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  • Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games im Gamezone-Test

    Das offizielle Sportgame von SEGA zu den Olympischen Spielen glänzt eigentlich nur mit den fast 40 sportlichen Disziplinen.

    Wie heißt es so schön: große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Mit der Olympiade in Peking steht uns heuer eins der größten sportlichen Ereignisse ins Haus und natürlich wirft jenes auch einen videospielerischen Schatten in Form der offiziellen Umsetzung für die PS3 und Xbox360 voraus. SEGA hat sich hierfür die Lizenz gesichert und will uns Spieler mit der neuen Umsetzung in bester Tradition von "Summer Games" oder dem hauseigenen "Athlete Kings" unterhalten - wenn man den vor einem Spielerelease üblichen, großen Worten des Publishers glauben darf. Doch die Japaner versprechen noch mehr. Da wäre: eine innovative Steuerung, eine besonders passende Präsentation und der obligatorische Spielspaß ohne Ende. Fast hätte die Gamezone-Redaktion diese Aussagen nicht einmal kritisch überprüfen können, da es durchaus größerer Anstrengungen und einiger grauer Haare bedurfte, um überhaupt an die entsprechenden Testversionen zu kommen. Aber zu guter letzt sind sie doch hier angekommen und rotieren nun in den Laufwerken. Dann kann es ja losgehen: "I declare the games open".

    Typisch: Mehrspielerfreude - Einzelspielerfrust

    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Die Aussage "Mehrspielerfreude - Einzelspielerfrust" in Bezug auf den Umfang mag nicht ganz korrekt erscheinen, da grundsätzlich bis auf den Menüpunkt "Bestenlisten", welcher nur die Auflistung der stärksten Online-User beinhaltet, alle Modi sowohl online als auch offline zu spielen sind. Die Aussage bezieht sich auch eher auf den sich hinter den diversen Bezeichnungen versteckenden Spielspaß und dieser ist in den Mehrspielervarianten - übrigens sowohl vor einer Konsole bzw. via Systemlink, als auch über World Wide Web - deutlich ausgeprägter.

    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Aber welche Spielvarianten bietet "Beijing 2008" denn nun konkret? Nicht unwichtig, schon allein um sich mit der Steuerung vertraut zu machen ist das Training. Hierbei kann jede Disziplin einzeln angewählt und so lange gespielt werden bis man meint reif für einen richtigen Wettkampf zu sein. Dieser Wettkamp kann dann in Form von Einzelspielen bzw. einem selbst definierten Event erfolgen oder im Herzstück des Titels, dem so genannten Olympia-Modus. Letzteres beinhaltet, wie der Name schon vermuten lässt, nichts anderes als die komplette Olympiade von der Eröffnungsfeier über die Qualifikationstage bis hin zu den Endkämpfen bzw. der Abschlussfeier - natürlich beschränkt auf die integrierten Disziplinen. Grundsätzlich wählt ihr bei den einzelnen Spielvarianten immer ganze Nationen aus, wobei ihr die Zusammensetzung dieser Mannschaften bzw. die teilnehmenden Spieler frei definieren könnt. So natürlich auch bei der kompletten Olympiade. Hier wurde aber zusätzlich noch versucht eine Karrierekomponente einzubauen. Durch besonders gute Leistungen könnt ihr euch Punkte verdienen. Diese Boni können dann nach jedem "Olympiatag" auf bestimmte Bereiche eueres Teams verteilt werden. So kann etwa die Müdigkeit verringert oder die Ausdauer verbessert werden. Nett, mehr aber auch nicht. Denn so gut gemeint dieses Feature auch sein mag, an eine wirkliche Karriere kommt man hiermit nicht annähernd heran.

    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Und schon sind wir am eingangs erwähnten "Einzelspielerfrust". Dieser stellt sich nämlich ziemlich schnell aufgrund der fehlenden Abwechslung, aber auch wegen der teilweise miesen Steuerung bzw. dem unausgewogenen Gameplay, aber dazu kommen wir gleich noch, ein. Solisten innerhalb der Spielergemeinde werden mit "Beijing 2008" nicht wirklich froh werden und meist nach einer Olympiade den Titel wieder aus der Konsole entfernen. Etwas länger wird sich da schon der Multiplayer mit dem Game auseinandersetzen können und vielleicht auch etwas Spaß verspüren. Die Steuerung wird dabei zwar nicht besser, fällt aber bei einer reinen menschlichen Runde kaum mehr ins Gewicht. Frei nach dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid.

