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  • Away: Shuffle Dungeon im Gamezone-Test

    Die Mischung aus bekannten Elementen aus dem RPG-Genre wissen in der gezeigten Kombination zu gefallen.

    "Sie kommen um dich zu holen" ist eine oft gebrauchte Aussage um eine Invasion von Außerirdischen dramatisch einzuleiten oder abzuschließen. Und wie wäre es, wenn man sich auf einmal mit eben dieser furchtbaren Wirklichkeit konfrontiert sieht? Ein exemplarisches Beispiel versucht der Verbund um "Virgin Play" und "Mistwalker" mit ihrer Idee vom Spiel "Away - Shuffle Dungeon" zu bieten. Ob ihr euch von dieser anderen Welt fernhalten solltet oder ob sich das Wagnis lohnt? Wir haben uns für euch der Gefahr gestellt!

    Die Leiden des jungen Sword

    Away: Shuffle Dungeon Away: Shuffle Dungeon In deinem Dorf ist die Welt noch in Ordnung. Weicher, goldfarbener Strand wird von glasklarem und doch intensiv blauem Wasser geküsst. Schmetterlinge wissen aufgrund des Blütenangebots nicht auf welcher Blume sie sich als nächstes niederlassen sollen. Und du? Du stehst mitten in diesem Idyll und spielst die Harfe, die du für deine Angebetete aus einer übergroßen Muschel in mühevoller Handarbeit gefertigt hast, um deine Arbeit ein allerletztes Mal vor der großen Übergabe zu beäugen. Deine Arbeit weiß zu gefallen und so machst du dich auf die Suche nach dem Mädchen, das dein Herz im Sturm erobert hat.
    Ach, entschuldige, wie du heißt, willst du wissen? Dein Name ist Sword und Anella ist der Name des Mädchens das du begehrst. Du ziehst also los, quer durch dein Heimatdorf Webb um ihr die Harfe zu überreichen. Nachdem du sie gefunden hast, kommt es leider nicht zur so schön ausgemalten Präsentation deines Geschenks. Der Himmel verdunkelt sich schlagartig und ein in Webb gefürchtetes Phänomen erscheint mal wieder und schreckliche Geschehnisse nehmen erneut ihren Lauf. Denn das unheilvolle Phänomen mit dem Namen "Fort" oder auf Englisch "Away" - daher auch der Spieltitel - sucht das Dorf zum einhundertsten Mal heim.

    Vom verdunkelten Himmel über dir und Anelle regnet es plötzlich leuchtende Tropfen auf das Dorf herab. Als ihr von Tropfen umzingelt seid, ist dir völlig klar, dass entweder du oder Anelle geholt werden sollt - so wie es das "Fort" seit Ewigkeiten immer wieder getan hat. Als sich ein Blitz fest um deinen Körper wickelt wird dir klar, dass du der einhundertste "Auserwählte" sein wirst. Anelle versucht sich mit letzter Kraft an dir festzuhalten um dich doch noch irgendwie zu retten. Doch Anelle weiß, dass sie es mit ihrer Körperkraft nie fertig bringen wird dich aus den Fängen dieser übermächtigen Kraft zu reißen. Sie fasst ihre letzte Kraft in Worte um und siehe da, das "Fort" lässt von dir ab. Hart an einen Stein geschleudert, nehmt ihr die nächsten Momente nur mit halbem Bewusstsein war, warum ihr nun doch nicht geholt wurdet? Verschwommen nimmst du wahr, dass deine große Liebe sich für dich geopfert hat.

    Auf der Suche nach Anelle ... bekommt ihr einen Springball

    Away: Shuffle Dungeon Away: Shuffle Dungeon "Fort" hat jedoch nicht nur die Liebe eures jungen Lebens, sondern auch gleich das ganze Dorf mitgenommen. Da ihr das aber noch nicht sofort bemerkt, macht ihr euch auf die Suche nach den anderen Dorfbewohnern. Recht schnell findet ihr eine Spur des Bürgermeisters, welche er euch hinterlassen hat, und damit schaltet ihr zum ersten Mal einen der Hauptteile des Spiels frei. Ein Lichtkegel erscheint und zeigt euch, dass ihr euch am Eingang eines Dungeons befindet. Natürlich betretet ihr den unbekannten Weg, da ihr glaubt so zum "Fort" kommen und Anella retten zu können. Kaum aber habt ihr den Dungeon betreten, folgt euch ein kleiner Gummiball. Da ihr solche Kreaturen allerdings nicht kennt, das kleine Ding auch nicht wirklich feindlich gesinnt wird und sie für euren Geschmack einen Namen brauchen, benennt ihr sie nach dem Geräusch welches entsteht wenn sie sich fortbewegen. Und damit habt ihr auch schon die Frage beantwortet, wie das Fupong zu seinem Namen kam.

