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  • Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt im Gamezone-Test

    Durchlebt mit Aang die Geschichte des zweiten Buches und schützt das Erdreich vor der Feuernation.

    Auch wenn das erste Spiel zur gleichnamigen Serie hierzulande etwas unterging, liefert uns THQ mit "Die Erde brennt" eine konsequente Fortsetzung von "Avatar - Der Herr der Elemente". Zusammen mit Avatar Aang und seinen Freunden Katara und Sokka erlebt ihr die Geschichte des zweiten Buches und dürft das Erdkönigreich vor der Feuernation schützen. Der Titel bietet aber nicht nur ein nett aufgemachtes Abenteuer für geneigte Fans und Serienliebhaber, auch derart nicht bewanderte Spielern können aufgrund einer schönen Erzählweise und einem unterhaltsamen Gameplay reichlich Spaß und Freude am glatzköpfigem Helden haben. Doch lest selbst in unserem Review, wie gut sich die Fortsetzung tatsächlich schlägt.

    Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt Für all diejenigen, die sich bisher nicht mit Aang und seinen Kollegen beschäftigt haben, fassen wir hier die Hintergründe nochmals zusammen. Das Ambiente bietet eine fernöstlich angehauchte Geschichte zeitlich eher angesiedelt im Mittelalter. Das spiegelt sich nicht nur in der gegebenen Lebensweise der Bewohner, der Architektur und Technologie, sondern auch der hintergründigen Fantasy-Mythologie wieder. Im Mittelpunkt der auf drei Büchern - in dem Sinne voraussichtlich auch drei Spielen - ausgelegten Geschichte steht ein zwölfjähriger glatzköpfiger Junge namens Aang, der als Avatar die Fähigkeit besitzt, die vier tragenden Elemente erlernen zu können. Geboren als Luftbändiger erlangt Aang innerhalb seines ersten Abenteuers die Kunst der Wassermagie. Die Geschichte des zweiten Buches lehrt dem wissbegierigen Jungen die Erdmagie. Doch bevor es soweit ist, muss Aang einen geeigneten Lehrer des Erdelements ausfindig machen.

    Allein dieses Unterfangen erweist sich schon als eine große Hürde. Gleichzeitig sitzt dem Helden die Feuernation im Nacken, die eine große Macht im Reich darstellt. Doch dies war nicht immer so. Einst lebten alle vier Nationen - Feuernation, Wasserstamm, Erdkönigreich und Luftnomaden - zusammen in Eintracht und himmlischer Harmonie, bis einige machtgierige Feuerkünstler den anderen Reichen den Krieg erklärten. Daher ist es die Aufgabe des Avatar - Herr aller Elemente - das drohende Unheil abzuwenden und die Feuernation an der Machtübernahme zu hindern. Die Aussichten erscheinen nicht gerade rosig und Aang muss vor allem zuerst Herr der Elemente werden, bevor er als kleiner Junge einer ganzen Nation gegenüber treten kann. Das Spiel selber erzählt euch die Geschichte des zweiten Buches, in dem Aang das Erdkönigreich retten muss und innerhalb dieser Ereignisse die Erdmagie erlernt. Dummerweise endet das Spiel mit einem fiesen Cliffhanger für all diejenigen, die sich nicht mit der Zeichentrickserie oder den Büchern beschäftigt haben. Denn nach dem Ende des zweiten Buches bleibt alles offen und wir müssen geduldig auf das dritte Abenteuer von Avatar Aang warten!

    Mit Witz und teils ausfallender Animation

    Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt Die interessante Geschichte wurde von den Entwicklern in ein durchaus unterhaltsames Action-Adventure bzw. Plattformspiel mit reichlich Kampfeinlagen gepackt, welches häufig durch kleinere Comicsequenzen unterbrochen wird. Die Konversationen in bester Zeichentrickgrafik fangen nicht nur gekonnt das Flair der Serie ein und präsentieren die Helden, einige böse Charaktere und die schön gestaltete Welt im besten Bleistiftstrich, sondern schafft es, die Story unterhaltsam und mit Witz herüberzubringen. Zwar merkt man deutlich, dass sich der Titel eher an ein jüngeres Publikum richtet, aber auch jung gebliebene Erwachsene können durchaus ihre Freude haben. Solange die Technik funktioniert, die Animationen flüssig ist und die Gesichtmimik spitzbübisch die Videos ziert, wird die Cartoon-Welt aufrecht erhalten. Sehr schade, dass einige Patzer eben dieses Element versiegen lassen. Komischerweise bleiben Figuren in einigen Sequenzen starr. Obwohl die Synchronsprecher gekonnt und wohlklingend den Charakteren Leben einhauchen, wird dies visuell aufgrund fehlender Lippenbewegungen und Animationen im Fehlerfall kaum dargestellt. Es ist durchaus schmerzhaft, da es immer wieder Abschnitte gibt, die uns eines Besseren belehren und einfach auch herrlich schön animierte Gespräche präsentieren!

