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  • Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers im Gamezone-Test

    Im letzten Kampf triumphiert der DS Ableger aufgrund des durchdachten Spielkonzepts.

    "Avatar - Der Herr der Elemente" ist eine amerikanische Zeichentrickserie des Senders Nickelodeon, die sich stilistisch eher in Richtung japanischer Anime orientiert und mittlerweile auch in Deutschland eine große Fangemeinde aufbauen konnte. Kein Wunder, dass passende Videospielumsetzungen nicht lange auf sich warten ließen. THQ übernahm wie auch schon bei Spongebob und Co. die Verantwortung, die Nicktoons in die Pixelwelten zu verfrachten. Während die letzte Ausgabe gerade für die Xbox 360 aufgrund leicht zu ergatternder Achievements für Furore sorgte, gerieten die DS Versionen nicht zu unrecht in Vergessenheit. Mit "Der Pfad des Feuers" erschien nun der dritte und wohl letzte Teil aus der Serie, welcher die Geschichte des letzten Buches umfasst. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so ersehnen die Fans, dass wenigstens der Abschluss der gelungenen TV-Serie würdig ist.

    Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Für all diejenigen, die sich bisher nicht mit Avatar Aang und seinen Kollegen beschäftigt haben, fassen wir die Hintergründe nochmals zusammen:
    Das Ambiente der Cartoonserie erinnert an mittelalterliche Lebensweisen und Fantasy-Literatur und präsentiert sich stilistisch wie schon erwähnt in einem sehr japanisch angehauchten Look. Im Mittelpunkt der auf drei Bücher ausgelegten Story steht der zwölfjährige glatzköpfige Junge namens Aang. Sein Leben und Dasein ist vorherbestimmt, er soll der nächste Avatar werden und muss daher für Friede und Ordnung in der Welt sorgen, denn nur er allein kann alle tragenden Elemente erlernen. Geboren als Luftbändiger erlangt Aang innerhalb seines ersten Abenteuers die Kunst der Wassermagie. Die Geschichte des zweiten Buches lehrt dem wissbegierigen Jungen die Erdmagie, während im krönenden Abschluss ein Abtrünniger der Feuernation gefunden werden muss, um auch das Feuerbändigen erlernen zu können. Das dürfte nicht leicht werden, da Aang hauptsächlich die Vernichtung der Feuernation im Hinterkopf hat. Doch dies war nicht immer so. Einst lebten alle vier Nationen - Feuernation, Wasserstamm, Erdkönigreich und Luftnomaden - zusammen in Eintracht und himmlischer Harmonie, bis einige machtgierige Feuerkünstler den anderen Reichen den Krieg erklärten. Daher ist es die Aufgabe des Avatar - Herr aller Elemente - das drohende Unheil abzuwenden und die Feuernation an der Machtübernahme zu hindern.

    Ein erster Schock für Fans

    Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Voller Vorfreude legt man als Fan des Avatars das neu erworbene Modul in den Schacht des Nintendo DS ein und wartet ungeduldig darauf, dass man zusammen mit Aang den Soldaten der Feuernation in den Popo treten darf. Sofort wird der Storymodus gestartet, welcher übrigens per drahtloser Übertragung und zweier vorhandener Module im Koop-Modus spielbar ist. Doch was bitteschön ist das? Hab ich etwa das falsche Modul ausgewählt und stattdessen "Animal Crossing" gestartet? Erneutes überprüfen bringt die Gewissheit: Aus dem Bildschirm heraus schauen uns eindeutig Aang und Katara mit riesigen Glubschaugen und aufgeblasenen Kürbisköpfen entgegen, deren zierlicher und schmächtiger Körper nicht im Einklang mit den überdimensionierten Häuptern steht. Vorbei der Traum, eine tolle Umsetzung der letzten Eposiden der Zeichentrickserie auf dem Nintendo DS zu erleben! Auch wenn man als Fan miesmutig in den sauren Apfel beißen muss, schließlich hat der Stil kaum etwas mit der eigentlichen TV-Serie am Hut, so sollte man nicht alles gleich schwarz sehen und sofort über alles urteilen!

    Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Um der Feuernation nun einen Strich durch die Rechnung zu machen, wollen Aang und seine Freunde während der Sonnenfinsternis einen Überfall wagen - die letzte Hoffnung, das Unheil abzuwenden. Dazu muss sich die Truppe tief in das Terrain der Feuernation hinein wagen. Dazu durchstreift man mehrere labyrinthartig aufgebaute Levels, welche uns durch abwechslungsreiche Gebiete wie dem Bug eines Schiffes, eine zerstörte Fabrik oder heißen mit Lava durchströmten Höhlen jagen. Einziges höheres Ziel der stets aus zwei spielbaren Charakteren bestehenden Heldentruppe ist das Auffinden des Ausganges. Das klingt nun recht einfach, die Praxis zeigt uns aber recht schnell, dass ohne Köpfchen keiner das Ende zu Gesicht bekommt. Die Soldaten der Feuernation stellen nur ganz selten ein ernstzunehmendes Problem dar. Die meisten Kollegen werden mit simplen Angriffen KO geschlagen, nur einige Endgegner erwarten durchdachte taktische Manöver und reichern das Gameplay an.

    Das Ziel vor Augen

    Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Hauptsächlich, sogar im Kampf, kommen die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere zum Einsatz. Die Bändiger können ihre Kräfte benutzen, um entsprechende Elemente zu kontrollieren oder in Form zu bringen. Aang erzeugt Tornados, die einen über Abgründe hinweg fegen, während Freundin Katara fließendes Wasser zu Eis gefriert, um Brücken zu bauen. Erdbändiger Toph wiederum kann wie auch Katara aus dem Element Geschosse formen, mit denen nicht nur Schalter ausgelöst und Kisten zerstört, sondern Feinde überrascht werden. Viel wichtiger für den Erdbändiger ist aber die Fähigkeit, Steinblöcke allein durch seine mentale Kraft bewegen zu können. Anfangs schiebt man Blöcke ohne großes Nachdenken auf Schalter, später werden kombinatorische und geschickte Lösungen verlangt, um Türen zu öffnen oder hoch gelegene Felsvorsprünge erreichen zu können. Zum Schluss bleibt Erzrivale Prinz Zuko als Feuerbändiger übrig, dessen Feuerwand Feinde vernichten und Schalter auslösen kann. Nicht selten kommen auch aus den Zelda-Spielen bekannte Fackelproblematiken zu Tage.

    Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers Anfangs ärgert man sich über den ständigen Wechsel zwischen den stets zwei spielbaren Charakteren. Zudem nagen immer wieder dieselben Lösungsvarianten an den Nerven, da anfänglich nur wenig Abwechslung offeriert wird. Nachdem aber die ersten Levels passiert sind, spielt der Titel seine gelungene Komplexität aus. Nicht selten werden die grauen Hinzellen ordentlich strapaziert, um mit Köpfchen alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und des Rätsels Lösung zu finden. Dazu muss das Band beider Charakteren auch mal getrennt und jede Personen einzeln gesteuert werden, um in verschiedenen Bereichen des Levels dem Partner den Weg zu bereiten. Schalterrätsel sowie Plattformaufgaben wechseln sich dabei geschickt ab, um genügend Abwechslung zu offerieren. Während die ersten Level mit links beendet werden, sitzt man in den späteren Abschnitten durchaus einige Minuten vor einer schier unlösbaren Aufgabe und fragt sich gedankenverloren, wie man bitte die nächste Tür oder ähnliches passieren soll. Hat man den Kniff einmal raus, muss man sich dann aber meist selber tadeln. Oftmals übersieht man die offensichtlichste Lösungsvariante und versucht verquert des Rätsels Lösung zu finden.

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Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers
Avatar: Der Herr der Elemente - Der Pfad des Feuers im Gamezone-Test
Im letzten Kampf triumphiert der DS Ableger aufgrund des durchdachten Spielkonzepts.
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18.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/46616_image0219.jpg
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