    Verrückte Dungeons und Eintags-Fupongs

    Away: Shuffle Dungeon Away: Shuffle Dungeon Wie angesprochen sind die Dungeons ein Hauptelement des Spiels. Dabei kommen beide Bildschirme des Handhelds zum Einsatz. Beide Bildschirme ergeben zusammen eine Dungeonkarte und können von euch fließend begangen werden. Das "Shuffle" im Untertitel des Spiels bezieht sich eben auf diese Dungeons. Je nach Eigenheit der Dungeon-Karte ist entweder der untere oder der obere Abschnitt mit einem Zeitlimit versehen. Eure Aufgabe ist es innerhalb dieses Zeitlimits den Abschnitt zu verlassen und euch auf dem jeweils anderen Bereich in Sicherheit zu bringen. Denn ist das Zeitlimit abgelaufen wechselt die Karte ihre äußere Erscheinung. Vergleichbar ist das Prinzip mit dem beliebten Brettspiel "Das verrückte Labyrinth". Schafft ihr es nicht rechtzeitig den Abschnitt zu verlassen, werdet ihr zurück zum Anfang der jeweiligen Dungeon-Ebene geworfen. Meist bestehen die Dungeons aus mehreren Stockwerken die von euch erklommen werden müssen, bis ihr euer eigentliches Ziel vor Augen habt. In den Höhlen kommen auch fleißige Kistenöffner und Sammler auf ihre Kosten. Neben Lebensenergie, Gold, Medizin, Nahrung oder Ähnlichem finden sich auch Fupongs mit unterschiedlichen elementaren Eigenschaften. Diese folgen euch wie Roboter - ähnlich dem Prinzip in "Tokobot" - in einer Reihe und lassen sich bei Bedarf auch als Spezialwaffe einsetzen. Doch bedenkt, jedes Fupong kann nur einmal eingesetzt werden. Danach müsst ihr erst wieder neue Helferlein einsammeln. Dazu kommt, dass die Anzahl an Begleitern auf maximal sechs begrenzt ist. Habt ihr besonders seltene, starke oder einfach für den nächsten Auftrag ungeeignete Fupongs, könnt ihr sie in einer Art Stall unterbringen und sie dort erst einmal versorgen, pflegen und aufpäppeln, bis sie dann für einen passenden Einsatz benötigt werden.

    2D/3D-Cocktail mit geliehener Niedlichkeitspriese

    Away: Shuffle Dungeon Away: Shuffle Dungeon Zugegeben, es gibt einige Spiele denen man nach sehr kurzer Anspielzeit anmerkt, dass sie wohl dazu verdammt sind im Spieleregal nur Füllmaterial zu sein. Rein optisch besehen macht "Away - Shuffle Dungeon" diesen Eindruck glücklicherweise nicht. Die Spielwelt präsentiert sich in niedlichem 3D, während im Gefilde der Dungeons eine an ein 2D-"Zelda" erinnernde Athmosphäre herrscht. Diese Kombination hat durchaus ihren Reiz, da man damit nie das Gefühl vermittelt bekommt, ein Grafikstil hätte die Oberhand. So wird dem Auge in dieser Hinsicht schon einmal immer eine wohlwollende Abwechslung gegönnt. Die Charaktermodelle dazu wirken wie ein experimentelles i-Tüpfelchen. Darstellt mit altmodischen Halskrausen und sehr kugelförmigen Händen muten sie Anfangs eher wie eine "Disney"-Kreuzung aus "Mozart" und "Bomberman" an, jedoch passen sie - trotz ihrer ungewöhnlichen Optik - ideal zum Verlauf des Spiels als auch zu ihrer Handlung. Neben dem üblichen Spielverlauf präsentieren sich auch Zwischensequenzen, welche gut animiert sind, grafisch bzw. technisch besehen aber keine Bäume ausreißen. In Kombination mit der überaus fantastischen Geschichte versteht es der Titel schon zu Beginn mit dem Kampf um Anelle euch mitleiden zu lassen, und stellt somit sofort ein emotionales Band zwischen Spieler und Spieleheld her. Auf die Ohren bekommt ihr liebevoll komponierte Stücke die einfach in ein Spiel dieser Kategorie gehören und dazu in der Lage sind, die gezeigten Szenen akustisch gekonnt zu unterstützen. Ein Spiel nicht nur zum Sehen und Eingreifen, sondern auch zum Hören. Erzählt wird die Geschichte in Englisch - gleichfalls werden auch die Dialoge in der englischen Sprache wiedergegeben. Während dem Spielgeschehen ist dies auch nicht weiter tragisch, da alle Gespräche und wichtigen Informationen mit deutschen Untertiteln nachzulesen sind. In den Zwischensequenzen dagegen sollte man auf seine Englischkenntnisse zurückgreifen, denn hier fehlen passende deutschsprachige Hilfestellungen.

    Bleibt noch die Erwähnung der Steuerung, welche gut von der Hand geht, ohne dabei wirkliche Macken aufzuweisen. Zwar kann es in den Dungeons mal passieren, dass es ein wenig hakelig erscheint; Jedoch sind diese Situationen nicht allzu oft. Schade ist allerdings, dass für ein Multiplayerspiel - maximal zwei Spieler sind möglich - beide Spieler ein Modul benötigen.

    Away: Shuffle Dungeon (NDS)

    Singleplayer
    7,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    wunderschöner Grafikstil
    gelungene Kombination verschiedener Leihgaben aus anderen Spielen
    ausgefallenes Figurendesign
    tolle Story
    guter und angepasster Soundtrack
    einfaches und leicht zugängliches Spielprinzip
    für den Mehrspieler braucht jeder Spieler ein Modul
    partiell hakelige Steuerung in den Dungeons
    auf die Dauer zu wenig Abwechslung in den Dungeons
    teilweise fehlen deutsche Untertitel
  • Away: Shuffle Dungeon
    Away: Shuffle Dungeon
    Publisher
    AQ Interactive
    Developer
    AQ Interactive
    Release
    16.04.2009

    Aktuelles zu Away: Shuffle Dungeon

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992201
Away: Shuffle Dungeon
Away: Shuffle Dungeon im Gamezone-Test
Die Mischung aus bekannten Elementen aus dem RPG-Genre wissen in der gezeigten Kombination zu gefallen.
http://www.gamezone.de/Away-Shuffle-Dungeon-Spiel-18460/Tests/Away-Shuffle-Dungeon-im-Gamezone-Test-992201/
04.05.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/05/51iz69dnLLL__SS400_2.jpg
tests