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  • Balls of Fury im Gamezone-Test

    Pingpong Bälle, Supermoves, Ganoven und eine äußerst krude Geschichte erwarten euch bei dieser Tischtennis-Simulation.

    Wer hätte gedacht, das es im Tischtennis-Sport einmal um Leben und Tod gehen könnte? Und was bitte hat dieser Sport mit einem pummeligen Losertyp, dem FBI, schrillen Typen und der Mafia zu tun? Eine ganze Menge, wie ihr feststellen werdet, wenn ihr entweder das Spiel Balls of Fury in den Schacht des NDS schiebt oder noch etwas wartet, bis der dazugehörige Film mit Dan Fogler (Der Date-Profi) und Christopher Walken (Deer Hunter, Sleepy Hollow) im Mai auf DVD erscheint. Richtig, im Falle von Balls of Fury handelt es sich einmal mehr um eine Videospielumsetzung und zwar um eine äußerst schräge Tischtennis-Simulation...

    Tischtennis, die Mafia und eiskalte Rachegefühle

    Balls of Fury Balls of Fury Eigentlich hatte Randy Daytona (Dan Fogler) eine große Karriere im Tischtennis-Sport vor sich, galt er doch im Alter von 12 Jahren als Wunderkind, welches die USA bei der Tischtennis-Olympiade vertrat. Leider blieb es bei einem Versuch, da er sich letzten Endes gegen den ostdeutschen Champion Karl Wolfschtagg (Thomas Lennon) geschlagen geben muss. Obendrein verliert er an diesem schwarzen Tag noch seinen Vater, da dieser in dubiose Wettgeschäfte mit Unterweltboss Feng (Christopher Walken) verwickelt war. Wie man sich denken kann, fackelt die Unterwelt bei Wettschulden nicht lange und so wird dem Vater ein jähes Ende bereitet.

    Balls of Fury Balls of Fury Getroffen von dem Verlust und der Niederlage verkommt Randy in der Zeit darauf zu einem wahren Loser, der sich nur schwer über Wasser halten kann und sich irgendwie durchs Leben kämpft. Als Randy dann noch mit dem Gesetz in Konflikt kommt, hat sein Leben endgültig den absoluten Tiefpunkt erreicht, doch FBI-Agent Rodriguez (George Lopez) schlägt ihm einen Deal vor um seine Haut zu retten. Er verlangt, das er am alljährlichen Pingpong-Turnier des Unterweltbosses Feng teilnimmt um sich in die Organisation einzuschleusen. Ausgerechnet Feng, mit dem Randy sowieso noch eine Rechnung offen hat. Zunächst wiederwillig akzeptiert er den Deal, wird vom blinden Lehrmeister Wong (James Hong) in bester Karate Kid Manier auf den Wettbewerb vorbereitet bis er sich in dem Turnier in einen scheinbar aussichtslosen Kampf auf Leben und Tod stürzt...

    Spiel, Satz und flammende Bälle

    Balls of Fury Balls of Fury Natürlich hat man sich beim Gameplay etwas an Rockstars Tabletennis orientiert, ohne allerdings das gleiche Maß an Realismus oder Ballphysik zu übernehmen. Hier schmettern sich die insgesamt 10 Protagonisten die einzelnen Bälle möglichst fies und hinterhältig um die Ohren. Flammende Aufschläge, mies angeschnittene oder trickreiche Zick-Zack Bälle sollen die Gegner hierbei zur Verzweiflung treiben. Gespielt wird jedoch nach den üblichen Tischtennis-Regeln, was bedeutet, das ein Satz endet, wenn ein Spieler elf Gewinnpunkte erreicht und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung hat. Selbstverständlich lassen sich die Regeln im entsprechenden Menü konfigurieren, so dass man die benötigten Sätze, den Schwierigkeitsgrad oder die Punkte bis zum Matchsieg nach seinen eigenen Vorlieben einstellen kann.

