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  • Battlefield 3 - Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test: Die beste Erweiterung bislang

    Premium-Kunden von Battlefield 3 können seit dem 4. Dezember 2012 auch auf Xbox 360 und PC die neue DLC-Erweiterung "Aftermath" spielen. Wir haben uns das über 3 GB große Downloadpaket für die Xbox 360 heruntergeladen und testen die Konsolenfassung.

    Die letzte Erweiterung für Battlefield 3, Armored Kill, war auf Konsolen ein Desaster. Riesige Karten, neue Fahrzeuge in den Homebases, aber wieder nur maximal 24 Spieler statt 64. Wer Pech hatte, musste minutenlang zu Fuß durch die Prärie latschen und mehrere hundert Meter zwischen den Flaggenpunkten zurücksetzen. Am PC hat das, dank der hohen Spielerdichte, Sinn ergeben und sogar richtig Spaß gemacht. Aber als Konsolero war man ziemlich schnell genervt.

    Mit Aftermath wird das nun besser Die Karten sind kompakter als in Armored Kill, aber nicht so winzig wie in Close Quarters. Auf einigen gibt es sogar Hubschrauber, nur für Jets reicht der Platz nicht aus. Denn Aftermath bleibt in relativ verwinkelten Gassen und Hochhausschluchten ein Bodenkampf, bei dem man auch in Panzerfahrzeugen manchmal schon zu langsam sein kann.

    02:00
    Battlefield 3 Aftermath Premiere Trailer


    Die Hintergrundgeschichte

    Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (PC-Screenshot) Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (PC-Screenshot) Quelle: PC Games Hardware Als einziges Erweiterungspaket basiert Battlefield 3: Aftermath auf einer Geschichte und hat seinen Ursprung in der Singleplayer-Kampagne. In einer der ersten Missionen kämpft man da in Pakistan und muss Panzer abwehren. Am Ende der Mission gibt es ein riesiges Erdbeben, große Teile der Stadt werden zerstört und überall tun sich Risse auf. Unsere Marines-Einheit kann im letzten Moment mit Helikoptern evakuiert werden, aber viele andere Soldaten der Bodenoffensive bleiben zurück. Genau diese Soldaten spielen wir im Addon, und sie sehen ziemlich ramponiert aus. Die Gesichter noch blutig und schmutzig vom aufgewirbelten Staub, unterscheiden sich die Modelle aber nur optisch von denen des Hauptspiels.

    Im neuen Spielmodus "Plünderer" kommt die Hintergrund-Story noch am ehesten zum Tragen. Darin startet man nur mit Pistole ins Spiel. Primärwaffen und Explosivwaffen (Raketen, C4, Granatwerfer) und Co. haben die Militärs beim Erdbeben verloren. Dabei waren sie aber nicht allein: Als die Erde gewackelt hat, haben auch alle Gegner ihre Knarren fallengelassen und an festen Positionen kann man sie vom Boden einfach aufklauben. In jeder dieser rumliegenden Kanonen ist zwar nur begrenzt Munition, meistens nur genug für zwei oder drei Magazine, dafür findet man sie an fast jeder Ecke.

    Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (PC-Screenshot) (2) Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (PC-Screenshot) (2) Quelle: PC Games Hardware Die "Fundsachen" sind unterteilt in drei Kategorien, wobei Level-3-Waffen natürlich die beste Ausrüstung aufweisen. Ob das aber immer die sinnvollste ist, muss jeder selbst wissen. Ein 8x-Zoom für die Armbrust – die neue Waffe in Aftermath – lohnt sich nur, wenn man danach eine gute Sniperposition ausfindig macht, denn im Nahkampf bringt einem das Setup gar nichts. Der Clou an der Sache ist, dass Waffen immer an denselben Stellen erscheinen und auch immer denselben Level behalten, jedoch zufällig ausgewählt werden. Nur weil man eben noch seine Lieblingswumme an einer Stelle gefunden hat, heißt das nicht, dass beim nächsten Spawn dieselbe Knarre wieder erscheint.

    Ziel des Plünderer-Modus ist es, möglichst viele Flaggen zu halten, um Tickets der Gegner zu dezimieren. Der Modus hat uns im Test besonders gut gefallen, weil er, wie auch schon Gunmaster, stark auf Dynamik im Spiel und das Können des Spielers setzt. Wer Pech hat, muss halt ein paar Minuten mit einer Waffe klarkommen, die er vielleicht noch nicht gewohnt ist und das macht den besonderen Reiz von "Plünderer" aus. Diese flexible Komponente sagt uns besonders zu. Natürlich sind die vier neuen Karten auch im normalen Conquest spielbar.

