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  • B-Boy im Gamezone-Test

    Coole Tanzkombinationen können richtig faszinierend sein und sind unterm Strich verdammt schwer nachzumachen.

    Der Begriff Breakdance und die damit einhergehenden B-Boys und B-Girls bezeichnen nicht nur einen Tanzstil, sondern eine ganze Kultur, die in den 70er Jahren geboren wurde und auf die afro- und puertoamerikanische Jugend der USA zurückzuführen ist. Breakdance in sich ist eine Bezeichnung, welche die Medien schließlich in den 80er Jahren erfunden haben, da die akrobatisch anmutenden Tänzer und Tänzerinnen den Stil weit über die Grenzen Amerikas hinaus berühmt gemacht haben. Mutet der Begriff Breakdance inzwischen leicht antiquiert an, spricht man heute weitläufig von B-Boying.

    B = Break = B-Boying

    B-Boy B-Boy Seinerzeit bot das Breakdancen vor allem den Kids in den Ghettos eine wirkliche Alternative. Nicht nur, dass man hiermit auf einfachste Art und Weise den organisierten und auch kriminellen Gangs entkommen konnte, es bot sich - je besser der jeweilige Tänzer war - auch ein Perspektive. Diese offenbarte im Bestfall die Chance, dem schweren Leben des Ghettos zu entfliehen. Und so wie sich die Tänzer über die Zeit weiter entwickelt und damit neue Türen aufgestoßen haben, so hat sich auch der zugehörige Beat sowie Lifestyle (Hip Hop) verändert. Bis heute allerdings haben verschiedene "Old Skool" Elemente ihren Bestand und erinnern an diese vergangene Zeit. Dazu zählt auch der sogenannte Breakbeat, der nicht nur die Musik nachhaltig beeinflusst hat, sondern auch die Tänzer. Mit dem Breakbeat, bei dem der Instrumentalteil eines Titels mittels zweier Plattenspieler sowie zwei gleicher Songs künstlich in die Länge gezogen wird (durch stete Wiederholung), bietet sich dem Breaker (Tänzer) eine ideale rhythmische Vorlage. Und damit ist das B in B-Boying erklärt und liefert die Basis für den neusten Tanzspielstreich.

    Bekannte Namen & lernen mit Kool Rock

    B-Boy B-Boy Mit diesem Basiswissen ausgestattet spielt sich B-Boy gleich noch mal so einfach - denn es geht am Ende um nichts anderes, als eine steile B-Boy Karriere aufs Parket zu legen und sich ordentlich Respekt zu verschaffen. Damit dies auch gelingen kann, haben berühmte Kollegen des Genres für das Spiel Pate gestanden. Im Hintergrund ziehen bekannte Künstler wie Crazy Legs und DJ Hooch, Mitglieder der legendären 80er Kultband "The Rock Steady Crew", die Fäden und lieferten die Vorlagen bzw. Ideen für das Spielgeschehen. Aber auch die Tänzer, welche sich ein Stelldichein im Spiel geben und darauf warten, dass ihr sie zum Battle herausfordert, kommen nicht von ungefähr und entsprechen keiner Fiktion. Im Gegenteil, sind die Jungs und auch Mädels im Kreise des B-Boying durchaus bekannt und gehören, so die Entwickler, zu den Besten, welche die B-Boy Szene derzeit zu bieten hat.

    B-Boy B-Boy Um sicherzustellen, dass ihr euch im B-Boy Zirkus auch zurecht findet, bekommt ihr einen ziemlich coolen Lehrer an die Seite gestellt. Kool Rock heißt der Typ, der euch zu Anfang erst einmal den Einstieg erleichtern wird. Ihr könnt wahlweise auch ein eigenes Training absolvieren und dabei ausprobieren, welche Moves eure selbst zusammen gestellte Figur (Geschlecht, Größe & Co. könnt ihr selbst festlegen) drauf hat. Allerdings müsst ihr trotzdem durch die Trainingsmission, denn diese öffnet erst die Tür zum eigentlichen Eroberungsfeldzug. Neben einem Grundrepertoire, dass alle Charaktere drauf haben, gibt es auch noch jede Menge Spezialmoves, die dann die eigentlichen Battles erst richtig spannend machen. Aber auch die übliche Erweiterung möglicher Tanzabfolgen sowie Bewegungsmuster wollen erlernt werden, gleichfalls die Art und Weise, wie man sie am Besten kombiniert. Und da steigt wiederum Kool Rock ein, der euch zunächst in ein Tutorial mitnimmt. Dabei stehen die einzelnen Moves ebenso auf der Tagesordnung wie die Möglichkeit selbige so gut wie möglich zu verbinden. Aus dem Training selbst werdet ihr schlussendlich mit einem kleinen Wettbewerb entlassen, bei dem ihr eurem Lehrmeister, der euch auch danach immer wieder gerne mal zur Verfügung steht, beweisen müsst, dass ihr alles verstanden habt und vor allem auch anwenden könnt. Habt ihr das geschafft und sind euch die geforderten Kombinationen geglückt, wartet die große weite Welt auf euch, in der ihr euch einen großen Namen machen sollt.

