können auch automatisch springen: Sollten sie gegen eine Wand laufen wollen auf die sie theoretisch kommen könnten, so springt der Charakter einfach automatisch; dies gilt auch für das Überwinden von Abgründen..., Voraussetzung dafür ist aber ein nicht allzu großer Abstand zwischen dem Rettenden Ufer und dem Ort, wo man sich gerade befindet.

    Ein weitere besonderer und auch häufig vorkommender Schalter währe der Farbschalter, mit dem sie ein Tor der Farbe entsprechend öffnen und schließen können. Erfordert eine Kombination, dass sie das Tor öffnen müssen, so öffnen sie dieses erst mal und gehen dann mit den Charakteren zum nächsten Tor. Hier wären wir dann Prinzipiell schon beim vorherrschendem Gameplay angekommen wären. Denn nur durch das lösen von diesen Schalterrätseln und das ablösen von Charakteren, die dann alleine weiterlaufen, damit sie bald den anderen wiederholen können, ist das Spiel zu schaffen. Natürlich erwarten sie auf dem Streifzug auch noch Feinde und Endgegner aber diese sind mit ein paar Kampftricks leicht zu besiegen.
    Mit den Vier verschiedenen Charakteren Aang, Katara, Toff und Sokka sollen sie das Spiel schaffen, da alle eine andere Aufgabe haben, ist somit Kombinationsdenken gefragt. Aang kann beispielsweise Tornados erschaffen, Katara kenn Wasserflächen gefrieren lassen - damit man darüber gehen kann, Toff kann Steine bewegen und diese in Höhe und Tiefe einstellen und Sokka schließlich kann mit seinem Bumerang, weit entfernte Schalter aufs Korn nehmen.

    Die Grafik des Spiels ist so ähnlich wie das allseits beliebte Animal Crossing für den DS. Die Charaktere fallen durch ihre putzige Aufmachung und den großen Köpfen und Augen direkt ins Auge; wer es mag der braucht sich daran nicht zu stören, alle anderen sollten vorher überlegen mal ein Probespiel zu wagen. Die Hintergründe beziehungsweise die Level sind recht schlicht gehalten, zwar sind sie nicht allzu trostlos geraten, lassen aber Ideenlosigkeit ins Auge fallen: Es stört einfach Wege abzulaufen die sich eigentlich immer ähneln. Wer die Zeichentrick Serie kennt, der wird sofort den hohen Wiedererkennungswert der Figuren erkennen, das wäre es dann aber auch schon.

    Der Sound, naja, er passt halt ist aber nichts wirklich besonderes. Da es keine Synchronisation während der Level und in den, mit Texten versehenen, Zwischensequenzen gibt, muss man sich mit der Musik auseinandersetzen die im Hintergrund abläuft. Diese ist stilistisch zwar passend, aber langweilig angehaucht und immer wiederholden, sodass man sich nach einer Zeit schon genervt fühlt. Die SFX Geräusche allerdings sind passen und hören sich dementsprechend gut an.

    Die Steuerung läuft über den unteren berührungsempfindlichen Bildschirm des DS Bildschirms statt. Mit dem Touchpen führen sie ihre Figuren recht präzise durch die Level und aktivieren die Fähigkeiten auf Abruf auch in dieser Form. Mit dem Touchpen läuft das ganze Spiel ab, was gut ist, da der Bildschirm ausgiebig genutzt wird, was fast schon selten ist, gelungen.

    Fazit: Avatar - Der Pfad des Feuers ist mit seinen meist kniffligen Rätseln wirklich gut für zwischendurch. Zwar besticht das Spiel nicht mit einem tollen Sound oder einer guten Grafik oder aber auch mit einer brauchbaren Story; es hat aber einen kleinen Schuss Humor, die Rätsel sind ordentlich gemacht und die Fähigkeiten der Spielcharakter passen zum Zeichentrick Hit. Mit einem überaus voll ausgenutzten Touchscreen ist das Avatar sicherlich nicht schlecht, man sollte es aber vorher mal antesten, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind; Brauchbar.

    Negative Aspekte:
    Grafik nicht jedermans Sache, Sound mit einem Hauch von Einfallslosigkeit, Leveldesign brauchbar, keine Synchronstimmen, Story (!?)

    Positive Aspekte:
    Rätsel sind gut gemacht, für zwischendurch, sehr einfache Steuerung, ein wenig Humor(...), Touchscreen des DS wird ausgiebig genutzt

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    7.1
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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02.05.2010
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