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  • Bionicle Heroes im Gamezone-Test

    Die Lego-Männer sind wieder unterwegs und servieren auch auf Wii ein einfaches Spielprinzip, das nur bedingt überzeugen kann.

    Mit der ungewöhnlichen Kombination aus bunten Bauklötzchen und der bekannten Weltraumsaga "Star Wars" und das alles vereint in einem Computer- und Videospiel, konnte der Publisher Eidos Interactive zusammen mit dem Entwicklerstudio Travellers Tales im Jahre 2005 einen Überraschungshit landen. Das ebenfalls auf einer Lego-Reihe fußende und von derselben Spielschmiede wie von dem gleichen Vertrieb stammende "Bionicle Heroes", das im letzten Jahr für diverse Systeme erschien, konnte dagegen die Zockergemeinschaft nicht ganz so begeistern. Dennoch hat man es sich nicht nehmen lassen, jetzt auch der Wii eine Fassung zu spendieren. Und wie es um diese Version bestellt ist, erfahrt ihr in unserem Test.

    Die Rettung der Insel Voya Nui

    Bionicle Heroes Bionicle Heroes Da es sich bei der Version für die Wii um eine 1:1 Umsetzung der Fassung für die anderen Konsolen handelt, gilt es auch hier die Insel Voya Nui vor den bösen Piraka zu befreien. Diese Fieslinge treiben dort nämlich ihr Unwesen und haben sogar die Maske des Lebens gestohlen. Doch zum Glück konnten die Besatzer noch nicht hinter die wahre Macht der Maske kommen - was aber nicht bedeutet, dass sie diese nicht anderweitig eingesetzt haben. Ihre wirkliche Funktion nicht kennend, haben die Piraka nämlich die Maske dazu missbraucht, alle Kreaturen auf der Insel ihrem Willen zu unterwerfen. In der Rolle heldenhaften TOA Inika gilt es nun für den Spieler die Piraka zu finden und zu vernichten. Erst dann kann man nämlich die Maske bergen und Voya Nui den Frieden bringen.

    Die Hauptbasis

    Starten tut das Bionicle Abenteuer in der Enklave der Matoran, einer großen Zeremonienlichtung, die einem als Hauptbasis dient. Hier befinden sich neben einem Laden, in welchem ihr gegen eingesammelte Legosteine nützliche TOA-Upgrades und völlig überflüssige Tipps zum Spiel, da man diese auch ganz einfach im Handbuch nachlesen kann, kaufen könnt, auch viele Kammern, die mit verschiedenen Dingen aufwarten. Zum einen gibt es die Zonen-/Levelauswahl-Kammer, die euch zu den Missionen, die in verschiedenen Gebieten der Insel angesiedelt sind, bringen. Insgesamt sechs Portale mit jeweils vier Aufgaben erwarten euch hier, wobei ihr erst nach und nach Zugang zu allen Bereichen bekommt und nach jedem erledigten Auftrag wieder zurück in der Kammer landet. Zum anderen gibt es die Kammern mit Charakter-Schaukästen und Trophäensammlung. Während ihr im ersten genannten die mit Hilfe von Behältern freigeschalteten Kreaturen und die in den Level besiegten Unterbosse betrachten könnt, befinden sich in der Trophäengrotte alle freigeschalteten Pickups sowie die im Laufe des Spiels freigespielten Kreaturen und erzielten Erfolge.

    Einfältiges Gameplay

    Bionicle Heroes Bionicle Heroes Es gibt zwar wirklich jede Menge Sachen, die man in "Bionicle Heroes" freischalten kann, doch leider ist das Gameplay zu einfältig und monoton ausgefallen, so dass eine Motivation für einen erneuten Durchlauf nicht gerade gegeben ist. Eure Aufgabe im Spiel besteht nämlich im Grunde nur darin, auf alles und jeden zu ballern und die dabei anfallenden Legosteine zu sammeln. Gelegentlich dürft ihr dann noch von der Macht verschiedener TOA Masken Gebrauch machen, die euch mit individuellen Fähigkeiten und Waffen ausstatten, so dass ihr bestimmte Gebiete betreten oder Vorrichtungen aktivieren könnt. Auf Knopfdruck könnt ihr euch zum Beispiel die Macht von Jaller, eine TOA-Inika des Feuers, zu Eigen machen und so Lavaströme überqueren oder mit Hilfe der braunen Maske zeitweilig die sehr nützliche Fähigkeit von Hewkii, nämlich aus einzelnen Legosteinen Brücken oder Fahrzeuge zusammenzusetzen, übernehmen und so Konstractions bauen. Nachdenken bzw. rätseln braucht ihr beim Einsatz der Masken dabei leider nicht, denn das Spiel zeigt euch immer an den entsprechenden Stellen an, welche Maske ihr gerade aufsetzen solltet.

