Beyond: Two Souls von Quantic Dreams (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auf Sonys E3 Pressekonferenz wurde es enthüllt, nur wenige Momente danach haben wir schon einen Termin bei David Cage, dem Chef des Studios Quantic Dreams, der uns stolz sein neuestes Projekt Beyond: Two Souls vorstellt. Die Präsentatioin auf der Bühne ist zwar gelungen, hat uns total heiß gemacht, aber größtenteils hinterlässt die Präsentation bei uns Verwirrung. Denn vom Gameplay zeigt der Enthüllungstrailer erstmal nichts. Das sind doch nur Zwischensequenzen, denken wir uns, oder Beyond wird wieder mehr ein interaktiver Film, so wie Heavy Rain, dem es zum Teil an spielerischen Aspekten mangelte. Die große Infobombe hebt sich Cage für diese Präsentation nach der Konferenz auf: Uns zeigt er erstmals auch Gameplaymaterial. Und wir sind begeistert! Doch erstmal der Reihe nach.
Beyond: Two Souls von Quantic Dreams (7) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
In Beyond begleitet der Spieler Hauptcharakter Jodie Holmes (gespielt von der famosen Ellen Page) 15 Jahre ihres Lebens. Die ganze Zeit über hat sie diese Entität um sich, mit der sie sprechen kann und die teils sehr nett zu ihr ist, teils aber auch besitzergreifend und launisch werden kann. Wir erleben Jodie als vertäumtes Kind, das vermeintlich mit iaginären Freunden, in Wirklichkeit aber mit diesem Geist, spricht, als rebellische Teenagerin, die überall aneckt und schließlich als getreibene, junge Erwachsene. Ob wir diese Stationen nur im Schnelldurchlauf erleben, so wie zuletzt die Happy-Family-Time in Heavy Rain, oder tatsächlich auch längere Zeit in der Vergangenheit Jodies wühlen dürfen, ist nicht bekannt. Im weiteren Sinn wird es auch um das gehen, was einen nach dem Tod erwartet. Weil Jodie das eventuell erfahren könnte und eben eine Verbindung zu ihrem Geist, der den Namen Iden trägt, wird sie gejagt.
Unser Demo-Level beginnt an Bord eines Zugs, Jodie schläft auf ihrem Platz im Wagon. Sie ist auf der Flucht vor der Polizei, die von Jodies übernatürlichen Fähigkeiten weiß. Ihr Anführer, den SWAT-Offizier kennen wir auch schon aus dem Enthüllungsvideo, ist ihr auf den Fersen. Überraschenderweise steuern wir an dieser Stelle jedoch nicht Jodie, sondern Iden, den Geist. Die Steuerung erfolgt hierbei per Sixaxis. Iden kann zwar durch alles hindurch schweben, muss aber in Jodies Nähe bleiben. Ihn verbindet eine schwach leuchtende Linie immer mit Jodie. Orangene Konturen um Objekte zeigen Interaktionsmöglichkeiten an, das geschieht dann mit den Analogsticks. Wir ziehen sie zurück und lassen sie nach vorn schnallen, um etwa Kaffeebecher umzustürzen, Zeitungen zu zerfleddern oder Reisende aufzuwecken. Iden ist sichtlich gelangweilt, auch weil Jodie schläft. Doch dann hält die der Zug unvorhergesehen an, Polizisten steigen zu. Ein Hund knurrt unseren Geister-Charakter an, er kann ihn sehen! Die Polizisten bleiben aber ruhig. Als sie mit einer Zeichnung von Jodie in der Hand an Bord gehen, schweben wir schnell zurück und lassen Jodies Tasche aus dem Gepäckfach auf sie fallen um sie zu wecken.
Beyond: Two Souls von Quantic Dreams (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Erst jetzt übernehmen wir die Kontrolle über Jodie. Als sie sieht, was vor sich geht, stürzt sie aus dem Abteil heraus, versucht zu fliehen. Das geschieht wie auch schon in HEavy Rain durch viele Quick Time Events. Jedoch kann man über weite Strecken auch normal und direkt steuern, nur ab und an ist das Gameplay von Analogstick- und Tastendruckkommandos durchsetzt.Am Ende landet Jodie auf dem Dach des zugs. Weil sie noch immer verfolgt wird, springt sie, geschützt von einer Energiewolke, die Iden um sie spannt, vom Zug. Es folgt ein wilder Sprint durch den Wald. Wir waten durch einen Fluss, kämpfen gegen Spürhunde und erklimmen eine Felswand. Dabei setzt Quantic Dreams natürlich auf häufige QTEs. Wir retten uns auf eine Landstraße, doch dort wartet bereits eine Straßensperre. Zeit, die Welt als Geist aufzumischen!