    Sieht man mal von den optischen Fehlern in den Videosequenzen ab, wurde die Welt sehr passend und mit reichlich Details umgesetzt. Der glatzköpfige Aang und seine Kumpanen reisen durch diverse Gebiete des Reiches und landen dabei nicht nur in der staubigen Wüste, in der Treibsand euch in die Tiefe ziehen wird, ein Turm des Wissens euch mit Büchern versorgt und der sandige Wind weht. Auch ein begrünter Sumpf steht auf dem Ausflugsplan. Gerade die Pflanzenwelt zeigt auf, wie liebevoll die Entwickler zu Werke gingen. Die Büsche weisen mehrere Schichten an Blätter auf, die sich seichte im Wind wiegen und dadurch auch einen wechselhaften Schatten werfen, aber auch Nebel sorgt für eine beklemmende Stimmung. Selbst die Ausflüge in die Städte wie zum Beispiel Ba Sing Se protzen mit zahlreichen Passanten und Märkten. Es gibt natürlich immer wieder Patzer, einige Texturen wirken unscharf oder das Feuer sieht eher schlecht als recht aus, das Flair einer Zeichentrickserie wurde aber mit ansehnlichen Bildern eingefangen. Die starre Kamera zeigt dabei wenig negative Wirkung aus optischer Sicht, bietet aber in einigen spielerischen Passagen nervtötende Komplikationen. Außerdem wundert man sich nicht selten über unsichtbare Mauern, welche nicht passierbar sind - offensichtlich aber auf dem Bildschirm kein erkennbares Hindernis darstellen.

    Der Kampf um die Erfolge

    Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt In spielerischer Hinsicht wurde das Buch in sieben Kapitel unterteilt. Die Levels gestalten sich recht linear, so dass man sich wohl kaum verlaufen kann. Dank der starren Kamera gibt es aber durchaus das eine oder andere Geheimnis oder einen versteckten Pfad zu entdecken. Ist man gerade mal nicht mit herumklettern und herumwandern beschäftigt, sorgen zahlreiche Feinde für actionlastige Einlagen. Seien es nun überdimensionierte, achtbeinige Spinnen, von Tollwut besessene Affen oder bissige Ratten - das Getier lässt sich auf dieselbe Weise entledigen, wie zahlreiche Handlanger der Feuernation oder übergelaufene Erdanhänger. Simple und mit der zweit erweiterbare Kombinationen mit den Angriffstasten verteilen ordentliche Ninja-Backpfeifen und werden jeden Feind über den Jordan jagen. Allzu anspruchsvoll ist das Kampfsystem aber nicht, auch wenn unter anderem die Magie zum Einsatz kommt, mit der man die Widersache einfriert oder benebelt. Die Endgegner fordern dagegen recht viel Geschick. Deren Angriffsmuster sollte man stets studieren und einen Zeitpunkt finden, in dem keine Attacken folgen und der Gegner verwundbar ist. Hört sich leichter an, als es oftmals ist. Vor allem die jüngeren Spieler werden aufgrund harter Bosskämpfe frustrierende Momente erleben.

    Innerhalb des Kampfsystems haben die Entwickler auch die beliebten Xbox 360 Achievements angesiedelt. Doch anstatt den Spielern motivierende Aufgaben zu geben, wirft man achtlos mit den Erfolgen um sich. Wer schlau agiert, kassiert innerhalb der ersten Spielminuten alle Erfolge und ist um 1000 Punkte auf dem Gamerscore reicher. Es gäbe aber so viele Möglichkeiten, die Zähler sinnvoll zu verteilen. Ein paar Punkte für das beenden jedes Kapitels, einige für das einsammeln von vorhanden Extras und evtl. nach Abschluss des Titels einige Zähler - das hätte deutlich mehr Sinn ergeben! So dürfte der Titel aber in den Charts der Videotheken recht hoch im Kurs sein.

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Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt
Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt im Gamezone-Test
Durchlebt mit Aang die Geschichte des zweiten Buches und schützt das Erdreich vor der Feuernation.
http://www.gamezone.de/Avatar-Der-Herr-der-Elemente-Die-Erde-brennt-Spiel-18444/Tests/Avatar-Der-Herr-der-Elemente-Die-Erde-brennt-im-Gamezone-Test-991582/
03.12.2007
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