    Viele Battles sind angesagt

    B-Boy B-Boy Erweist sich die eher kleine Herausforderung des Trainingsabschlusses noch als einfach, steigert sich Battle Nummer zwei schon gehörig. Nicht nur, dass der Zeitumfang zulegt, auch die Forderung an euch rhythmisch und kombinierfreudig zu sein, steigt erheblich an. Auch euer Timing wird auf eine harte Probe gestellt und so ergibt die gekonnte Verbindung dieser Attribute die Möglichkeit, das Battle für euch zu entscheiden. Prinzipiell sind die Battles nach einem einheitlichen Schema aufgebaut. So gibt das Spiel zu Anfang vor, welche Eigenschaften in jedem Fall im anschließenden Wettkampf erfüllt werden müssen. Gemeint sind dabei die sogenannten Medaillen, die sich in gesamt fünf verschiedene Bereiche unterteilen. Bei den Medaillen geht es im Einzelnen um den Bewegungsfluss, die sogenannte Foundation (dahinter verbirgt sich die Anwendung der Basismoves), das Rhythmusgefühl, die Kreativität und last not least der Megamove (Anwendung spezieller Moves und Balanceaktionen). Anfänglich startet ihr mit der einfachen Vorgabe, da das Spiel von euch erst einmal nur Rhythmus und Bewegungsfluss verlangt. Mit neuen Herausforderungen bzw. Battles gegen weitere Tänzer steigern sich natürlich auch die Anforderungen und schlussendlich müsst ihr dann allen fünf Vorgaben gerecht werden. Dabei unterteilt sich das Ganze gemäß klassischem Medaillenspiegel: Bronze, Silber und final natürlich Gold. Je nachdem wie gut ihr beim jeweiligen Battle wart, gibt es für die einzelnen Attribute die jeweilige Medaille. Und erst wenn ihr Gold erspielt habt, seid ihr am Ziel eurer Wünsche angekommen. Im Übrigen müssen die Medaillen in jedem Battle neu errungen werden, so dass eure Ruhm immer genau für eine Herausforderung gilt. Im Gegenzug bekommt ihr natürlich auch gehörig Respektpunkte gut geschrieben, die es euch dann am Ende ermöglichen gegen die Besten der Besten anzutreten und der B-Boy (respektive Girl) schlechthin zu werden.

    Movebuch, Computer und verschiedene Spielmodi

    B-Boy B-Boy Doch bis es so weit ist, steht ein hartes und vor allem schweißtreibendes Stückchen Arbeit vor euch. Denn für den Erfolg reichen einfach kombinierbare Basismoves bei Weitem nicht aus. Doch woher nehmen wenn nicht stehlen? Die Lösung ist ganz einfach: Seit immer hübsch siegreich und dann spendiert euch das Spiel für jedes gewonnene Battle einen neuen Move. Den könnt ihr euch dann in eurem eigenen Movebuch zu Gemüte führen und am Besten verinnerlicht ihr die neu gewonnene Bewegung, damit diese auch im kommenden Battle Anwendung finden kann. Und Möglichkeiten zur Anwendung gibt es wahrlich genug und um diese auch wahrzunehmen, solltet ihr regelmäßig euren Computer anwerfen. Dort findet ihr neben Tipps, Tricks und allerlei anderer nützlicher und auch mal spaßiger Goodies jede Menge eMails. Absender sind andere B-Boys und Girls, die von euch gehört haben und nun gegen euch antreten wollen. Am einfachsten ist es, die Herausforderung nach und nach anzunehmen und damit sozusagen abzuarbeiten. Gleichfalls wenden sich die besiegten Breaker auch gerne nochmals an euch und gratulieren zu eurer Leistung und manches Mal ist auch ein brauchbarer Hinweis für euer weiteres erfolgreiches Vorankommen dabei. Und je besser ihr seid, bzw. je mehr Respekt ihr euch verschafft habt, umso mehr Breaker werden sich mit der Zeit an euch wenden, weil man auf jeden Fall gegen euch angetreten sein muss. Schließlich will die Konkurrenz, wenn denn, nur gegen den neuen Champion verlieren. Im Übrigen warten zwischendurch immer mal wieder sogenannte Skill-Prüfungen, meistens von Kool Rock initiiert, die eure Fähigkeiten quasi überprüfen und euch fit für die nächste Runde machen sollen. Dahinter verbirgt sich am Ende nichts anderes als das Ausfeilen und bessere Durchführen neu gelernter Moves.

    B-Boy B-Boy Die B-Boy Karriere ist das A und O und sollte von euch auf jeden Fall konsequent verfolgt werden. Immerhin liefert sie euch die Möglichkeit viele Moves zusammen zu bekommen, so dass ihr auch in anderen Bereichen punkten könnt. Weitere, durchaus abwechslungsreiche Spielmodi findet ihr im Bereich "B-Boy Jam". Dort tummeln sich gesamt fünf verschiedene Varianten exklusive Trainingsbereich, die mit unterschiedlichen Herausforderungen aufwarten. Dabei sind u.a. ein Zeitspiel, bei dem ihr in einem vorgegebenen Zeitfenster so viele Medaillen wie möglich abstauben müsst, um als Sieger aus dem Battle hervorzugehen. Ebenfalls als Gewinner solltet ihr aus dem Modi "Runde für Runde" hervorgehen. Hier geht es darum, dass ihr versucht mehr Battles für euch zu entscheiden als eure Gegner. Gleichfalls warten auch noch K.O.-Entscheidungen auf euch sowie Auftritte, bei denen ihr einen festgelegten Zeit- und Movestrang absolvieren müsst. Und zum guten Schluss gibt's noch den sogenannten "Open Circle Battle" bei dem ihr jede Menge Punkte und Medaillen einheimsen müsst um besser zu sein als euer Widersacher. Gelingt euch das nicht, verliert ihr ein Leben, bis zum Schluss keine mehr übrig sind und ihr damit das gesamte Battle verloren habt. Zu den alternativen Modi gibt's noch ein paar Extras (u.a. Trailer & Co.), die das gesamte Angebot zum eigentlichen Karrieremodus durchaus gut abrunden.

  • B-Boy
    B-Boy
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    27.09.2006

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B-Boy
B-Boy im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/B-Boy-Spiel-18806/Tests/B-Boy-im-Gamezone-Test-990923/
27.09.2006
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