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  • Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia im Gamezone-Test

    ... ist trotz gewisser Mängel ein gutes Adventure geworden, welches sogar ein alternatives Ende bietet.

    Seit Scratches und Barrow Hill (beide 2006 erschienen) sind sie für Fans des Genres kaum noch wegzudenken, jene 1st-Person-Grusel-Adventures, die sich einer überschaubaren, aber begeisterungsfähigen Anhängerschaft erfreuen. In den Folgejahren kamen deshalb immer wieder vergleichbare Produkte auf den Markt. Spiele wie Outcry: Die Dämmerung (2009) oder die Rhiannon-Neuauflage ("Geister der Vergangenheit", 2010) waren aber eher was für Experten am Rande des Geschehens und vermochten eine breitere Zielgruppe nicht groß anzusprechen. Mit Baron Wittard: Das dunkle Geheimnis von Utopia wagen die Entwickler aus dem Hause Wax Lyrical Games den Spagat zwischen Kunst und Kommerz.

    Utopia

    Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia In Baron Wittard übernehmen wir die Rolle eines namenlosen Journalisten. Letzterer wurde von seiner Chef-Redakteurin mit einer brisanten (Foto-)Story beauftragt. Zur Vorgeschichte: Der Architekt und Adelsmann Wittard ist jüngst unter mysteriösen Umständen gestorben. Viel wichtiger aber als dessen Ableben scheint der sensationshungrigen Presse eine bauliche Hinterlassenschaft des Aristokraten zu sein. Baron Wittard hatte nämlich bereits vor über zwei Jahren eine postmoderne, komplett überdachte Stadt konzipieren lassen - Ausdruck seines gepflegten Größenwahns. Doch der Gemeinderat machte dem Projekt einen Strich durch die Rechnung und ließ die Bauarbeiten zu "Wittard Utopia" stoppen. Begründung: "Statisch unsicher". Seither steht der unfertige Komplex, von Zäunen umrahmt, völlig trostlos in einer entlegenen Landschaftsregion herum. Dies wäre nicht weiter schlimm, hätten sich in und um Utopia in den vergangenen beiden Jahren nicht immer wieder unheimliche Dinge zugetragen. So sollen Männer, Frauen und Kinder aus der näheren Gegend des Wittard'schen Protzbautes spurlos verschwunden sein. Und man munkelt von gespenstischen Erscheinungen, die offenbar mit elektromagnetischen Aufladungen in Verbindung stehen und darauf hindeuten, dass ein Fluch über Utopia liegt: der Geist des Baron Wittard!

    Auserkoren aus Ruinen

    Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia Bereits kurz nach Ankunft auf dem mit dicken Brettern und schweren Türen verbarrikadierten Utopia-Gelände erhalten wir einen Eindruck von der düsteren Atmosphäre, die uns die nächsten 12-15 Spielstunden begleiten wird. Alles wirkt wie ausgestorben und irgendwie marode. Doch offenbar sind wir nicht die Einzigen, die Nachforschungen anstellen. Menschliche Stimmen sind zu vernehmen, weiter unten, im Kanalisationsschacht. Und ein Schrei. Da scheint jemand Todesängste auszustehen. Eine Männerstimme ruft, erzählt laut und hastig von einer Lichtgestalt, die immer näher kommt. Dann verstummt die Stimme. Doch wir kommen zu spät. Am Tatort eingetroffen findet sich zwar keine Leiche, dafür aber ein Zeitungsartikel über einen großen Kulturraub und gestohlene Artefakte. Und ein Amulett. Ein sprechendes gar, welches sich als Geist des Baron Wittard vorstellt und uns kurzerhand zu seinem Träger und "Wanderer" auserwählt. Das bedeutet zusätzliche Arbeit und viel Ärger. Denn wie die Geisterstimme unmissverständlich zu verstehen gibt, muss der Träger des Amuletts nicht nur zehn antike Runensteine auffinden, sondern darf Utopia auch nicht mehr verlassen. Zumindest so lange nicht, bis der Job getan ist und wir das Geheimnis des Anwesens zur Zufriedenheit des Amuletts gelüftet haben. Der Haken dabei: Vorgenannte Lichtgestalt treibt in Utopia ihr Unwesen und will offenbar jeden töten, der eben das versucht.

    (Ver-)Wirrungen

    Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia Die unheimliche Reise durch dunkle Korridore, geheime Gänge und finstere Hallen nimmt ihren Lauf. Die sich bald darauf einstellenden Irritationen werden dadurch verstärkt, dass der Spieler über lange Zeit gar nicht weiß, wer denn nun sein wirklicher Auftraggeber ist bzw. ob hinter dem sprechenden Amulett und der gespenstischen Lichtgestalt nicht womöglich ein und dieselbe Person (sprich: Baron Wittard) steckt. Hinzu kommt die bedrückende Einsamkeit. Unsere einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Handy, mit dessen Hilfe wir gelegentlich Kontakt zu unserer Kollegin, der Journalistin Kate, aufnehmen können, wenn die Verbindung nicht gerade mal wieder zusammen bricht, weil ominöse Kräfte den Telefonverkehr zu stören versuchen. Und da ist natürlich noch unser ständige Begleiter, das Amulett, welches von Zeit von Zeit mit uns spricht und gelegentlich auch Hinweise von sich gibt. Baron Wittard spielt sich nicht-linear. Das garantiert die ein oder andere interessante Wendung im Spielverlauf, sorgt gleichzeitig aber auch dafür, dass man die Umgebungswelt schlecht in Level unterteilen kann, was wiederum dazu führt, dass man mehrere Räume und Etagen mehrmals im Spiel aufsuchen muss, da man womöglich einige Dinge auf Anhieb "verpasst" hat und etliche Abschnitte nur durchgängig begehbar sind. Und davon gibt es eine ganze Menge, denn Utopia besteht aus mehren Stockwerken, Tunnel- und Kellerabschnitten, zahlreichen Zimmern und diversen Außenbereichen, wie z.B. einer kleinen Parkanlage. Später gelangen wir in den Besitz einer Karte, was die Orientierung etwas erleichtert.

  • Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia
    Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia
    Publisher
    Iceberg Interactive
    Developer
    Wax Lyrical Games
    Release
    18.02.2011

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Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia
Baron Wittard – Das dunkle Geheimnis von Utopia im Gamezone-Test
... ist trotz gewisser Mängel ein gutes Adventure geworden, welches sogar ein alternatives Ende bietet.
http://www.gamezone.de/Baron-Wittard-x-Das-dunkle-Geheimnis-von-Utopia-Spiel-18612/Tests/Baron-Wittard-Das-dunkle-Geheimnis-von-Utopia-im-Gamezone-Test-993150/
22.02.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/02/BaronWittardScreen__10_.jpg
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