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  • Axelay: Die Axt aus dem Schrank - Leser-Test von sinfortuna

    Axelay: Die Axt aus dem Schrank - Leser-Test von sinfortuna Ein überaus bekanntes Videogame für das Super Entertainment System stellt "Axelay" dar, fast überall - auch heute noch - stolpert man auf der Suche nach alten Retro-Games über diesen Titel. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Ballerspiel - denn um nichts Anderes als das pausenlose Abfeuern von Schüssen, Bomben und Raketen geht es hier bei diesem SNES-Modul - um einen Titel von gehobener Qualität, ganz unabhängig vom persönlichen Geschmack kann bzw. muss dieses Shoot'em Up zweifelsohne als überdurchschnittlich guter SNES-Titel bezeichnet werden. Zumindest ragt es etwas aus der (doch vorhandenen) breiten Masse an Shootern für die seinerzeitig vorherrschenden 16-Bit-Konsolen hervor.

    Wie so üblich bei Ballerspielen, ist die Rahmenhandlung nahezu bedeutungslos, sehr geheimnisvolle und eindeutig uns feindlich gesinnte außerirdische Mächte haben es auf unser Planetensystem abgesehen, unglücklicherweise scheinen die Bemühungen jener Aliens von Erfolg gekrönt zu sein, denn nach unaufhörlichen wochenlang andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen scheint unser Ende bedrohlich nahe zu sein, zweifelsohne haben die miesen Aliens die Oberhand gewonnen, die Situation erscheint aussichtslos. Nahezu sämtliche Raumstationen und Raumschiffe unserer Raumflotte sind zerstört, lediglich "Axelay" - das Prunkstück unserer Armada - ist noch übrig..... und selbstverständlich sind wir es, welche das Zepter bzw. die Steuerung jenes imposanten Raumjägers in die Hand nehmen, alle verbliebenen Hoffnungen unseres Sonnensystems ruhen somit einzig und allein auf uns. Diese schwere Bürde kann einen wahren Helden natürlich überhaupt nicht schocken und so zögern wir zu Beginn dieses Abenteuers keinen Augenblick und düsen in Richtung der zahlreichen Feinde auf und davon.

    Anfangs stehen uns lediglich drei verschiedene Waffensysteme zur Verfügung, aber grämt Euch nicht, denn mit jedem neuen Spielabschnitt, den wir heil überstehen, gesellt sich ein neues System hinzu, so dass wir nach erfolgreicher Bewältigung des fünften Levels - ganz genau, Ihr habt völlig richtig gerechnet, bravo - auf insgesamt acht unterschiedliche Waffengattungen zurückgreifen können, das ist doch immerhin schon etwas. So kommt es, dass sowohl neben den gewöhnlichen Schüssen aus der Bordkanone zudem mächtige Bomben, gewaltige Lenkraketen, große Feuerbälle, ein durchschlagskräftiger Laser und noch vieles mehr zum Einsatz kommen, an Abwechslung sollte es demnach eigentlich nicht mangeln. Interessant ist, dass Euch zu Beginn eines jeden Spielabschnitts grundsätzlich drei unterschiedliche Waffentypen zur Auswahl stehen, die generell in Schuss, Rakete und Bombe aufgesplittet sind, Ihr müsst dann entscheiden, welcher spezielle Typus im bevorstehenden Level eine dominante Rolle spielen soll, müsst Ihr in der Folgezeit empfindliche Treffer einstecken, schwindet ein Waffensystem nach dem anderen, sind alle drei futsch, müsst Ihr Euch von einem Leben schweren Herzens verabschieden.

    Abwechslungsreich sind nicht nur die unterschiedlichen Waffentypen ausgefallen, sondern auch die jeweiligen Umgebungen, durch die Ihr mit Eurem Jäger braust. Düsen wir zunächst durch ein gewaltig großes Asteroidenfeld, in welchem wir zusätzlich - als ob dies nicht schon genug Ärger bedeuten würde - Geschütztürmen und Raketen ausweichen müssen, so jagen wir den Feind quer durch eine Cyborg-Fabrik von gewaltigen Ausmaßen, danach über eine düstere Mondlandschaft, welche von ekligen Krabbelviechern übersät ist, daraufhin über eine Stadt, die in Flammen aufzugehen scheint, ehe wir uns mit einer Seen- und Flusslandschaft sowie anschließenden Lavalandschaft etwas näher vertraut machen, bevor es zum ultimativen Showdown kommt. Ob Cyborgs, Krabbelviecher, fliegende Raumschiffe, gigantische Würmer oder auch Feuerdrachen, Zeit zum Verschnaufen geben Euch diese so gut wie nie. Besonders imposant und dies ist zweifelsohne ein ganz dicker Pluspunkt bei "Axelay" sind die mächtigen Endgegner, die teils bildschirmfüllend auftreten und durchaus derart faszinieren können, dass Ihr fast das Ballern vergesst. Für zusätzliche spielerische Abwechslung sorgen die oft wechselnden Perspektiven, denn wir haben es hier teils mit einem Horizontalshooter in 2D zu tun, dann aber wiederum mit effektreich in Szene gesetzten 3D-Passagen, dem im Hintergrund zoomenden Spezial-3D-Chip sei an dieser Stelle gedankt. Dies sorgt für ein sehr angenehmes Spielgefühl, denn es wird der Eindruck erweckt, als flöge man beispielsweise in das Asteroidenfeld hinein, der stete Wechsel von seitlich in 2D scrollenden Spielabschnitten und denen in 3D hat mir persönlich jedenfalls sehr gut gefallen.

  • Axelay
    Axelay
    Publisher
    Konami
    Developer
    Konami
    Release
    11.09.1992

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Axelay
Axelay: Die Axt aus dem Schrank - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Axelay-Classic-18467/Lesertests/Axelay-Die-Axt-aus-dem-Schrank-Leser-Test-von-sinfortuna-1003191/
15.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/12/axelay.jpg
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