    Balls of Fury Balls of Fury Während des Matches spielt sich das Geschehen auf beiden Bildschirmen des Handhelden ab, so das man den eigenen Schläger im unteren und seinen aktuellen Gegner im oberen Bildschirmbereich zu Gesicht bekommt. So tritt man gegen den Abschaum der kriminellen Underground Tischtennis Szene an und muss sich nicht nur gegen den blinden Meistertrainer Mr. Wong durchsetzen, sondern auch gegen dessen bildhübsche wie schlagkräftige Nichte Maggie (Maggie Q) oder Ping Pong Crack Freddy (Terry Crews) antreten, bis man am Ende letztendlich Mr. Feng in einem alles entscheidenden Match gegenüber steht.

    Balls of Fury Balls of Fury Die Steuerung ist hierbei recht intuitiv, was bedeutet, das der Schläger auf dem Touchscreen mittels Stylus hin und her bewegt und zum eiskalten Schmettern des Balls eingesetzt wird. Mehr gibt es in Bezug auf die Steuerung eigentlich gar nicht zu sagen, da sich das Ganze recht simpel und schnell zugänglich gestaltet. Möchte man den Ball zudem leicht anschneiden, drückt man das Steuerkreuz entweder nach links oder rechts oder führt mit Hilfe eines Klicks nach unten, bzw. oben einen Powermove aus. Je nachdem in welcher Hand man den Stylus hält, kann man diese Funktionen aber auch mit Hilfe der vier Buttons ausführen. Doch Vorsicht, da diese Powerbälle natürlich nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen, sondern erst eine Leiste am oberen Rand des Bildschirms gefüllt werden muss bis man den Ball zum Glühen bringen kann. Auch kann man seinen Gegner verhöhnen und verspotten indem man die L, bzw. R-Taste drückt. Das lenkt ihn in der richtigen Situation ab und man kann zum vielleicht Matchentscheidenden Schlag ausholen. Da ist es schon beinahe überflüssig zu erwähnen, das jeder Spieler unterschiedliche Arten des Spotts aber auch der Supermoves zur Verfügung hat. Insgesamt gesehen stellt die Steuerung also keinerlei Probleme dar, ist simpel, schlicht, aber durchweg effektiv und sauber umgesetzt.

    "Welchen Teil von "Sudden Death" hast du nicht verstanden?"

    Balls of Fury Balls of Fury Für ein solches Spiel zeigt sich Balls of Fury leider wenig variationsreich, hält aber natürlich einen entsprechendes Story-Mode parat, der uns mit nett digitalisierten Bildern aus dem Film versorgt und die Story in entsprechenden Textfeldern wiedergibt. Logisch, das man im Verlauf der Geschichte gegen die Meister der Bälle antreten und am Ende Unterweltboss Feng die Stirn bieten muss. Hierbei hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen, hat das Ganze aber auf der leichtesten Stufe recht schnell hinter sich gebracht, weswegen ein Wiederspielwert im Storymode nicht wirklich gegeben ist. Mehr Spaß macht es dann schon, sich via drahtloser Verbindung des DS mit einem Freund zu messen, um sich hierbei die Bälle um die Ohren zu dreschen. Dieser Modus verleitet auch immer wieder zu einem schnellen, unkomplizierten Match doch leider benötigt dazu jeder der Spieler ein entsprechendes Modul.

  • Balls of Fury
    Balls of Fury
    Developer
    ZOO Digital Group plc
    Release
    19.10.2007

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Balls of Fury
Balls of Fury im Gamezone-Test
Pingpong Bälle, Supermoves, Ganoven und eine äußerst krude Geschichte erwarten euch bei dieser Tischtennis-Simulation.
http://www.gamezone.de/Balls-of-Fury-Spiel-18547/Tests/Balls-of-Fury-im-Gamezone-Test-991669/
27.02.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/02/screen1_large_12_.jpg
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