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  • Battle Engine Aquilla im Gamezone-Test

    Bei der Battle Engine Codename Aquila handelt es sich um ein futuristisches Kriegsgerät, ähnlich einem spinnenartigen Roboter welcher sich aber, und das ist das Besondere daran, jederzeit in ein Fluggerät verwandeln kann. Damit stellt Aquila eine Mischung aus Mech und Transformer dar, und was für eine. Denn das verwendete Design, nicht nur das der Battle Engine, sondern auch das Erscheinungsbild des restlichen Games, hat irgendwie einen Colani Touch, was bedeutet, dass alle Gebäude und Gerätschaften sehr rund geraten sind, fast etwas abgeschleckt wirken. Allerdings wird dieser Stil das ganze Game über beibehalten, so dass das Design für einen ganz spezifischen Eindruck sorgt, der sich nicht schlecht macht, auch wenn dadurch die Kriegsschauplätze mitunter etwas zu sauber und aufgeräumt aussehen.

    Doch worum geht es eigentlich in "Battle Engine Aquila"? Wir schlüpfen in die Rolle des jungen Hawk, welcher seinerseits gerade erst die Ausbildung an der Battle Engine begonnen hat, diese jedoch nicht mehr beenden kann, da die Feinde schneller angreifen als gedacht. So überträgt man ihm die Verantwortung über die noch nicht einmal komplett fertiggestellte Battle Engine, welche vorerst verlegt werden soll um die letzten Testreihen durchführen zu können. Klar das dies nicht so reibungslos funktioniert wie es soll, denn schneller als uns lieb ist, genau gesagt direkt nach der einführenden Trainingsmission, müssen wir uns schon voll ins Gefecht stürzen um so unseren eigenen Rückzug zu sichern.
    Das Gameplay orientiert sich dabei stark an ähnlichen, missionsgestützten Egoshootern, bei denen man Mission für Mission linear erleben darf. Allerdings ist der Spielablauf so linear nicht, denn die Story verzweigt oft in verschiedene Abläufe, je nach unserer erbrachten Leistung. Damit ist der Spielspaß nicht schon nach dem ersten Durchgang verpufft, sondern ganz im Gegenteil möchte man natürlich alle Storyverläufe gesehen haben. Zudem erhält man nach jeder Mission ein Ranking, welches dann im Übersichtsmenü angezeigt wird. So entsteht natürlich der Ansporn bereits absolvierte Missionen mit noch besserem Abschluss zu wiederholen.
    Zwischen den Missionen wird die Geschichte anhand vieler Cutscenes weitergeführt, welche natürlich ebenfalls in erwähntem Design gestaltet wurden. Das bedeutet, dass man sich nicht daran stören darf, dass die Protagonisten mehr wie Rennfahrer als wie Soldaten aussehen.
    Neben dem Mission-Mode existieren noch drei unterschiedliche Multiplayer-Parts für zwei Spieler gleichzeitig. Sehr positiv fällt der Coop-Mode auf, den man in vielen anderen Games gerne weglässt. Doch auch der Kampf Mann gegen Mann, oder soll man lieber sagen Aquila gegen Aquila, wird angeboten, was der schnellste MP-Mode sein dürfte.

    Die gebotene Grafik weiß, zumindest auf der Xbox, zu begeistern. Die Landschaften sind mit ihrer hohen Detailfülle sehr schön anzuschauen, auch wenn man meist eher ein Auge für die bombastischen Explosionen hat, die sich herrlich im 3D Raum ausbreiten und viele Trümmer hinterlassen. Doch auch die Gebäude geben ein nettes Bild ab, mit ihren vielen Animationen und Effekten, z.B. die aufsteigenden Glitzersternchen wenn man die Battle Engine auf einem Reparaturpad absetzt, oder die drehenden Radioschüsseln der Radaranlagen. Gleiches trifft auf die verbündeten und feindlichen Einheiten zu, die wirken wie aus dem Leben gegriffen. Allerdings darf man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass das Game einen kleinen schwarzen Rahmen besitzt, der aber bei den meisten Fernsehern außerhalb des Sichtbaren liegt. Sichtbar hingegen sind die leichten Slowdowns im Splitscreen, die sich aber in Grenzen halten und das Gameplay nicht stören.
    Etwas anders sieht dagegen die PS2-Version aus, die nicht nur mit wesentlich schlechteren Texturen geschlagen ist, sondern das Gezeigte auf dem Schirm auch gerne flimmern und Pixelränder hüpfen lässt. Dazu gesellen sich nicht selten auftauchende Slowdowns und Framedrops. In einem Satz gesagt, die verwendete Engine wirkt auf der PS2 manchmal schlicht überfordert.

