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Kevin Levine, Erfinder und Chef der Entwicklung von BioShock, diskutierte mit dem Magazin "Next Generation" über technische Probleme, Überraschungserfolge und Vorwürfe der Gewalt gegen Kinder.
2K Boston Chef Ken Levine hat eine lange Woche hinter sich. Die Veröffentlichung von BioShock, einer Bereicherung der Spielewelt, der Jubelfeiern und lange Urlaubszeiten folgen sollten, wurde stattdessen mit Beschwerden technischer Probleme und kaputter Beigaben überschattet. Ausserdem beginnen ein paar Leute sich zu fragen, ob das Gewaltpotenzial des Spiels gegenüber den "Little Sisters" nicht zu weit geht.
Trotz alledem sieht Levine weiterhin nach vorne. "Wir hatten mit ein paar anfänglichen Schwierigkeiten zu kämpfen, "sagte er. "Wenn die Veröffentlichung so gut wie das Spiel gewesen wäre, würden wir nicht diese Probleme haben."
Diese Anspielung drückt nicht nur aus, wie stolz Levine auf das Projekt ist, sondern auch den kommerziellen Erfolg und die guten Kritiken, die BioShock derzeit einheimst. Aber es waren die Vorschusslorbeeren, die zu einigen der ernsten Probleme der Veröffentlichung beitrugen. Die Anzahl der PC Aktivierungen des Spiels, die diese Woche eingingen, überforderten den Anti-Piracy Bestätigungsserver des Spiels, sagt Levine. "Das eigentliche Problem war, dass unsere Bestätigungsserver, am Anfang der Woche, ein wenig wackelig auf den Beinen waren." Er ist sich aber nun ziemlich sicher, dass die Sache vom Tisch ist.
Das war zwar nicht das einzige Problem, dass das Spiel mit seinem Kopierschutz hatte. Aber nachdem man SecuROM von zwei auf fünf erlaubte Installationen aktualisierte, ist Levine zuversichtlich, auch dieses Problem gelöst zu haben.
Aber es sind nicht nur die technischen Schwierigkeiten, die BioShock in seinen ersten Tagen im Handel erschütterten. Selbst die Limited Edition blieb nicht davon verschont, da die "Big Daddy" Figur, die sich in dem Paket befindet, während dem Transport ziemlich schnell zu Bruch gehen kann. Zusätzlich beschwerten sich einige Spieler über die Soundtrack CD, welche nur 3 Song Mixes von Moby enthält.
Auch hier erzählt Levine Next Gen, dass diese Zustände der Vergangenheit angehören. 2K Games wird zerbrochene Big Daddy Figuren ersetzen und den betroffenen Kunden ausserdem ein kostenloses Artbook zukommen lassen. "Einige Kunden hatten kaputte Big Daddies. Wir haben uns damit abgefunden. Die Leute regen sich über den Soundtrack auf. Wir werden den Soundtrack kostenlos zur Verfügung stellen." Levin meint weiterhin, er wisse nicht über die genauen Angaben des neuen Soundtracks Bescheid, jedoch werden Musikstücke aus dem Spiel auf die CD kommen und das Ganze wird dann auch gratis erhältlich sein.
Levine weist Fragen, ob die Interaktion des Spielers mit den mädchenhaften Little Sisters nicht zu brutal sei, ab. Hinsichtlich der Anschuldigungen des "Boston Patriot Ledger", sagte er, "Ich bin nicht überrascht, da ich begreife, dass dies der Stein des Anstosses für solche örtlichen Vertriebsstellen ist. Natürlich steht Levine voll hinter der künstlerischen Vision seines Spiels und erzählt weiter, "Wir nehmen die Geschichte, die wir erzählen, sehr ernst. Jeder der die Erfahrung des "Erntens" einer Little Sister gemacht hat, weiss dass die Vorstellung dieses Konzepts auf dem Bildschirm, überhaupt nicht ausbeuterisch ausfällt."






