Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Batman Returns: Müder Flattermann - Leser-Test von sinfortuna

    Batman Returns: Müder Flattermann - Leser-Test von sinfortuna Es gibt dermaßen viele Versionen von Abenteuerspielen rund um Batman, den berühmten Comic-Helden aus Gotham City, dass man nicht selten den Überblick darüber verlieren kann, welche Fassung für welche Konsole denn nun eigentlich gut, okay oder schlecht ist. Auch von dem Teil "Batman Returns" gibt es mehrere Versionen für die unterschiedlichsten Spielsysteme, ich möchte allerdings auf jene für das gute alte Sega Mega Drive beschränken. Die Megadrive-Version weist in der Tat gute Ansätze auf, doch gibt es leider einige Punkte, die dagegen sprechen, es als hochklassiges oder zumindest als überdurchschnittlich gutes Modul bezeichnen zu können, als grundsolide Durchschnittsware lasse ich dieses Jump and Run aber problemlos durchgehen. Vorweg sei gesagt, dass sich in erster Linie nur der Einzelspieler angesprochen fühlen soll, ein Zweispielerspaß wurde hier leider nicht berücksichtigt, zudem muss ich Anfänger und auch Gelegenheitszocker eindringlich warnen, für diese dürfte dieses Abenteuerspiel rund um unseren geflügelten Helden aller Voraussicht nach eine schwer zu meisternde Hürde darstellen. Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, dass diese den Abspann dieser MD-Version tatsächlich werden erleben dürfen.

    "Batman Returns" stellt meines Wissens nach den zweiten Teil der überaus erfolgreichen Serie dar und sollte die Kasse von Sega im vorweihnachtlichen Geschäft des Jahres 1992 ordentlich klingeln lasen. Sega selbst erwarb nicht nur die (teuren) Lizenzrechte an Batman, sondern kümmerte sich auch um die Entwicklung dieses Spiels, als Vorlage diente dabei selbstverständlich der seinerzeit brandaktuelle Kinofilm. Kennern wird daher vieles bekannt vorkommen, was selbstverständlich Sinn der Sache war und für eine hohe Identifikation mit den Protagonisten wie überhaupt der gesamten Story sorgen sollte, so ganz hundertprozentig ging die Rechnung meines Erachtens dann aber doch nicht auf, doch zu den Mängeln dieses Moduls später mehr. Im gleichnamigen Kinostreifen hatte Batman alle Hände voll zu tun und musste sich mit allerlei kriminellen Gesocks aus der Zirkuswelt auseinandersetzen, im Gegensatz zum ersten Teil, wo unser Held es mit dem Joker zu tun hatte, kämpft er in diesem zweiten Teil gegen die bösen Machenschaften von unter anderem Pinguin und Catwoman. Es erwarten uns insgesamt sieben Level, welche uns (wieder einmal) quer durch unsere Heimatstadt Gotham City führen, in der das absolute Chaos herrscht und Recht und Ordnung schon länger nicht mehr existent sind. Diese für die (brave) Bevölkerung sehr missliche Lage muss natürlich schleunigst beseitigt bzw. ins Gegenteil verkehrt werden, es ist also höchste Zeit, dass unser guter Batman sich aufschwingt, um den finsteren Ganoven ordentlich das Fürchten zu lehren.

    Jeder einzelne der sieben Level ist in bis zu drei Teilabschnitte unterteilt, quasi am Fließband müssen die Feinde schwindlig gehüpft und letztlich exekutiert werden, woraufhin traditionell am Ende eines jeden Levels ein besonders mies gelaunter Bossgegner auf uns wartet, beispielsweise die schon erwähnte zauberhafte Catwoman, die allerdings nicht besonders gut gelaunt zu sein scheint, jedenfalls ist sie nicht gut auf uns zu sprechen, versteht sich. Da ihr mit bloßen Wörtern nicht beizukommen ist, müssen wir sie eben mit schlagkräftigeren Argumenten davon überzeugen, dass sie auf dem Holzweg ist. Als angenehm flexibel erweist sich unser tapferer Videospielheld, verfügt er doch nicht nur über blitzschnelle Faustschläge und schmerzhafte Tritte, sondern zudem über kleine aber feine Extrawaffen wie Bumerang, Rauchbombe oder Fledermäuse, darüber hinaus kommt mitunter ein wirksames Schutzschild zum Einsatz, welches uns das Leben zumindest temporär erheblich erleichtern kann. Da wir ein Seil mit uns führen, rennen und hüpfen wir nicht nur durch die Gegend, sondern schwingen uns des Weiteren mehr oder weniger gekonnt von einem Dach zum nächsten, um uns dann überfallartig auf die Feinde stürzen zu können. Ab und an machen wir auch einen kleinen Abstecher in die heimische Garage, um mit Batmobil oder Motorrad durch die Straßen von Gotham zu brettern, selbst das Fliegen ist uns dabei nicht fremd.

  • Batman Returns
    Batman Returns

    Aktuelles zu Batman Returns

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 02/2017 PC Games Hardware 02/2017 PC Games MMore 02/2017 play³ 02/2017 Games Aktuell 02/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 02/2017 WideScreen 02/2017 SpieleFilmeTechnik 01/2017
    PC Games 02/2017 PCGH Magazin 02/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1003276
Batman Returns
Batman Returns: Müder Flattermann - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Batman-Returns-Classic-18664/Lesertests/Batman-Returns-Mueder-Flattermann-Leser-Test-von-sinfortuna-1003276/
06.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/Batman_Returns__SS_.jpg
lesertests