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  • Base Jumping featuring Felix Baumgartner im Gamezone-Test

    Atari versucht mit diesem Sportspiel den Sprung in ein praktisch noch absolut unverbrauchtes Genre.

    Mit "B.A.S.E. jumping featuring Felix Baumgartner" kommt eine Umsetzung in die Läden, die sich abseits der Massenmärkte Fußball, Basketball oder Tennis bewegt - ein Spiel mit der bisher kaum beachteten Thematik Fallschirmsprung. Um so erfreulicher, dass sich der Publisher Atari an diese Randsportart gewagt hat und nun das entsprechende PC-Spiel veröffentlicht. Ob es sich finanziell lohnen wird oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Viel interessanter für uns Spielerschaft ist sowieso, ob das Spiel zum einen die etwas besondere Thematik gut umsetzt und zum anderen den entsprechenden Spielspaß beinhaltet. Kurz: einen technisch bzw. spielerisch passenden Titel, der eventuell sogar die nötige Langzeitmotivation bietet, und ganz nebenbei eine unbekannte Sportart etwas näher bringt. Ob das den Entwicklern gelungen ist, soll der folgende Test zeigen.

    B.A.S.E. jumping? Felix Baumgartner?

    Base Jumping featuring Felix Baumgartner Base Jumping featuring Felix Baumgartner Viele werden sich beim Lesen des Spieltitels wohl zu Recht fragen, um was es sich denn bei dieser Umsetzung handeln bzw. welche Sportart wohl damit virtuell dargestellt werden soll. Laut Wikipedia versteht man unter "B.A.S.E. jump" den so genannte Objektsprung - einen Sprung mit Fallschirm von einem festen Objekt. Dabei steht die Abkürzung "B.A.S.E." für die Begriffe "building" (Gebäude), "antenna" (Sendemast), "span" (Brücke) und "earth" (Felsen). Objektspringen bzw. "B.A.S.E. jumping" ist eine relativ junge Sportart, obwohl Sprünge von Felsen oder höheren Gebäuden schon seit längerem bekannt sind. In der jetzigen Professionalität wird er aber erst die letzten zwanzig Jahre ausgeübt. Überhaupt ist es fraglich, ob die Definition Sportart hierfür zutreffend ist, denn "B.A.S.E jumper" bewegen sich meist am Rande der Legalität. Während in manchen Ländern kaum Notiz von den Objektspringern genommen wird, drohen in anderen beim Ausüben dieser "Sportart" - also das Springen von beispielsweise öffentlichen Gebäuden - drakonische Strafen.

    Base Jumping featuring Felix Baumgartner Base Jumping featuring Felix Baumgartner Einer der wohl bekanntesten Objektspringer dürfte der für dieses Spiel namensgebende Felix Baumgartner sein. Der Österreicher ist mehrfacher Weltmeister im "B.A.S.E. jumping" und dürfte vor allem durch seine diversen Weltrekordversuche aufgefallen sein. So sprang er als erster Mensch von den Twin Towers in Kuala Lumpur (der höchste Sprung), von der Christus Statue in Rio de Janeiro (der niedrigste Sprung) oder überflog den Ärmelkanal mit einem Karbonflügel. Einigen dürfte er aber vor allem ein Begriff sein, weil er Anfang des Jahres einen von den Medien besonders beachteten Jump in die zweitgrößte Höhle der Welt - die Majilis Al Jinn im Oman - wagte und natürlich erfolgreich abschloss.

    B.A.S.E. jumping leicht gemacht

    Base Jumping featuring Felix Baumgartner Base Jumping featuring Felix Baumgartner Man sieht also, "B.A.S.E. jumping" ist ein äußerst gefährlicher Sport, der in der Realität vor allem davon lebt, dass der Springer den Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde hinauszögert, um dann letztendlich doch durch geübte, zielsichere und entsprechend schnelle Handgriffe alles für eine heile Landung am Boden einzuleiten. Und genau das wird natürlich auch von der digitalen Umsetzung erwartet: Schnelligkeit und Genauigkeit. In punkto Steuerung kann der Titel diese Forderungen vollends erfüllen. Der Springer reagiert sehr genau auf die Tastatureingaben, d. h. es ist ohne weiteres möglich den Fallschirm durch Betätigen der Leertaste erst im letzten Moment zu öffnen. Die durchaus bekannte Verzögerung zwischen Tastendruck und Ausführung wurde hier von den Entwicklern wirklich auf ein Minimum beschränkt. Dies trägt natürlich auch dazu bei, dass sich das Gameplay sehr realistisch anfühlt und man durchaus den gewissen Nervenkitzel beim virtuellen Sprung spüren kann. Insgesamt ist die Steuerung trotzdem sehr zugänglich gestaltet, auch wenn sie stark an das Setting eines "MS Flight Simulator" - vielleicht auch wegen des Flugsimulationscharakters - erinnert. Analog dazu wird von euch durchaus verlangt, dass ihr euer Alter-Ego mit mehreren Tasten gleichzeitig durch die Luft gen Boden bewegt. Diese Komplexität erklärt wohl auch, weshalb eine Steuerung per Joypad nicht vorgesehen ist, d.h. bei "B.A.S.E. jumping featuring Felix Baumgartner" kommt nur die eigentlich nicht mehr so beliebte Tastatursteuerung zum Einsatz. Während des Fluges selbst könnt ihr das gesamte Geschehen dann sowohl aus einer Art Egoperspektive, als auch aus diversen unterschiedlichst entfernten Kamerastandpunkten beobachten - alles mit der Möglichkeit per Maus die Perspektive nochmals frei zu konfigurieren. Gelandet wird übrigens automatisch - erfolgreich, falls man vorher alles korrekt erledigt hat, also sich der Fallschirm korrekt geöffnet hat, weniger erfolgreich, falls irgendetwas schiefgelaufen ist. Dann kommt es, wie in der Realität auch, zu Unfällen, die im schlimmsten Fall sogar zum virtuellen Ableben des von euch gewählten Springers führen können.