    Ballern leicht gemacht

    Neben wenig bis überhaupt keiner Kopfarbeit gesellt sich außerdem noch wenig Erfordernis in Sachen Geschick, denn dank einem sehr leichten Schwierigkeitsgrad gestaltet sich das Zerlegen von Gegnern sehr einfach und dürfte auch jüngere Zocker in keinster Weise fordern. Und obendrein wartet das Spiel mit einem Heldenmodus auf, der euch das Plätten von Feinden nochmals erleichtert. In diesem Modus seid ihr nämlich für eine begrenzte Zeit unverwundbar und nicht einmal die Levelbosse, auf die ihr jeweils im ersten und dritten Abschnitt einer Elementarzonen trifft, können euch dann was anhaben. Um in den Heldenmodus zu gelangen braucht ihr dabei nur genug Legosteine sammeln, denn diese füllen die entsprechende Anzeige auf. Habt ihr dann die benötigte Anzahl an bunten Klötzchen, dann verwandelt sich eure TOA Inika automatisch in den unverletzlichen Helden, was sich am goldenen Anzug bemerkbar macht.

    Schlechte Steuerung auf der Wii

    Bionicle Heroes Bionicle Heroes Neben einem zu einfachen Schwierigkeitsgrad und einem insgesamt zu monoton ausgefallenen Gameplay wartet die Wii Fassung leider obendrein mit einer Steuerung auf, die keine wirkliche Spielfreude aufkommen lässt. Die Wiimote kommt in diesem Abenteuer nämlich nicht - wie eigentlich naheliegend - zum Erfassen von Zielen zum Einsatz, sondern lediglich zum Ändern der Blickrichtungsanzeige, um den Charakter und die Kamera in die gewünschte Richtung zu drehen. Das Anvisieren läuft hingegen automatisch ab, wobei das, genauso wie die Kameraführung, nicht optimal funktioniert. So gestaltet sich das Ändern der Blickrichtung viel zu langsam, hakelig und oft auch recht störrisch, während die Zielerfassung nur bei Gegnern und Objekten möglich ist, die sich etwas entfernt in der Mitte des Bildschirms befinden. Dank dieser Konstellation kann man Ziele, die sehr nahe und nicht mittig gelegen sind, nicht gleich erfassen, sondern es bedarf etwas Zeit und Umdisponierung, bis man das anvisieren kann, was man auch wirklich möchte. Diese völlig unnötigerweise viel zu unpräzise, langsam und umständlich ausgefallene Steuerung sorgt wahrlich nicht für großen Ballerspaß.

    Der technische Aspekt

    Während die Steuerung nicht gerade große Freude bereitet, macht "Bionicle Heroes" auf der Wii optisch zumindest keine so schlechte Figur und braucht sich von daher auch nicht unbedingt vor den Ablegern für die anderen Systeme zu verstecken. Die unterschiedlichen Gegner und die verschiedenen Level sind auch hier ansehnlich und mannigfaltig geraten und wissen im Großen und Ganzen gut zu gefallen. Die Musik hingegen kann auch auf der Wii weniger begeistern, denn diese ist zwar recht abwechslungsreich geraten, aber viele der Stücke sind leider eher nervig als wohlklingend ausgefallen. Auch soundtechnisch ist "Bionicle Heroes" mit den notwendigsten Effekten mehr zweckmäßig als beeindruckend.

    Bionicle Heroes (Wii)

    Singleplayer
    4,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    5/10
    Steuerung
    3/10
    Gameplay
    4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Bionicle Heroes
    Bionicle Heroes
    Publisher
    Eidos
    Developer
    TT Games
    Release
    14.05.2007

    Aktuelles zu Bionicle Heroes

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991305
Bionicle Heroes
Bionicle Heroes im Gamezone-Test
Die Lego-Männer sind wieder unterwegs und servieren auch auf Wii ein einfaches Spielprinzip, das nur bedingt überzeugen kann.
http://www.gamezone.de/Bionicle-Heroes-Spiel-18977/Tests/Bionicle-Heroes-im-Gamezone-Test-991305/
29.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/05/screen1_large_1__120531143709.jpg
tests