Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Baldur's Gate: Dark Alliance - So soll ein Game sein! - Leser-Test von Van_Helsing

    Baldur's Gate: Dark Alliance - So soll ein Game sein! - Leser-Test von Van_Helsing Einst war es friedlich in Baldur’s Gate und die Menschen mussten sich nicht fürchten auf die Straße zu gehen. Die Geschichten, die man sich in den Wirtshäusern erzählt, sind geheimnisumwoben und jagen den Zuhörern Angstschauer über den Rücken. Was war geschehen?? Einer Legende nach soll die große und mächtige Kriegsgeneralin Eldrith vor langer Zeit Baldur’s Gate verflucht haben. Einst war sie und ihre Armee der Westlichen Sonne zum Schutze für Baldur’s Gate allgegenwärtig und sie führten zahllose Kämpfe und Schlachten und sie waren immer siegreich. Bis zu dem Tag, an dem Eldrith ihre Gutmütigkeit und den Glaube an des Recht verloren hat – sie wurde besessen vom Stolz, von ihrer eigenen Habgier. Eldrith sah sich als ungekröntes Haupt von Baldur’s Gate und wollte diesen Platz – notfalls mit Gewalt – einnehmen. Doch wie Legenden nun einmal sind, alles kam anders. Am Tage des Verrats – gegen Baldur’s Gate und gegen sich selbst – tobte wieder eine wilde Schlacht gegen „die schwarze Horde“. Eldrith’s Truppen wurden begleitet von den Herzögen von Baldur’s Gate. Gleichwohl das viele Truppenmitglieder Eldrith’s als auch Mitglieder der herzögischen Truppen ihre Leben lassen mussten, war man erfolgreich gegen die Horde. Doch das war Eldrith nicht genug – sie wollte sie ein für alle Mal vernichten – und wenn es das letzte war, was sie tat. Sie forderte ihre Truppen und die der Herzöge auf, die Verfolgung der sich auf der Flucht befindlichen Horde zu machen. Doch die Herzöge lehnten ab! Es sei schon zu viel Blut vergossen worden und die Horde sei so dezimiert, dass man keine Gefahr mehr fürchte. So zog Eldrith mit den Truppen der Westlichen Sonne allein von dannen und verfolgte die Horde, um sie schlussendlich in eine Enge zu treiben. Der darauf folgende Kampf war gnadenlos und brutal und bis auf wenige Überlebende, darunter auch Eldrith, gab man sich nicht geschlagen. Die Horden waren vernichtet und nun wollte Eldrith Rache – Rache dafür, dass man ihrem Wunsch seitens der Herzöge von Baldur’s Gate nicht nachgegeben habe und vor allem die angeforderte Verstärkung für den Kampf gegen die Horden nie eintraf. Eldrith und ihre letzten verbleibenden Mannen zogen gegen Baldur’s Gate in den Kampf, und sie verloren bitterlich. Die wenigen Truppenmitglieder und allen voran Eldrith wurden gejagt und keiner sollte überleben. Auf der Flucht stellte man ein verbleibendes Mitglied nach dem anderen, bis zum Schluss nur noch Eldrith übrig blieb. Gleichwohl sie schwer verwundet war, näherten sich die verfolgenden Soldaten nicht, sondern töten sie aus der Ferne. Während sie starb, verfluchte sie Baldur’s Gate und dies war die Geburtsstunde der „Dark Alliance“.
    Dies ist die Vorgeschichte für den eigentlichen Einsatz, den der Spieler zu bewältigen hat. Die Hauptzeit des Spiels wird man in der Hafenstadt Baldur’s Gate zubringen, die zur Abeir-Toril Welt gehört, die man gleichfalls bereisen wird. Wie eingangs erwähnt, gehen seltsame Dinge vonstatten: Stadtwachen liegen tot auf der Straße, dass Böse ist allgegenwärtig, irgendwie fühlbar und Diebesgesindel verschandeln das Stadtbild. Eine nette Aufwartung und Ausgangssituation, dass Game beginnen zu lassen.
    Zunächst wird man sich für einen der drei Hauptcharakter entscheiden, die zu Beginn des Spiels zur Auswahl stehen. Dies sind im Einzelnen Vahn, der Bogenschütze, der über enormen Kampfgeist und Magie verfügt Dann steht noch Kromlech zur Verfügung, ein zwergischer Meister, der für den Nahkampf bestens gerüstet ist und sich als bösartiges Tier erweisen kann – was beleibe keine Freude für die Gegner ist. Und dann wäre da noch Adrianna, eine elfische Hexenmeisterin, die keine zweihändig geführte Waffe nutzen kann, dafür aber Zauber erschaffen und wirken lassen kann – was damit ihre stärkste Waffe ist! Alle drei Charaktere verfügen damit über komplett unterschiedliche Fähigkeiten und von daher ist es ratsam, dass man mit jeder Figur wenigstens einmal das Spiel absolviert. Wie bekannt sein dürfte, kann man – hat man bereits vorhandene Charaktere aus einem anderen Baldur’s Gate: Dark Alliance Spiel vorhanden, diese einbringen – Memory Card vorausgesetzt. Sollte man hier nicht genau wissen, wie dies vonstatten geht, die Anleitung leistet hier in jedem Fall gute Dienste.