    Es zählt nur die Karriere

    Base Jumping featuring Felix Baumgartner Base Jumping featuring Felix Baumgartner Wer bei "B.A.S.E. jumping" ein opulentes Modi-Menü erwartet, wird nach dem Start des Spieles relativ schnell enttäuscht werden. Die einzige anwählbare bzw. automatisch startende Spielvariante ist eine Art Karriere, in der alle euere Aktionsmöglichkeiten "gehandlet" werden. Und wie es bei dieser Art von Modi üblich ist, steht am Anfang die Erstellung eines Charakters. Hierbei seit ihr nicht nur auf die optischen Parameter, wie etwa das Gesicht, Hautfarbe etc., beschränkt, sondern ihr müsst auch Körpergröße bzw. -gewicht bestimmen. Letzteres hat dann auch direkten Einfluss auf das physikalische Modell im freien Fall und Flug. Ebenfalls zur Wahl steht, wie hoch die Reaktionsfähigkeit, die Ausdauer oder die Teamfähigkeit eures Alter-Egos sein soll. Je nach Höhe der Schiebereinstellung nimmt der Schwierigkeitsgrad des Spieles dann zu bzw. ab. Nach diesem Vorgeplänkel startet dann der eigentliche Karrieremodus. Auf einer Weltkarte werden euch die diversen Möglichkeiten bzw. Events angezeigt. Zum Karrierebeginn natürlich noch relativ wenig, denn neben dem Geld, was ihr bei jedem Sprung durch die Sponsoren verdienen könnt, bekommt ihr durch erfolgreiche Aktionen vor allem auch den nötigen Respekt, um bei noch spektakuläreren Jumps mitmachen zu dürfen. Alles wird in einer Art Realtime-Simulation abgespielt, d.h. die Zeit läuft nahezu realistisch ab - natürlich immer mit der Möglichkeit des "Vorspulens" bzw. "Schnellablaufs". Es gibt also eine Nacht, die der Erholung dienen soll und während dessen keine Ereignisse stattfinden und einen Tag an dem ihr euere Karriere weitertreiben könnt. Als Zentrale dient euch hierbei die so genannte "Dropzone". Dort könnt ihr euch auf sämtliche Wettbewerbe vorbereiten, Trainingssprünge absolviert, diversen Verletzungen auskurieren oder einfach nur mal vom Wettbewerbsstress entspannen. Übrigens müsst ihr an nicht jedem Event auch wirklich aktiv teilnehmen, nein ihr könnt eigentlich sämtliche Sportereignisse, Festivals und Boogies auch nur als Zuschauer beobachten. Bringt euch neben den "Demo-Effekt" natürlich sonst relativ wenig, schon allein deshalb weil es euch einiges an Geld kostet.

    Base Jumping featuring Felix Baumgartner Base Jumping featuring Felix Baumgartner Apropos Geld. Mit den gewonnen Prämien könnt ihr euch - typisch Karrieremodus - neue Ausrüstungsgegenstände, wie Schirme, Anzüge, Schuhe oder Helme, kaufen. Außerdem ist dieses "Bare" nötig, um überhaupt die entsprechenden Reisen zu den diversen, teilweise originalgetreuen Events auf der ganzen Welt finanzieren zu können. Und noch etwas zum Bankkonto. Gerade Anfangs werdet ihr kaum die Möglichkeiten oder besser Fähigkeiten besitzen, dass ihr so wie Felix Baumgartner von diesem Sport leben könnt. Hier haben sich die Entwickler etwas besonderes ausgedacht: einen virtueller Arbeitsplatz. D.h. ihr geht einer "normalen" Arbeit nach und verdient dadurch das Geld für euer Hobby. Abgerundet wird diese "Karriere" durch die Möglichkeit an bestimmten Missionen teilzunehmen. Der Name Mission mag hier etwas in die Irre führen, denn im Endeffekt ist es nichts anderes als eine genaue Beschreibung, was von euch während des freien Falles erwartet wird bzw. welche Aktionen ihr ausführen sollt und wann es Zeit ist die Reißleine eueres Fallschirm zu ziehen.

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Base Jumping featuring Felix Baumgartner
Base Jumping featuring Felix Baumgartner im Gamezone-Test
Atari versucht mit diesem Sportspiel den Sprung in ein praktisch noch absolut unverbrauchtes Genre.
http://www.gamezone.de/Base-Jumping-featuring-Felix-Baumgartner-Spiel-18631/Tests/Base-Jumping-featuring-Felix-Baumgartner-im-Gamezone-Test-991229/
04.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/2_6_.jpg
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