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  • Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis im Gamezone-Test

    Der schweinische Titel überzeugt mit Witz und lässt Old-School-Herzen höher schlagen.

    Mein erster Gedanke beim Titel "Das Schwein der Finsternis" war: "Ist nicht euer Ernst?" Und die Frage stellt sich zurecht, denn so wirklich ernst nimmt sich der Titel aus dem Hause XIDER selbst nicht. Neben skurrilen Charakteren, krampfhaft grusligen Gegnern und vor allem einer vor Satire und Ironie triefenden Story bietet uns der Titel vor allem Old-School Elemente, die Spieler-Urgesteine ansprechen werden. Also nochmal Schwein gehabt!

    Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Robert "Big-Ballz" Belmart und seine Frau sind leicht aufgebracht... Cliffy, das Ferkel der kleinen Schweinefamilie, wurde entführt! Als Mutprobe bewarfen er und seine Freunde das am Dorfrand gelegene, mysteriöse Schloss, in dem es spuken soll, mir Klopapier. Dem Schlossherr gefiel das natürlich reichlich wenig, Grund genug also um die kleinen Schweine verschwinden zu lassen. Robert macht sich nun auf, um seinen Kleinen zurückzuholen - die Polizei zu alarmieren wäre natürlich zu einfach. Und wenn er schon auf dem Weg ist, so soll er doch bitte noch Brötchen mitbringen...

    Einmal im Schloss angekommen, muss Robert gegen allerlei Monster kämpfen, um zu zeigen aus welchem Schinken er gemacht ist und bis zum Entführer seines Sohnes durchzukommen. Ausgerüstet ist der Eber mit einer Pistole, einer Pumpgun, Dynamitstäben und seiner Todespeitsche! Zumindest die Ausrüstung lässt drauf schließen, dass das Schwein nicht zum ersten Mal im Schlamassel steckt.

    Einäugige Fledermäuse

    Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis In insgesamt sechs unterschiedlichen Leveln jagt schließlich Robert durch das Schloss und tötet dabei alles an lebendigen Toten, Monstern der Nacht und mehr Geschwärl der Finsternis, dass ihm auf dem Weg begegnet. Die Level sind zwar untereinander abwechslungsreich gestaltet und bieten unterschiedliche Hintergründe, zwischendrin bietet sich uns jedoch meist das selbe, triste Bild: Eine flache, von links nach rechts scrollende Landschaft, in der ewig Untote und solche die es werden wollen aus dem Boden steigen und förmlich darauf warten über den Haufen geballert zu werden. Zu den Monstern am Boden, die mit Pistole und Todespeitsche eigentlich kein Problem darstellen, gesellen sich jedoch auch noch fliegende Untote, wie etwa violette, einäugige Fledermäuse. So richtig gefährlich sind diese zwar nicht, immerhin fliegen sie nach einem immergleichen Prinzip umher, dennoch erwischten uns die nervigen Viecher während dem Test erstaunlich oft in genau dem Moment, in dem wir springend durch die Luft sausten.

    Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Neben den monoton einfachen Gegner, die unerklärlicher Weise unaufhörlich aus dem Boden sprießen wie die Tulpen im Frühling, und den wirren Flug-Monstern hält das Spiel aber noch eine ganz besondere Art von Gegnern bereit: Boss-Gegner am Ende eines jeden Levels. Diese sind natürlich besonders schwer kleinzukriegen oder können nur auf eine bestimmte Art zur Strecke gebracht werden, Bis man diese jedoch findet, vor allem als Genre-Neuling, können mitunter ein paar "Leben" vergehen, erklärt wird zu den Bossen jedenfalls im Spiel nichts. Doch aufhören möchte man nicht, man lässt sich ja nicht von einem solchen Titel kleinkriegen. Dass war zumindest unsere Motivation immer tiefer zu gehen und weiter zu machen, bis auch der letzte Untote gefallen und der kleine Cliffy wieder im heimischen Stall ist.

    Das Spiel der Finsternis!

    Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis Grafisch orientiert sich "Das Schwein der Finsternis" an den Größen der alten 2D-Arcade-Shooter Zeit und ist ganz in deren Tradition gehalten: Weder wird das Spiel mit sonderlich vielen Effekten überladen, noch wirken die gezeichneten Grafik-Landschaften sonderlich gruslig oder sonst wie stimmig. Ganz genre- und zeittypisch sind dafür die Belohnungen, die man fürs Monster metzeln kassiert: Von Sternchen über Herzchen deckt der Titel somit alle offenen Wünsche der Old-School-Fans ab.

    Auch der musikalisch ist der Titel noch stark von alten Zeiten beeinflusst. Dennoch weiß der Hitverdächtige Einfach-Soundtrack zu überzeugen und trägt positiv zur selbstironischen Stimmung des Titels bei. Dialoge sind meist satirisch gehalten und lockern die, ansonsten krampfhaft düstere, Stimmung immer wieder auf und sorgen für Lacher. Auch die Steuerung hat ganz gut gefallen, obwohl eine eigenständige Tastenbelegung bei manchen Gegnern mehr als wünschenswert wäre, um auch im Sprung noch richtig Schießen zu können. Das funktioniert ohne umgreifen oder hektisches Buttonwechseln nicht so einfach, wie man vermuten mag.

    Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis (NDS)

    Singleplayer
    6,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Selbstironisch bis zum geht-nicht-mehr
    lustige Dialoge
    Sound mit Ohrwurmqualität
    hab ich schon die Ironie erwähnt?
    an manchen Stellen zu einfach
    an manchen zu schwer
    immerwährend gleiches Gameplay
    nicht enden wollende Flut an Gegnern aus dem Boden
    nur sechs Level
  • Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis
    Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis
    Publisher
    bhv Software GmbH & Co. KG (DE)
    Developer
    Xider Games
    Release
    03.06.2008
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Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis
Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis im Gamezone-Test
Der schweinische Titel überzeugt mit Witz und lässt Old-School-Herzen höher schlagen.
http://www.gamezone.de/Barnyard-Blast-Das-Schwein-der-Finsternis-Spiel-18610/Tests/Barnyard-Blast-Das-Schwein-der-Finsternis-im-Gamezone-Test-991835/
18.07.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/07/DS-Konsole_SchweinDerFinsternis.jpg
tests