    Die eben schon angesprochenen Fähigkeiten und Möglichkeiten der Figuren sind – logisch, und gleich welche man wählt – zu Beginn des Spiels auf dem „absoluten Nullpunkt“ und erst im Zuge der Spiel- und Aufgabenbewältigung können die Figuren optimal aufgebaut werden. Hier empfiehlt es sich, dass man nicht einfach „stur durch rennt“, sondern sich wirklich Zeit für seine Umgebung lässt. Viele kleine Details, wie z.B. das man alles zerstört, was sich einem in den Weg stellt (Fässer, Kisten, usw.), bergen viel Nützliches und Brauchbares. Doch Vorsicht, manch ein Gegenstand, der gefunden wird, kann bei Zerstörung viel eigene Energie abziehen. Augen auf heißt da ganz klar die Devise. Auch sollte man vor keinem Gegner ausweichen, sondern alles niedermachen, was sich bewegt und einem nähern will. Oftmals kann man hier noch brauchbare Features erhalten, wenn man einen vermeintlich erledigten Bereich nochmals aufsucht – es werden erneut Gegner erscheinen, die für das Aufpowern der eigenen Figur äußert nützlich sind. Neben diesen ganzen Aktionen sollte man natürlich niemals die Hauptaufgaben im Spiel vergessen. Die erste Aufgabe erhält man zu Beginn des Spiels im Wirtshaus, welche dann auch im sogenannten Tagebuch einsehbar ist. Dieses Tagebuch wird sich mit jeder neuen Aufgabe mehr füllen und dient so dem Zwecke der Übersicht. Die Aufgaben selbst erhält man aufgrund der Unterhaltungen, die man im Spiel immer wieder führen muss. Damit ergibt sich auch, dass man immer wieder auf andere Charaktere treffen wird – die sich aber nicht immer als Freund herausstellen werden. Alle bewältigten Aufgaben sowie die Erledigung der Gegner bringen dann Erfahrungspunkte, als auch den Aufbau der verschiedenen Fähigkeiten wie z.B. Intelligenz, Geschicklichkeit, Konstitution, usw. mit sich. Um aber in den Kämpfen überhaupt erfolgreich zu sein, stehen natürlich auch passenden Waffen – je nach gewähltem Charakter – zur Verfügung. Unterschieden wird in einhändiger oder zweihändiger Führung! Darüber hinaus wird man diverse Geschäfte finden, in denen zusätzliche Waffen eingekauft werden können bzw. man kann auch eigene Ausrüstungsgegenstände, die man nicht unbedingt brauchen sollte, verkaufen. Ein guter Deal ist da also immer zu machen *g*. Neben den Waffen sollte man auch seine Talente sprechen lassen – die sich vielfältiger nicht zeigen könnten. Man unterscheidet passive und aktive Talente die im Zusammenhang mit möglichen Zaubern stehen. Man wird diese im Zuge des Spiels a) einmal erläutert bekommen und b) Einsichten, wie und für welche Zweck sie am Besten geeignet sind. Die Anwendung zeigt sich aber auch hier grundlegend einfach.
    Womit ich auch eine perfekte Überleitung zur Steuerung erhalte! Sämtliche Tasten des Joypads sind mit unterschiedlichen Funktionen belegt, die auf jeden Fall zum Einsatz kommen müssen. Egal ob es dabei um den schlichten Waffenwechsel geht, das Einsetzen von Zauber und Magie oder aber das man sich während des Kampfes – bei niedrigem Energiestand – heilt. Grundsätzlich wirkt die Steuerung im ersten Moment ein wenig konfus – aber wie gesagt, nur im ersten Moment. Durch den wirklich logischen Aufbau, den die Steuerung vorweisen kann, geht diese sehr schnell in Fleisch und Blut über (wie man so schön sagt) und stellt keine Probleme für das erfolgreiche Durchschreiten der Baludr’s Gate Welten dar. Hier zeigen sich auch – wie aus vielen anderen Games auch bekannt – die anfänglichen Einleitungen und Erklärungen als äußerst hilfreich. Die Steuerung lässt sich wirklich schnell erlernen!
