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  • Batman Begins im Gamezone-Test

    Trotz einiger Kritikpunkte könnte Batman Begins das bisher beste Spiel zu Gothams legendärem Flattermann sein.

    Satte 35 Datensätze spuckt unsere Datenbank beim Suchbegriff "Batman" aus. Die meisten dieser Spiele waren von äußerst bescheidenem Erfolg gekrönt, bis auf ein oder zwei Ausnahmen waren alle bisherigen Batman-Versoftungen im besten Fall etwas für die sehr mutigen Fans des kultigen Flattermanns. Nach dem geschmacklichem Zelluloid-Totalausfall "Batman & Robin" soll "Batman Begins" der Geschichte um Bruce Wayne und sein maskiertes Alter Ego zu einem neuen Höhenflug verhelfen. Wird Electronic Arts dies auch in Sachen Spielumsetzung gelingen? Unser Test hilft euch bei der Kaufentscheidung!

    Batman Begins Batman Begins Bisher war der spielbaren Fassung von Gothams dunklen Rächer höchstens das wenig anspruchsvolle Beat'em'Up-Genre vergönnt. Die Entwickler von Eurocom haben diesmal einen anderen Ansatz verfolgt, um somit deutlich mehr Anspruch ins Spiel zu bringen. Denn auch wenn man sich jedes einzelne Spielelement in Batman Begins aus anderen Spielen geschickt "geliehen" hat, so ergibt das Ganze dann doch eine recht anständige Kombination, welche am ehesten mit "Splinter Cell" verglichen werden könnte. Batman prügelt diesmal nicht ausschließlich auf ständig unterlegene Bösewichte ein, sondern muss erstmalig auch geschickt mit der Umwelt interagieren, um größtenteils völlig unbemerkt sein Ziel zu erreichen. Doch auch die Filmfans dürfen sich freuen: Das Spiel orientiert sich haargenau an der Kino-Vorlage und lässt euch all die entscheidenden Szenen aus Christopher Nolans ambitionierter Neuinszenierung in spielbarer Form selbst erleben.

    Ein Superheld dank Super-Werkzeugen

    Batman Begins Batman Begins Die Inspiration für Batman Begins stammt ganz klar von Ubisofts Megahit "Splinter Cell" und so ist es auch kein großes Wunder, dass sich der Comicheld, wie auch sein Vorbild Sam Fisher, allerlei nützlicher Gadgets bedient und diese zusammen mit der Umwelt zu seinem Vorteil nutzen muss. Mit dabei sind hilfreiche Gimmicks wie die handliche Türkamera, welche man zum unbemerkten Ausspähen eines Raumes nutzen kann sowie der beliebte Geschicklichkeitstest beim Öffnen von Türen oder Hacken von Computern. Natürlich kann Batman auch seine eigenen Hilfsmittel zur unbemerkten Strafverfolgung einsetzen, nämlich den guten alten Bat-Haken, mit dem er sich blitzschnell an die Decke hieven kann oder der legendäre Batarang mit dem aus sicherer Entfernung Schalter gedrückt, Maschinen bedient und brüchige Gerüste zum Einstützen gebracht werden können. Die Umwelt bietet noch weitere Möglichkeiten um unbemerkt durch das Labyrinth aus Gegnern und Hindernissen zu kommen: Es können Stromkabel, Ketten, Zäune und Dachrinnen zum Klettern missbraucht werden oder aber herumstehende Gerätschaften zur Ablenkung der gegnerischen Aufmerksamkeit eingesetzt werden.

