Politik spielt in Bioshock: Infinite durchaus eine Rolle, weswegen sich Ken Levine diversen Vorwürfen ausgesetzt sah. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bioshock: Infinite ist in einer Art Neo-Amerika des frühen 1900 Jahrhunderts angesiedelt, was die politischen Verhältnisse betrifft. Es herrscht Rassismus und Bürgerkrieg, weswegen sich Ken Levine, nach bekanntwerden des Story-Settings, diversen Vorwürfen ausgesetzt sah. So musste er sich zuerst von der Tea-Party-Bewegung vorwerfen lassen, dass er mit dem Spiel deren Grundwerte angreifen wolle. Das ging so weit, dass sogar politisch aktive Verwandte von ihm angepöbelt wurden. Als man dann aber mehr Details zum Story-Hintergrund veröffentlichte, fühlten sich plötzlich die politisch Linken angegriffen, wie die Arbeiterbewegung in den USA.
Als wollten sie dann für einen Ausgleich sorgen, wurde er sogar von den Rechten angegriffen, die wohl am deutlichsten über die Stränge schlugen. Auf der rassistischen Webseite Stormfront musste er lesen: "Der Jude Ken Levine entwickelt einen Tötet-die Weißen-Simulator". Er selbst sieht dass aber erstaunlich gelassen und meint, dass wohl jeder nur das sehe was er sehen wolle. Es gehe ihm in seinem Spiel nicht darum eine bestimmte politische Einstellung zu vertreten oder anzugreifen. Er möchte alle politischen Richtungen in der Kritik verstehen. Genau deswegen nehme er auch durchaus Bezug auf die amerikanische Vergangenheit, in der auch einmal Rassismus herrschte oder religiöse Fanatiker.
Das komplette Interview mit Ken Levine lest ihr auf pcgamer.com

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