    Die vier Maps in der Wüstenstadt

    Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (10) Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (10) Quelle: DICE Optisch sind die vier neuen Karten im orientalischen Setting gehalten und in einer Wüstenumgebung beheimatet. Die Karte Talah Market spielt in einem Vorort, wo die Bebauung zwar dicht ist, die Zerstörung aber noch nicht ganz so wild. Die engen Straßenzüge sind noch intakt und wenn nicht hier und da ein paar Risse im Gemäuer wären, würde man gar nicht erkennen, dass ein Erdbeben stattgefunden hat. Die Map "Epicenter" hat es da schon sehr viel herber getroffen. Wie der Name sagt, ist diese Karte sehr viel näher am Ursprung des Erdbebens, ganze Straßenzüge sind deshalb zerstört und teilweise sogar für Fahrzeuge unbefahrbar, weil sich meterbreite Risse dazwischen auftun. Das bedeutet natürlich viel Deckung für Fußsoldaten, die können nämlich durch solche Gräben ungesehen an Fahrzeugen vorbeihuschen und plötzlich hinter einem auftauchen – ziemlich cool!

    "Azadi Palace" und "Markaz Monolith" runden das Mapangebot von Aftermath ab. Auf der einen Karte ist ein arg in die Bredouille genommenes Parlamentsgebäude das auffälligste Bauwerk, auf der anderen ein zentrales Finanzhochhaus, dessen gesamtes Foyer eingestürzt ist. So lässt sich die Flagge darin von allen Seiten einsehen und sogar mit einem Hubschrauber einnehmen – einen fähigen Piloten vorausgesetzt. Ansonsten hat der aber nicht viel zu melden. Die engen Straßenzüge machen schnelles manövrieren unmöglich, zumindest so lange man in Bodennähe bleibt. Dafür kann man aber Sniper auf die hohen Dächer absetzen.

    Die vier Karten ähneln sich allesamt und sind teilweise nur schwer voneinander zu unterscheiden. Durch ihr zerstörtes Deisgn sind sie aber optisch und inhaltlich eine Herausforderung: Gegner lassen sich, weil es s verwinkelt zugeht und viel Deckung rumliegt, schwerer spotten. Campen ist aber nicht wirklich leichter als in den Vorgängererweiterungen. Eigentlich alle Straßen und Objekte sind von mindestens zwei Seiten zugänglich und auch das sorgt für ganz viel Dynamik.

    Neuer Kram? Naja…

    Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (12) Battlefield 3: Aftermath im DLC-Test (12) Quelle: DICE Wer scharf auf neue Ausrüstung ist, schaut in Aftermath in die Röhre. Als Neuzugang ist lediglich die Armbrust zu verzeichnen, die zwar durch ihre vier Feuermodi (müssen freigespielt werden) durchaus eine Daseinsberechtigung hat, aber eine tierisch lange Nachladedauer aufweist. Wer es mit mehr als einem Gegner zu tun bekommt, hat eigentlich gar keine Chance. Auf weitere Waffen verzichten die Macher zu diesem Zeitpunkt.

    Dafür gibt es Veränderungen an der Fahrzeugen. Auch sie wurden optisch an das Trümmer-Setting angepasst und sehen aus, als wären zum Schutz nur ein paar Eisenplatten angeschweißt worden. So ist es auch, wer genau zielt, kann Insassen einfach durch Spalte in der Panzerung töten. Mit dem Rhino-Transporter, einem LKW, in dem der Fahrer gleichzeitig lenkt und schießt, gibt es außerdem ein komplett neues Fahrzeug. Veränderungen an den anderen Fahrzeugen, etwa ein Granatenwerfer, werden nur Fans auffallen, die eh schon ganz tief in der Materie drin sind.

  • Battlefield 3

    Battlefield 3

    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    DICE - Digital Illusions Creative Entertainment
    Release
    27.10.2011
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Battlefield 3
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http://www.gamezone.de/Battlefield-3-Spiel-18708/Tests/Battlefield-3-Aftermath-im-DLC-Test-Die-beste-Erweiterung-bislang-1038937/
05.12.2012
http://www.gamezone.de/screenshots/thumb/2012/12/Aufmacher_BF3_Aftermath.jpg
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