    Unkomplizierte Prügelpausen

    Batman Begins Batman Begins Spielerisch ist also für einiges an Abwechslung gesorgt, denn neben den zahlreichen Herausforderungen zur Überwindung von natürlichen Hindernissen, muss sich der maskierte Held auch noch im Zweikampf mit Bösewichten beweisen. Hierzu kommt ein recht spartanisches Kampfsystem zum Einsatz, welches zwar auf zwei Tasten zum Schlagen und Treten zurückgreift, im Endeffekt aber ohne großartige Combos mit simpelster Knöpfchendrückerei bestens funktioniert. Sobald ihr einen Gegner auf diese Weise ausreichend verletzt habt, genügt ein Druck auf die Finaler-Angriff-Taste und schon habt ihr ein Problem weniger am Hals. Wer es noch etwas einfacher haben möchte, darf auch auf ausreichend verfügbare Blend- und Gasgranaten zurückgreifen. Und sollte man tatsächlich einmal von den schwächlichen Gegnern besiegt werden, darf man an einem der zahlreichen und mehr als fair verteilten Checkpoints einen neuen Versuch starten. Lediglich vor bewaffneten Fieslingen muss man sich in Acht nehmen, denn auch Batman geht spätestens nach ein paar eingesteckten Kugeln zu Boden. Diese gefährliche Gegnerart wird glücklicherweise rot auf dem ständig sichtbaren Radar eingeblendet, ihr wisst also jederzeit über den Standpunkt dieser Gegenspieler Bescheid. Wie schon im Film, spielt auch hier die Angst eine große Rolle: Sobald es Batman nämlich gelingt, seinen Feinden genügend Angst einzuflößen, lassen sie praktischerweise ihre Waffen fallen und können mit ein paar Schlägen erledigt oder verhört werden. Zum Einschüchtern der Gegner muss man meist nicht viel mehr machen, als beispielsweise unbemerkt ein Baugerüst zum Einsturz zu bringen oder einen Gasherd zu entzünden. Man hat sogar eine eigene Anzeige für die im aktuellen Gebiet verbreitete Angst integriert, doch sonderlich viel Sinn macht das Angst-System leider nicht: Alle Stellen mit Einschüchterungs-Option sind fest vorgegeben und es gibt für jedes Hindernis grundsätzlich ohnehin nur einen Lösungsweg. Deshalb haben alle Gegner immer zur richtigen Zeit genügend Angst und ihr braucht euch zu keiner Zeit um die dazugehörige Anzeige kümmern.

    Das "Schleichspiel Light"

    Batman Begins Batman Begins Leider zieht sich dieses zentrale Manko durch das gesamte Gameplay von Batman Begins. Alle Situationen könnten linearer nicht sein und lassen euch grundsätzlich nur eine, sehr offensichtliche, Lösungsmöglichkeit offen. Auch das Verhalten patrouillierender Wachen muss nicht lange analysiert werden, da sich die meisten von ihnen ohnehin nicht bewegen und somit kinderleicht rücklings erledigt werden können. Da alle benutzbaren Gegenstände in der Umgebung mit einem hilfreichen Cursor ganz automatisch markiert werden, habt ihr eigentlich auch nie Probleme durch die äußerst offensichtliche Levelstruktur zu finden. Ihr müsst einfach nur die durch den Cursor markierten Möglichkeiten nutzen und schon ist auch die aussichtsloseste Situation spielend bewältigt. Batman Begins meint es leider etwas zu gut mit der Benutzerführung und schickt euch auf viel zu einfachen und linearen Pfaden durchs Spiel. Aus diesem Grund seid ihr mit den insgesamt 12 ziemlich umfangreichen Missionen auch vergleichsweise schnell fertig, nämlich nach höchstens. 8-10 Stunden. Auch wenn das eigentliche Gameplay trotz seiner facettenreichen Möglichkeiten sehr einfach gestrickt ist, hat es uns trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Man könnte fast von einem "Schleichspiel Light" reden und wem Splinter Cell eine Spur zu knifflig war, der dürfte mit Batman Begins aus genau diesem Grund bestens beraten sein.

  • Batman Begins
    Batman Begins
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    14.06.2005

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Batman Begins
Batman Begins im Gamezone-Test
Trotz einiger Kritikpunkte könnte Batman Begins das bisher beste Spiel zu Gothams legendärem Flattermann sein.
http://www.gamezone.de/Batman-Begins-Spiel-18659/Tests/Batman-Begins-im-Gamezone-Test-990289/
20.06.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/06/TV2005061713510400_120531121214.jpg
tests