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  • Batman Begins: Bruce als Schleichexperte - Leser-Test von sinfortuna

    Batman Begins: Bruce als Schleichexperte - Leser-Test von sinfortuna Was die Beschreibung des Hauptcharakters in "Batman Begins" betrifft, so brauche ich wahrscheinlich kaum viele Worte verlieren, also erspare ich mir bzw. Euch das. Wie es sich für ein bis zum Abwinken vermarktetes Lizenzspiel (Warner und Electronic Arts zeichnen sich hierfür verantwortlich) gehört, wurden "natürlich" alle seinerzeit gängigen Konsolen mit entsprechenden Versionen versorgt, wobei meines Wissens nach große Qualitätsunterschiede nicht auszumachen waren. Korrigiert mich bitte, sollte ich jetzt Bockmist erzählen, danke. Fakt ist, dass lediglich Solisten auf ihre Kosten kommen, was relativ schwach ist, wie ich meine, zumindest zur heutigen Zeit, nicht zu vergessen die Tatsache, dass eine Onlineunterstützung ebenso fehlt. Ich beziehe mich nun ausschließlich auf die PS2-Fassung, die alles in allem überdurchschnittlich gut ausgefallen ist, wenn auch ein Stück weit weg vom Hit-Bereich. Erstaunlich - oder vielleicht auch nicht - ist, das bei diesem Batman-Abenteuer der Schwierigkeitsgrad weit unten angesiedelt ist, das war bei Abenteuer rund um den heldenhaften Flattermann in der Vergangenheit wahrlich nicht immer so. Ob das den Fans von Actionadventurespielen aber wirklich schmeckt, denn um ein solches handelt es sich hier, darf zumindest fragwürdig erscheinen, aber bitteschön: immer noch besser als zahlreiche unfaire Passagen. Das Gelbe vom Ei sind die überwiegend doch seichten Anforderungen, die an uns gestellt werden, auf jeden Fall nicht. Dennoch kommt der Anspruch nicht zu kurz, um ein dröges Abenteuer handelt es sich zum Glück nicht: ein klarer Pluspunkt, der sich natürlich positiv auf die Motivation auswirkt. Einmal durchgespielt, verstaubt "Batman Begins" für die PS2 meines Erachtens aber im Regal, was im Klartext bedeutet, dass es um die Langlebigkeit dieses Abenteuers nicht sonderlich gut bestellt ist. Aber das war den Entwicklern (mal wieder) schrecklich egal, Hauptsache, dass dieses Game rechtzeitig bzw. zeitgleich zum gleichnamigen Kinostart erscheint, mehr interessierte hier sicher niemanden, wie so oft.

    Wer sich den Kinofilm ansah, wird sich in dieser PS2-Fassung blitzschnell zurechtfinden, sehr eng an die Originalhandlung ist diese Version nämlich zweifelsohne angelehnt. Brav wurden auch zahlreiche - wenn auch ziemlich kurze - Zwischensequenzen in den Spielverlauf integriert, um die atmosphärische Dichte zu erhöhen. Was auch gelingt, keine Frage. Wir schlüpfen selbstverständlich in die Haut von Bruce Wayne, der zu Beginn eher ein gelangweilter Milliardärserbe ist denn ein Heroe, aber das wird ja schließlich noch. Seltsam allerdings, dass hier offensichtlich die Schere angesetzt wurde, denn die Teenager-Zeit unseres Helden bleiben - im Gegensatz zum Kinofilm - außen vor. Ein dicker Lapsus, wie ich meine, denn das war wirklich nicht uninteressant. Sehr, sehr schade. Lediglich der Trainingsmodus im Himalaya-Gebirge ist übrig geblieben, in denen der junge Bruce mit den unterschiedlichen Talenten und deren Steuerung vertraut gemacht wird: Nahkampf, Wurftechnik (Shuriken) und Flug- sowie Kletterpassagen stimmen uns auf das ein, was uns in naher Zukunft erwartet, um letztlich den Ganoven in Gotham City das Handwerk legen zu können. In der Folgezeit streunen bzw. fliegen wir durch die dunklen Gassen und über die Dächer unserer Heimatstadt, suchen nach wichtigen Hinweisen und räumen jegliche Subjekte aus dem Weg, die offensichtlich nicht gesetzestreu agieren möchten. Interessant und glasklar positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass wir nicht stupide durch die Spielabschnitte gleiten und alles zu Klump hauen, was nach Schurke aussieht, sondern auf ein umfangreiches und zudem sehr zweckmäßiges Inventar zurückgreifen dürfen: Taschenlampe, Dietrich, Kamera, Gegenstände zum Hacken elektronischer Geräte und nicht zuletzt der Batarang kommen zur Anwendung. Letzterer dient als Wurfgeschoss, um weiter oder zumindest unerreichbar entfernte Mechanismen zu öffnen, ohne die ein Weiterkommen nicht möglich wäre. Selbstverständlich beobachten wir die nähere Umgebung stets genau, denn ohne Bedeutung sind Kisten, Schalter und Türen ganz sicher nicht, versteht sich. Für Abwechslung sorgt zudem die Tatsache, dass sich so manch auserkorenes Opfer ganz hervorragend für ein zünftiges Verhör eignet, um wichtige Informationen quasi herauszupressen. Sind die erspähten Gegner zudem ängstlich, erscheinen wir diesen sogar als Dämon, so dass diese dann erst recht keine ernstzunehmende Hürde darstellen.

  • Batman Begins
    Batman Begins
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    14.06.2005
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Batman Begins
Batman Begins: Bruce als Schleichexperte - Leser-Test von sinfortuna
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13.04.2008
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