    Es darf gedrückt, gerührt und gerüttelt werden

    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Wer kennt sie nicht, die Tastatur- bzw. Controllerquäler unter den Spielen? Wer ist nicht damit groß geworden, zumindest wenn er bereits jenseits der 30 Jahre ist? Mit diversen Hilfsmitteln - erwähne hier nur dezent die "Feuerzeug-Button-Kombination" - wurden schon in den 80iger sämtliche Steuerungselemente der Automaten, später dann des C64 bzw. der folgenden Konsolen malträtiert. Wie viele Joypads hierbei das Zeitliche gesegnet hat, will man gar nicht mehr wissen. Und heute? SEGA kann in der offiziellen Beschreibung zu "Beijing 2008" noch soviel von innovativer, neuer Steuerung schreiben, im Endeffekt hat sich in den letzten 20 Jahren gar nicht so viel getan. Immer noch müsst ihr eueren Kontroller, sei er nun von der PS3 oder der Xbox360, einer heftigen Materialprobe unterziehen. Und nicht nur das. Ihr könnt auch gleich testen, wie es mit eurer Grobmotorik so bestellt ist. Die Entwickler haben sich nämlich durchaus einige Varianten ausgedacht, die euch hektisch den Controller umher werfen lassen. Beispiel gefällig? In einigen Disziplinen sollt ihr zwei Buttons zwecks Beschleunigung zeitgleich noch eine Schultertaste und zum Abschluss noch etwas über den Analogstick einstellen. Wer da keinen Knoten in die Finger bekommt, hat allein schon eine Goldmedaille verdient. Zur Verteidigung des Titels sei aber auch gesagt, dass nicht alle Sportarten solche Akrobatik verlangen. Manche sind sogar recht gemütlich in einer entspannten Couch-Liege-Stellung zu genießen. Verwiesen sei hier auf sämtliche Schießwettbewerbe oder das Turmspringen. Trotzdem eine gewisse Koordination wird von euch immer verlangt.

    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Lobend sei auch erwähnt, dass es meist alternative Steuerungsmöglichkeiten gibt. So wird euch bei den Laufdisziplinen neben der "Two-Button-Steuerung" auch die Möglichkeit gegeben über die Analogsticks euer Alter-Ego über die Aschenbahn zu scheuchen. Diese werden dann entweder Hin und Her oder einfach nur im bzw. gegen den Uhrzeigersinn bewegt. Das Ganze ist dann nicht mehr so anstrengend, kann aber trotzdem den Schweiß auf die Stirn treiben. Überhaupt ist das Spiel, aber das werden sich die meisten eh schon gedacht haben, nichts für Bewegungsfaule. Hier wird jeder Sieg richtig erarbeitet, schmerzende Arme inklusive.

    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games Apropos schmerzende Arme. Diese bekommt ihr sicher auch, wenn ihr "Beijing 2008" an einer PS3 genießt. Hier wird euch nämlich neben den Standartmöglichkeiten eine Sixaxxis-Unterstützung der Steuerung geboten - in Form von wilden Auf- und Ab-Geschüttel. Schaut auf jeden Fall witzig aus, kann aber bei verschwitzen Händen durchaus zu dem ein oder anderen Controllerverlust führen. Wäre alles mehr oder weniger nicht so schlimm, allerdings fehlt es der Steuerung erheblich an der Feinabstimmung. Will heißen, dass viele Befehle erst sehr zeitversetzt ausgeführt werden. Auf das kann man sich zwar einstellen, trotzdem wird man immer wieder fluchen, wenn man beispielsweise eine Hürde überläuft, weil das Spiel so träge auf den Schultertastendruck reagiert. Ebenfalls schwach - und schon sind wir wieder bei den Solisten - ist, dass man keinen Schwierigkeitsgrad einstellen kann, d. h. die CPU-gesteuerten Gegner erzielen einen Rekord nach dem anderen, während man sich selbst nur mit Mühe über die Bahn schleppt. Frust pur - und auch ein Grund warum der Titel beim Einzelspieler kaum länger in der Konsole verweilen wird.

    Leichtathletik, Wassersport, Turnen... - insgesamt 38 Disziplinen warten auf euch

    Wenn der Titel mit wirklich etwas ganz besonders punkten kann, dann sind das die integrierten Disziplinen. Ganze 38 Arten haben es in das finale Spiel geschafft. Ich kann mich an keine Umsetzung erinnern, die jemals solch einen Umfang hatte. Masse vor Klasse? Sicher der Vorwurf mag aufgrund des schwachen Gameplays angebracht sein, allerdings ist es auch nie verkehrt, wenn man eine große Auswahl an Möglichkeiten hat.

  • Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games
    Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    3. Quartal 2008

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von FIFA 17 Release: FIFA 17 Electronic Arts , EA Canada
    Cover Packshot von NBA 2K16 Release: NBA 2K16 2KSports , 2KSports
    Cover Packshot von FIFA 16 Release: FIFA 16 Electronic Arts , EA Sports
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Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games
Beijing 2008: The official Video Game of the Olympic Games im Gamezone-Test
Das offizielle Sportgame von SEGA zu den Olympischen Spielen glänzt eigentlich nur mit den fast 40 sportlichen Disziplinen.
http://www.gamezone.de/Beijing-2008-The-official-Video-Game-of-the-Olympic-Games-Spiel-18864/Tests/Beijing-2008-The-official-Video-Game-of-the-Olympic-Games-im-Gamezone-Test-991831/
14.07.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/07/BEIJING_2008-Xbox_360Screenshots14164Shot_Put_GER_M__10_.jpg
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