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Battlefield: Bad Company (X360)

Release:
03.09.2009
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts
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Battlefield: Bad Company im Gamezone-Test

03.07.2008 18:15 Uhr
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Neu
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Mit Bad Company liefert DICE endlich eine wahrhaft gelungene Fortsetzung der BF-Reihe ab, die Single- und Multiplayern einheizt!

Nach dem mäßigen Erfolg von Battlefield 2142, das seinerzeit nicht an den Erfolg des direkten Vorgängers Battlefield 2 anschließen konnte und im GameZone-Review mit nur 7,5 Punkten abschnitt, bringt nun Battlefield: Bad Company neuen Wind in die Serie und überzeugt mit Innovation, Ideenreichtum und Witz. Das Überraschendste dabei: Diesmal sind nicht nur Multiplayer gefragt, wie in Modern Combat bietet BF:BC auch Einzelspielern einiges. So hat der aktuelle Teil eine richtige Kampagne mit richtigen Charakteren, richtiger Story und vor allem richtig viel Spaß und Tiefgang. Doch auch dem Mehrspielergenre bleibt Battlefield: Bad Company treu und liefert neben der wundervollen Kampagne auch einen neuen exklusiven Multiplayer-Modus ab.

Willkommen im 222. Batallion, der B-Company. Hier werden all jene Querschießer, Unruhestifter und Ungehorsamen hinversetzt, die nirgendwo anders reinpassen. Wenn die Ranger und Delta-Trupps zu teuer sind, um verschlissen zu werden, sind diese Jungs die ersten, die reingehen und die letzten, die rauskommen.
Man nennt sie die "Bad Company", ein bunt gemischter Haufen Außenseiter, die ihrem Land als Kanonenfutter dienen - diesem Trupp schließt sich niemand freiwillig an!

Mein Name ist Preston Marlowe und ich wollte Soldat werden...

Battlefield: Bad Company Battlefield: Bad Company [Quelle: ] Preston Marlowe wollte Soldat werden seit er sich erinnern kann. Es lag im förmlich im Blut. Sein Vater diente im Vietnam, sein Großvater noch im Zweiten Weltkrieg. Und nun? Nun dient Preston, doch schon bald findet er heraus, dass Krieg auch ziemlich langweilig sein kann. Statt nur in einer Basis mitten im Nirgendwo zu sitzen erhofft sich Morlowe ein wenig Action und will sich ablenken. Und hätte er den Heli nur ein paar Meter weiter links gelandet, niemand hätte etwas gemerkt... So landet er schließlich in der B-Company, zusammen mit Sarge, dem Squadleader, Sweetwater, dem Technikspezialisten und Haggard, der wegen seiner erhöhten Affinität zum Sprengstoff in der B landete.

Battlefield: Bad Company Battlefield: Bad Company [Quelle: ] Einmal mit den neuen Squadkameraden vertraut gemacht geht es auch schon los. Wir werden an die Front geschickt, in einem fiktiven osteuropäischem Land das an Russland grenzt sollen wir für Ruhe und Ordnung sorgen. Doch das klappt nicht ganz, schnell findet unser Trupp raus, dass für die Gegenseite eine Gruppe Söldner kämpft, die "Acta non Verba", welche mit der einzig harten Währung der Welt bezahlt werden... Gold! Mehr oder minder aus "Versehen" werden wir vom Rest der Truppe getrennt und denken fortan natürlich nur noch an eines: Das glitzernde Edelmetall. Selbstverständlich nur, um der US Army das Schleppen zu ersparen... Und hier liegt der Charme des Ganzen. Statt immer und immer wieder die moralische Größe der US Army aufgetischt zu bekommen und einen Nationalhelden nach dem anderen zu steuern, der die Welt aus lauter Nächstenliebe rettet, präsentiert uns BF:BC das wahre Gesicht des Krieges. Soziopathen, Versager und augenscheinliche Nichtsnutze mit menschlichen Zügen, menschlichen Fehlern und vor allem sympathischen Sprüchen kämpfen darin, und nicht aus lauter Gutherzigkeit, nein, die Macht des Goldes ist es, die sie anzieht!

Battlefield: Bad Company Battlefield: Bad Company [Quelle: ] Zwischenzeitlich ist unser Trupp schon weiter vorgedrungen ins Feindgebiet und verfolgt Lastwagenladungen voll des begehrten Metalles immer weiter ins Landesinnere. Dabei erledigen wir Aufgaben, die in Kriegs-Shootern natürlich nicht fehlen dürfen: Dörfer einnehmen, Artilleriegeschütze in die Luft jagen und Gegner-Basen in Schutt und Asche legen. Abgerundet wird das ganze durch einige Fahrzeug-Missionen, in denen wir beispielsweise am Bordgeschütz eines Jeeps anrauschende Feinde über den Haufen böllern oder aber einen Hubschrauber heil einen mit Gegnern gespickten Flusslauf hinauffliegen sollen. Alles in allem bietet sich uns ein bunter Mix aus alledem, der nie Langeweile aufkommen lässt und kaum Zeit zum verschnaufen lässt. Denn egal wie gut wir sind, das "Böse" schläft nicht und schickt am nächsten Eck bestimmt wieder einen Panzer um uns aufzuhalten.

Battlefield: Bad Company Battlefield: Bad Company [Quelle: ] Gut und Böse sind jedoch nicht genau definiert, im Laufe des Spieles kapseln wir uns immer weiter ab. Nach einer verpatzten Mission weit im Feindesgebiet kann selbst die Army nicht mehr helfen und unterbricht fortan den Kontakt, wir sind auf uns allein gestellt. Nach einigen weiteren, turbulenten Missionen hat uns letztlich irgendwie niemand mehr lieb: Die Russen schießen auf uns, die Armee eines Ex-Diktator will uns an den Hals, "der Legionär", Anführer der Söldnertruppe, ist auch nicht sonderlich begeistert dass wir nach seinem Gold trachten und die US Army... Naja, auch die kehrt uns den Rücken zu nachdem wir ihren Vormarsch mit gezieltem C4 Einsatz an einer wichtigen Brücke stoppen. Böse sind sie also irgendwie alle, auch wir, das einzig konstante Gute ist das Gold.

Redakteur
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03.07.2008 18:15 Uhr
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