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  • B-Boy: B-Ware? - Leser-Test von pineline

    Ein sehr ungewöhnliches Spiel stellt "B-Boy" für die Playstation 2 dar, wobei ich weniger die Art des Spiels, ein Musikspiel nämlich, meine, sondern die Tatsache, dass im Mittelpunkt Breakdance steht, also über zwei Jahrzehnte, an dem dieser bei uns berühmt wurde, ein paar Jahre früher sogar noch in Amerika. Sony nahm sich jedenfalls ein Herz und versorgt uns bei diesem allein auf Solospieler/innen zugeschnittenen Videospiel mit vierzig lizensierten Soundtracks, wobei die Mehrzahl eher unbekannt, der ein oder andere Song aber immerhin von Cypress Hill oder den Black Eyed Peas (noch ohne Sängerin Fergie allerdings) dabei ist. Der Sound gehört auch zweifellos zu den Stärken dieses PS 2 Spiels, ebenso dass es sich um ein Spielprinzip handelt, was noch nicht so oft anzufinden ist und das allein ist ja wirklich bemerkenswert heutzutage. Leider vermisste ich einen Mehrspielermodus extrem, gerade die einem Musikspiel absolut unverständlich und auch unverzeihlich, wenn ich ehrlich sein darf. So kommt es auch nicht sonderlich überraschend, dass die mangelnde Abwechslung und letztlich auch die Langzeitmotivation insgesamt zu wünschen übrig lässt und die Spielspaßwertung daher empfindlich nach unten zieht und nur noch im Durchschnittsbereich landet, zumal die grafische Aufmachung auch nichts Überragendes, sondern nur solide Kost bietet.

    Gleich zu Beginn stürzen wir uns mehr oder weniger erwartungsvoll in das Tutorial und um es gleich vorwegzunehmen: so richtig aufgeklärt werden wir hier nicht. Das merken wir im weiteren Verlauf des Spiels immer öfter, da es einige Momente gibt, in denen wir uns nicht erklären können, was das ein oder andere Symbol zu sagen oder der eingegebene Move nicht wie gewünscht geklappt hat. "Trial and Error" ist dann Pflicht und das ist auf Dauer nervig und kann eigentlich nicht Sinn der Sache sein. Ein ausführliches Training ist so oder so angesagt, also nichts wie los auf die Bühne in der Trainingshalle. Tanzschritte begleitet von akrobatischen Einlagen und Balanceakten wollen eingeübt sein. Dies in Verbindung mit unserem Taktgefühl ist entscheidend, netterweise blicken wir auf einen Kreis um unsere Figur herum, die uns beim Timing erheblich hilft. Fühlen wir uns fit genug, wagen wir uns an die (hoffentlich steile) Karriere.

    Ein Blick auf unser Laptop, schnell die aktuellen Mails abgefragt und schon geht es in Richtung Wettkampf, zu denen wir aufgefordert beziehungsweise eingeladen werden. Sind wir erfolgreich, steigt unsere Skala, was den Respekt der Leute vor uns angeht, sozusagen unser Ansehen als Breakdancer/in. Nach und nach erlernen wir neue Moves, das dadurch erweiterte Repertoire macht uns noch erfolgreicher, sofern wir immer schön im Takt bleiben. Immer größer wird unser Kontingent an Medaillen, wobei es im Wettkampf darauf ankommt, mehr zu erlangen als unser Gegner. Diesem schauen wir bei seiner Vorstellung erst einmal zu und das eine knappe Minute, was nicht weggedrückt werden kann! Anfangs interessant, doch schon nach kurzer Zeit eine nervige Sache. Alternativ zur Karriere gibt es andere Battle-Modi, in denen wir unter Zeitdruck weitere Medaillen gewinnen können oder im Knockout-Modus Gegner aus dem Turnier schmeißen.

    Sowohl englische als auch deutsche Sprachausgabe und Bildschirmtexte existieren, was aber aufgrund des zu dürftigen Tutorials einen holprigen Einstieg leider nicht verhindern kann. Da helfen auch die sicher gutgemeinten Videos nichts. Der Schwierigkeitsgrad wird dadurch auf eine unangenehme Art und Weise in die Höhe getrieben, das schmeckte mir gar nicht. Zu oft fühlen wir uns im Stich gelassen und da Abwechslung hier eh nicht Trumpf ist und ein Mehrspielerspaß keine Unterstützung findet, sieht es mau aus mit dem Spielspaß, sowohl mittel- wie auch langfristig. Haben wir die Sache aber dann im Griff und uns brav durch die zähe Anfangsphase durchgebissen oder wie in meinem Fall später endlich richtig durch Dritte erklären lassen, macht es wirklich richtig Spaß, was auch oder ganz besonders an der guten Hip-Hop-Musik liegt. Auch das Spielprinzip an sich ist wirklich unterhaltsam, schade eben nur, dass sich nach wenigen Stunden Langeweile breit macht. Insgesamt somit nur noch eine hauchdünne Empfehlung daher von mir.

    Negative Aspekte:
    Sehr zäher Beginn: zuviel Trial and Error und offene Fragen, abwechslungsarm, kein Mehrspielermodus, geringe Langzeitmotivation

    Positive Aspekte:
    Seltenes und erfrischendes Spielprinzip (damals), gute Hop-Hop-Musik , macht gute Laune (wenn man endlich den Bogen raus hat)

    Infos zur Spielzeit:
    pineline hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    B-Boy

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: pineline
    6.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • B-Boy
    B-Boy
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    27.09.2006
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1010976
B-Boy
B-Boy: B-Ware? - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/B-Boy-Spiel-18806/Lesertests/B-Boy-B-Ware-Leser-Test-von-pineline-1010976/
13.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/09/TV2006092517522600.jpg
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