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  • Beast Busters: Als Activision noch Schrott verkaufte - Leser-Test von alpha_omega

    Beast Busters: Als Activision noch Schrott verkaufte - Leser-Test von alpha_omega Was hat uns dieser gigantische Konzern, die Rede ist vom 1979 gegründeten US amerikanischen Publisher Activision, nicht schon für großartige Titel beschert. Allen voran der Egoshooter Call of Duty sowie das Trendsportspiel Tony Hawk's Skateboeading sorgten für Millionengewinne und bescherten den in Santa Monica stationierten Unternehmen gehörigen Respekt in der hart umkämpften Branche. Doch weit vor der Zeit, der eben genannten Spiele, gab es auch einige derbe Ausrutscher, auf die wohlmöglich auch damalige und derzeitige Mitarbeiter wenig stolz sein dürften. Nostalgiker dürften jetzt mit Sicherheit erbost den Finger heben und solch brillante Spiele wie Ghostbusters (für Atari und den C64) hervorheben. Doch es war eben nicht alles Gold was glänzte und so erinnerte ich mich neben der völlig vermurksten Auflage vom Flightshooter After Burner auch einen Titel namens Beast Busters, der alles bisher Gesehene noch deutlich übertraf, in negativer Hinsicht. Der im Shoot'em up bzw. First Person angeordnete Titel erblickte erstmalig im Jahre 1989 das Licht der Welt und wurde von SNK zunächst auf einem Münzenfressenden Arcade Automaten vertrieben. Zwei Jahre später entschloss sich Activision das Spielkonzept auf den Amiga zu schmeißen, für dessen Entwicklung die Macher von Images Design verantwortlich waren. Warum es sich bei Beast Busters für den Amiga um eine der schlechtesten Videospielumsetzungen seitens Activision handelte, erfahrt ihr in folgendem Artikel.

    Der Storyplot von Beast Busters handelt von einem irregewordenen Wissenschaftler namens Doktor Spektor (was für ein Name), der in seinem Wahn grauenhafte Zombies und Kreaturen erschuf, um die einst friedvolle Stadt zu terrorisieren. Genau Gründe, die den Doktor dazu bewegten, sich seiner freien Gestaltung so hinzugeben, sind mir leider nicht bekannt, was aber auch nicht weiter stört. Denn das monotone und sündhaft dumme Actiongeballer, welches uns das Ganze aus einer Egoperspektive präsentiert und uns mit einem Fadenkreuz die einzelnen insgesamt sieben Levels mal horizontal, mal vertikal entlang scrollen lässt, vermag dazu verleiten, dass man die zwei 3,5 Zoll Disketten spätestens nach einer halben Stunde in den Mülleimer wirft. Am oberen Bildschirmrand erkennen wir eine Anzeige, die uns darüber informiert, wie viel Lebensenergie, Munition und diverse Extrawaffen wir noch besitzen. Zu Beginn werden wir mit einer einfach Maschinenpistole versorgt, deren Geschosse bei Weitem nicht so schnell abgegeben werden können, wie bei dem weitaus effektiveren MG, welches wir im späteren Spielverlauf erhalten.

    Selbstverständlich ist es von oberster Priorität, sämtliche Monster, Zombies und andere Kreaturen wie zum Beispiel Eulen oder auch Werwölfe und Piranhas vom Bildschirm zu putzen, damit diese uns nicht ins virtuelle Jenseits befördern können. Die relativ kurz gehaltenen Levelabschnitte lassen uns dabei unter anderen durch schaurige Kanalisationen, dunkle Straßenzüge oder auch an einem Fluss vorbei scrollen. Am Ende eines jeden Abschnittes wartet dann standesgemäß ein etwas größerer Endboss, manchmal auch deren zwei oder drei oder auch eine ganze Horde der besagten Irren. Wer jetzt geglaubt hat, das Spielgeschehen erweißt sich aufgrund des großen Munitionsvorrates, den Medipacks und den insgesamt fünf Credits zu eine Art Spaziergang durch die Monsterverseuchten Gebiete, der irrt sich. Der Schwierigkeitsgrad mag am Anfang noch recht moderat und durch die diversen Extras, darunter auch Handgranaten und Raketenwerfer recht zugänglich sein. Doch spätestens nach dem Diskettenwechsel wird die Kaffeefahrt zum wirklichen Höllentrip, da nicht nur Gegner stärker werden, sondern auch die Konzentration aufgrund der Eintönigkeit zwangsläufig nachlässt, falls man nicht schon vorher aufgrund von Müdigkeit mit dem Kopf auf die Schreibtischplatte geknallt ist.

  • Beast Busters
    Beast Busters
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Images Software
    Release
    1991
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Beast Busters
Beast Busters: Als Activision noch Schrott verkaufte - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Beast-Busters-Classic-18832/Lesertests/Beast-Busters-Als-Activision-noch-Schrott-verkaufte-Leser-Test-von-alpha-omega-1007760/
14.09.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/BeastBusters__4_.jpg
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