    In dem Zusammenhang kann gleich mit erwähnen, dass die gesamten Optionen und Einstellung sehr anwenderfreundlich gehalten sind. Übersichtlich, logisch und einfach in der Bedienung. Egal ob es um das grundsätzliche Optionsmenü geht, der während des Spiels erscheinende Hauptbildschirm mit all seinen Daten oder der Charakterbildschirm, in dem z.B. der Aufbau der Figur vorgenommen wird. Auch die für die meisten Bereiche gewählte Symbolik ist einprägend und führt keinesfalls zu Verwirrungen – auch wenn es mal ein wenig hektischer im Spiel zu geht.
    Grafisch gesehen zeigt sich Baldur’s Gate von einer sehr gelungenen Seite. Auch wenn man nicht unbedingt Fan einer isometrischen Ansicht ist, denn so zeigt sich das Spiel, wird man trotzdem seine wahre Freude haben. Grundsätzlich konnte ich keine gravierende Fehler ausmachen, und wenn dann waren sie eher unbedeutender Natur – sprich sie haben den Spielfluss in keinster Weise beeinträchtigt. Hervorheben sollte man in jedem Fall, dass sich Baldur’s Gate absolut detailreich zeigt und allein damit schon für einen wahren Augenschmaus sorgt. Selbst noch so klein gehaltene Gegenstände, wie z.B. der Bierkrug auf der Theke im Wirtshaus, lassen sich optimal erkennen. Auch den Figuren hat man sehr viel Detailliebe zukommen lassen! Nicht nur, dass man sehr viele unterschiedliche Charaktere trifft, auch zeichnen sie sich – Freund wie Gegner – durch Kleinigkeiten aus. Teilweise sehr fantasievoll sind die Gegner geworden, was sehr angenehm erscheint, wenn man z.B. die ganze Zeit über Ratten gekillt hat. Im Vorfeld schon hoch gelobt die Effekte! Als Beispiel greife auch ich das „oft genannte Wasser“ auf, bei dem man wirklich meinen kann, einen richtigen See vor sich zu haben. Wobei hier zu sagen gilt, das die Effekte gesamt gesehen sehr gut in Szene gesetzt worden sind, was man mit „optimal gelungene Licht- und Schattenspiele“ bezeichnen kann. Vom optischen her hat Baldur’s Gate wirklich eine Menge zu bieten und man muss wirklich mit der Lupe suchen, einen negativen Aspekt ausfindig machen zu können.
    Auch die Soundkulisse zeigt sich bei Baldur’s Gate hervorragend! Die gewählte und eingespielte Musik passt optimal zur Umgebung und lässt eine gute Stimmung aufkommen. Auch die einzelnen Soundfiles passen sich optimal ins Spiel ein und verpassen so dem Ganzen einen ausgezeichneten Effekt. Hier hat man in jedem Fall bewiesen, dass man zusätzlich – zum optischen – einen Beitrag zur guten Atmosphäre in einem Spiel schaffen kann. In Sachen Soundausgabe finde ich auch den einzigen etwas negativen Punkt: auch wenn sich das Game hierzulande komplett in Deutsch gibt, hat man die Übersetzung ein wenig vermasselt. Die Sprachausgabe ist zwar verständlich, aber nicht astrein. Allerdings ist dies auch ein Punkt, denn man übergehen kann, und sich damit behilft, dass man einfach die Texteinblendung für das Spiel aktiviert lässt.
    Den Schwierigkeitsgrad sollte man auch nicht unangesprochen lassen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass er sich im „gesunden Mittelfeld“ bewegt – wobei ich auch der Meinung bin, dass speziell Anfänger ein manches Mal fluchen könnten. Gerade in höheren Leveln zeigen sich die Gegner sehr zäh und ohne eine passende Taktik wird man sehr schnell selbst zum Opfer. Alles in allem aber gibt es in dem Zusammenhang wenig Frustpunkte und es wäre ja auch unterm Strich langweilig, wenn alles gleich beim ersten Mal klappen würde ;).
    Neben dem klassischen Einspielermodus bietet Baldur’s Gate auch die Möglichkeit, dass man sich zu zweit durch die Welten kämpft und vorteilhafterweise nicht im Splitscreenverfahren. Man hat den Bildschirm komplett zur Ansicht und damit auch den wesentlich besseren Überblick. Was den Spielablauf betrifft, so gibt es keine großen Unterscheidungen. Lediglich beim Erwerb der Erfahrungspunkte gibt es Unterschiede. Als Beispiel: für das Besiegen eines Gegners erhält derjenige 60% der Erfahrungspunkte, der den Gegner auch tatsächlich nieder gemacht hat – der zweite Spieler 40%. Für das Erdledigen einer Aufgabe hingegen bekommen beide Spieler die vollen 100%. Dies ist der einzigste Punkt, der mir hierbei aufgefallen ist. Ansonsten gilt nur, sich einigen, wer wie wann was einsammelt *g*.