    Die Steuerung orientiert sich an dem bekannten System etablierter Egoshooter. Mit dem linken Stick steuert man also die Bewegung der Battle Engine und mit dem rechten Stick kontrolliert man die Schuß- bzw. Blickrichtung. Die Schultertasten dienen zum durchschalten und abfeuern der Waffensysteme. Soweit also alles wie gewohnt. Auf den Tasten hat man die Funktion zum Umwandeln von Aquila sowie das Bremstriebwerk, welches man unbedingt einsetzen sollte wenn man sich aus großer Höhe herabfallen lässt, da man ansonsten ziemlich unsanft aufsetzt.
    Sehr gut gefallen hat uns das Autozielen Feature, welches so intelligent ist, dass es die Eigenbewegung des anvisierten Objekts mit einberechnet und so das Fadenkreuz entsprechend weit vor dem Feind postiert, je nachdem welche Waffe wir eben benutzen. Besonders in den Flugphasen ist das sehr nützlich, da es bei diesen ganz besonders auf Geschwindigkeit ankommt, da die Battle Engine in der Luft unglaublich viel Energie verbraucht und zudem kein Schutzschild besitzt. Daraus folgt, dass man die Jet-Transfomration meist nur kurz benutzt, um schnell ins Kampfgebiet zu gelangen und sich daraus ebenso schnell wieder zurückzuziehen. Gefeuert und zerstört wird dann im bodenständigen Mech-Mode.

    Besonders mitreißend ist die Soundkulisse gelungen, welche mit herrlich aggressiven Waffen- und Explosionsgeräuschen aufwartet. Wenn sich die Fernlenkraketen von Aquila lösen, vermeint man noch den Trennungsruck zu spüren, der aber locker vom Schnalzen der abgefeuerten Granaten getoppt wird, zumindest solange bis sich das feindliche Objekt unter gewaltigen Brummeln und Krachen in seine Einzelteile zerlegt, auf das die Wände wackeln weil der Subwoofer nicht mehr zur Ruhe kommt. Dazu gesellt sich ein mitunter peitschender Soundtrack und auch ganz gut gelungene deutsche Synchronstimmen, die durchaus für Stimmung sorgen können, auch wenn sich so mancher Langeweiler darunter befindet. Dummerweise kann man die Lautstärke der Stimmen nicht separat justieren, was umso ärgerlicher ist, da dadurch die Funksprüche manchmal im allgemeinen Schlachtenlärm untergeht. Auf der anderen Seite: Wer kann schon annehmen, dass man in unmittelbarer Nachbarschaft einer Explosion noch irgendetwas vernimmt?

    Battle Engine Aquilla (PS2)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Bombastische Grafik und Soundkulisse
    sehr gelungene Steuerung
    hohe Langzeitmotivation
    ausführlicher Multiplayer-Part
    Die deutschen Synchronstimmen gehen manchmal im Schlachtlärm unter
  • Battle Engine Aquilla
    Battle Engine Aquilla
    Developer
    Infogrames Entertainment S.A. (F)
    Release
    09.01.2003

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989122
Battle Engine Aquilla
Battle Engine Aquilla im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Battle-Engine-Aquilla-Spiel-18690/Tests/Battle-Engine-Aquilla-im-Gamezone-Test-989122/
06.02.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/02/TV2003020612493800.jpg
tests