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  • Ben Hur: Blood of Braves im Gamezone-Test

    Ben Hur den Film darf man inzwischen ungestraft als Klassiker bezeichnen. Das darin vorkommende Wagenrennen erlangte Weltruhm, so spannend wurde es für damalige Zeiten realisiert. Der neueste Titel aus dem Hause Microids nimmt sich genau diesem Rennen an und versucht die staubige Atmosphäre auf die heimische Konsole zu bringen.

    Neben dem schnellen Arcade-Game und den sogenannten Herausforderungen, dreht sich Hauptsächlich alles um die Karriere unseres römischen Helden. Dabei müssen wir uns zu Beginn für Romulus entscheiden, da die weiteren Helden erst freigeschaltet werden müssen. Das gleiche trifft auf die Rennstrecken zu, von denen zu Beginn ebenfalls nur die erste Strecke in Pompeji vorhanden ist. Erst wenn man den ersten Platz errungen hat, werden weitere Strecken freigeschaltet.
    Vor dem Rennen befinden wir uns im Hof zur eigenen Villa. Von dort aus können wir den Wagenbauer und Waffenschmied besuchen, sowie im Tempel mehrere Gottheiten anbeten um entsprechende Zauber zu erhalten, welche dann im Rennen eingesetzt werden können.

    Die Rennen selbst gestalten sich sehr spannend, da man nicht wie bei einem Autorennspiel einfach voll Gas geben kann um sich an die Spitze zu setzen, sondern die Kräfte des Pferdegespanns mit viel Gefühl einsetzen muss. Damit dies auch gut funktioniert, existieren zwei Balkenanzeigen für die Kraft der Pferde und die Schäden am Wagen. Für die Steuerung der Pferde benötigt man eigentlich nur den linken Analogstick zum Lenken sowie die X-Taste um am Zügel zu ziehen. Ein ständiges ziehen am Zügel veranlasst die Pferde möglichst schnell zu laufen, ohne sich aber zu viel anzustrengen. Trotzdem sinkt die Kraft der Pferde langsam gen Null hin, bis sie in einen langsamen Laufschritt verfallen um sich zu erholen. Verhindern kann man dies, indem man den Pferden im Rennen immer wieder etwas Luft lässt, was der Taktik im Rennen einen gehörigen Vorschub leistet und diese sehr spannend macht. Besonders auch deswegen, weil die Computergegner ebenfalls sehr geschickt mit ihren Kräften umgehen und es so, besonders zum Ende des Rennens hin, immer ziemlich spannende Duelle gibt. So versucht man z.B. das Letzte aus dem Gespann herauszuholen, indem man zweimal auf die X-Taste drückt, was den Fahrer einen Peitschenschlag ausführen lässt, der die Pferde zu einem kurzen Sprint anspornt. Allerdings kostet das recht viel Kraft und sollte nur ganz gezielt eingesetzt werden. Schafft man es jedoch nicht seinen Widersacher zu entkommen, bleibt immer noch der Griff zur Waffe, mit der wir in beide Richtungen schlagen und so nicht nur den gegnerischen Fahrer verletzen sondern auch seinen Wagen beschädigen und sogar ganz zerstören können. Hilft auch das nichts, bleibt noch die letzte Möglichkeit, nämlich sich auf die Power der Götter zu verlassen, also Zaubersprüche einzusetzen. Diese umfassen ein recht breites Spektrum und reichen von einem Turbo, äh Verzeihung, von einem Beschleunigungszauber bis hin zu Donnerschlägen.

    Das gebotene Streckendesign darf man als sehr gelungen bezeichnen, auch wenn man sich hie und da ein wenig mehr Details gewünscht hätte und auch das Texturengeflimmer nicht unbedingt ins allgemein gute Erscheinungsbild passt. Dafür hat die Engine mit keinerlei Framedrops zu kämpfen und liefert die Aktion immer ruckelfrei an den Bildschirm. Die Strecken selbst gefallen durch ihre angenehme Streckenführung, die vom Spieler eine gewisse Voraussicht verlangt, da so manches gemeine Eck erst nach dem Passieren zu erkennen ist. So hat unser Wagen z.B. keine Probleme auf abfälligen Strecken, versucht man auf solchen allerdings eine zu enge Kurve zu ziehen, liegt er ziemlich schnell auf der Seite. Über die Länge der Pisten kann man sich ebenfalls nicht beschweren, da man im Schnitt für ein Rennen schon fünf bis zehn Minuten benötigt, bei drei Runden, was eine angenehme Zeit ist.

    Die Soundkulisse ist ebenfalls recht gut gelungen und schafft es tatsächlich eine mittelalterliche Atmosphäre aufzubauen. Die Fahrer selbst haben ein recht großes Repertoire an Sprüchen die sich nicht so schnell wiederholen und die Waffengeräusche wurden genauso vielfältig erstellt. Dazu passend gibt es ein Abrollgeräusch wie man es sich von einem Holzrad wünscht, selbst das Knacken vor dem Bruch ist zu vernehmen und eine Musikuntermalung, welche die Spannung noch einmal unterstreicht. Allerdings hat sich genau dort ein Bug eingeschlichen. Bricht man nämlich ein Rennen ab und startet es neu, erklingt die Musik nur noch aus dem linken Kanal. Beim nächsten Rennen hingegen ist dann wieder alles normal, außer man startet neu, wobei der gleiche Effekt wieder auftritt.

    Der Multiplayer-Part versteht es ebenfalls Spaß zu vermitteln, auch wenn er das Rad sicher nicht neu erfunden hat. Trotzdem macht es einen gewissen Spaß sich auf den bereits freigeschalteten Strecken ein Duell zu liefern.

    Ben Hur: Blood of Braves (PS2)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
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    Pro & Contra
    Angenehm lange Rennen
    viele Wagen und Waffen zur Auswahl
    Bug in der Musikwiedergabe
  • Ben Hur: Blood of Braves
    Ben Hur: Blood of Braves
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Microids (FR)
    Release
    05.02.2003
    Leserwertung
     
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989114
Ben Hur: Blood of Braves
Ben Hur: Blood of Braves im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Ben-Hur-Blood-of-Braves-Spiel-18877/Tests/Ben-Hur-Blood-of-Braves-im-Gamezone-Test-989114/
31.01.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/02/ACF7B7.jpg
tests