    Mein Fazit: Baldur’s Gate ist für mich ein absolut geniales Game und ich bin der Meinung, dass man hier ruhig bei den Machern in die Schule gehen sollte. Ausgezeichnete Games wie eben Baldur’s Gate findet man leider viel zu selten auf Konsolen. Bei mir persönlich hat der „gesamte Eindruck“ einfach Spuren hinterlassen! Hier haben eigentlich PC-Entwickler sehr gut gezeigt, wie man eine Konsole bestens in den Griff bekommt und vor allem viel Spiel präsentiert. Egal ob die Grafik, die super gelungenen Animationen oder einfach nur das Spielprinzip selbst! Anfügen mag ich auch, dass ich es nicht verstehen kann, dass einige sage, die Spieldauer wäre zu kurz! Für einen Charakter – denn ich bis fast ans Limit aufgebaut habe – habe ich gute 20 Stunden benötigt. Spiele ich mit allen Drei durch, macht das für mich eine Spieldauer von ca. 60 Stunden aus – und das ist, denke ich, beileibe nicht wenig!! ;) In jedem Fall kann man Baldur’s Gate uneingeschränkt empfehlen und es bietet nette Abwechslung zu den üblichen Vertretern dieses Genres.

    Negative Aspekte:
    deutsche Synchronisation

    Positive Aspekte:
    saubere Grafik, guter Aufbau, viele Details, gute Spielbarkeit, hohe Langzeitmotivation

    Infos zur Spielzeit:
    Van_Helsing hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Baldur\'s Gate: Dark Alliance

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Van_Helsing
    9.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Baldur's Gate: Dark Alliance
    Baldur's Gate: Dark Alliance
    Developer
    Black Isle Studios
    Release
    12.12.2001

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Winx Club Release: Winx Club Konami
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
995551
Baldur's Gate: Dark Alliance
Baldur's Gate: Dark Alliance - So soll ein Game sein! - Leser-Test von Van_Helsing
http://www.gamezone.de/Baldurs-Gate-Dark-Alliance-Spiel-18527/Lesertests/Baldurs-Gate-Dark-Alliance-So-soll-ein-Game-sein-Leser-Test-von-Van-Helsing-995551/
29.03.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/03/6860baldur4.jpg
lesertests