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  • Blazing Angels: Squadrons of WW2 im Gamezone-Test

    Zwar keine HD-Grafik, dafür ein völlig neues Fluggefühl dank spezieller Wii-Steuerung.

    Vor etwa einem Jahr schickte Ubisoft die "Blazing Angels" aus, um den heikelsten Situationen während des Zweiten Weltkriegs beizuwohnen. Angefangen in Dünkirchen flog der Spieler rund um die Welt und erlebte den Krieg aus der Perspektive eines Piloten. Dabei ist "Blazing Angels" ein Vertreter der eher bekömmlicheren Kost und schlägt sich nicht mit etlichen Simulationsfeatures anderer Flugspiele herum. Schlichte und spaßige Balleraktion steht also eindeutig im Vordergrund. Mittlerweile herrscht auch auf der neuen Wii Fliegeralarm und wir quetschten uns für euch in den Pilotensessel, um das etwas andere Fluggefühl zu testen. Wie sich die Umsetzung spielt und was sich seit der ersten Veröffentlichung getan hat, erfahrt ihr hier.

    Als Solist begebt ihr euch sofort in die sehr umfangreiche Einzelspieler-Kampagne, welche gegenüber den alten Versionen zwei zusätzliche Missionen bieten kann. Bevor man euch aber als frisch gebackenen Kommandant der Blazing Angel Staffel in das Einsatzgebiet schickt, werden eure Flugkünste getestet. Im Cockpit eines betagten Doppeldeckers lernt ihr das Starten der Maschine, das Navigieren und Fliegen, wie auch das Waffenarsenal zu nutzen. Nach der anschließenden Rettung eures ersten Teamkollegen geht es dann auch schon in das Einsatzgebiet Dünkirchen. Der Schrecken des Krieges zieht mit der ersten richtigen Mission auch deutlich an. Überall fliegen Kollegen oder auch feindliche Flieger durch die Luft, Rauchsäulen kürzlich bombardierte Gebiete steigen in den Himmel und die Luft wird mit Blei geschwängert - und ihr sitzt im Sessel eures eigenen Kampffliegers inmitten des Gewirrs und mischt ordentlich mit.

    Einmal rund um die Welt fliegen

    Blazing Angels: Squadrons of WW2 Blazing Angels: Squadrons of WW2 Der Missionsaufbau ist meist recht simpel. Ihr beginnt das Abenteuer und seid entweder schon in luftigen Höhen unterwegs, oder müsst wie zum Beispiel auf Pearl Harbor die Maschine selber starten. Während ihr euch für die bevorstehende Auseinandersetzung bereit macht, wird über Funk das Ziel bekannt gegeben. Zumeist müssen gegnerische Flieger in einer bestimmten Zeit vom Himmel geholt werden, so dass sie militärisch wichtige Stützpunkte oder Gebäude nicht zerstören können. Oftmals ist es auch wichtig, dass man die eigenen Reihen schützt oder den Bodeneinheiten aus der Luft eine Unterstützung bietet, sprich anrückende Panzer und Armeewagen des Feindes zerstört. Zur Abwechslung müsst ihr auch mal einen Aufklärungsflug durchführen, bei dem Fotos geschossen werden, oder es gilt feindliche Flugzeugträger mit genau platzierten Bomben oder Torpedos zu zerstören. Ist ein Ziel oder eine Teilaufgabe erreicht, freuen sich die Einsatzmitglieder über den Sieg, erhalten über Funk dann aber auch sogleich die neue Aufgabe bzw. das Signal für den Rückzug aus dem Krisengebiet. Letztendlich hat sich an der spielerischen Abwechslung seit der Veröffentlichung im letzten Jahr kaum was getan. Der Variantenreichtum ist schmal und ihr bekommt es immer wieder mit den selben Aufgaben zu tun.

    Sind die Bodeneinheiten in Dünkirchen gerettet, gilt es London vor den herannahenden Deutschen Luftarmee zu retten, bevor in der Wüste Afrikas nach Stützpunkten Ausschau gehalten wird. Dort müsst ihr euren ersten Aufklärungsflug inmitten eines Sandsturms überleben, bevor sich Salven eurer Bordkanone in das Metall der gegnerischen Flieger bohren können. Anschließend führt euch die Weltreise nach Hawaii und in den hinterhältigen Angriff der Japaner auf Pearl Harbor. Ohne Vorwarnung schlagen die Bomben ein, die Erde erbebt. In Midway und am Guadalcanal gilt es mal kleine Landungsboote, mal richtig ausgewachsene japanische Flugzeugträger zu vernichten. Die erste wirklich fordernde Mission ist der Angriff auf das japanische Rabaul, bei dem nicht nur die anfliegenden Bomber geschützt werden müssen, auch ein hartes Zeitlimit nagt kontinuierlich an den Nerven. Später erleben wir noch den D-Day aus der Sicht eines Piloten und kämpfen anschließend um die Befreiung Paris. Es ist schon ein tolles Gefühl, mit einem Kampfjet unter voller Geschwindigkeit unter dem Eifelturm hindurch zu huschen. Im alles entscheidenden Kampf um Berlin geht es letztendlich ans Eingemachte. Schwere Überlebensmissionen, Eskorten und der immense Kraftakt der Deutschen in ihrem letzten Aufbegehren bringen auch einen ordentlich knackigen Schwierigkeitsgrad mit sich.

    Tom, Frank und Joe

    Blazing Angels: Squadrons of WW2 Blazing Angels: Squadrons of WW2 Nur in den wenigsten Fällen seid ihr vollkommen alleine unterwegs und müsst euch gegen die herannahenden Feinde behaupten. Zumeist wird der Kommandant von bis zu drei direkten Flügelmännern namens Frank, Joe und Tom begleitet. Diese unterstützen den Luftkampf nicht nur blindlings, sondern nehmen auch - wie nicht anders zu erwarten - Befehle entgegen. Der wichtigste dürfte der Angriffs- oder Verteidigungs-Befehl sein, welcher die Staffel formiert und diese entweder offensiv oder defensiv einstellt. Demnach greifen unsere Flügelmänner alles in ihrer Nähe an oder verteidigen umgekehrt eure Maschine. Ihr habt mit Frank, Joe und Tom aber auch drei Spezialisten an eurer Seite. Tom sieht sich in der Rolle des "Schildes" und sorgt mit Ablenkungsmanöver dafür, dass sich die Feinde kurzzeitig auf ihn stürzen und ihr somit eine freie Bahn habt. Frank dagegen hat sich auf den Duellkampf spezialisiert und greift einen einzigen Kontrahenten gnadenlos an. Joe bietet wohl das wichtigste Feature, da er "on the fly" eurer Flugzeug wieder reparieren kann. Wie das vonstatten geht, sei dahingestellt, im Spiel selbst jedenfalls ist man recht dankbar für diese Funktion, denn ohne Schaden übersteht man kaum eine Mission. Grundsätzlich sollte man seine Flügelmänner stets einsetzen, da die Missionen ansonsten doch recht schwer werden können.

    Schon während des Einsatzes in Dünkirchen merkt man, dass es nicht immer ganz so leicht ist, die Gegner vom Himmel zu holen. Doch muss man deutlich sagen, dass der Schwierigkeitsgrad der ersten Missionen recht tief gehalten wurde, erst ab ca. der Hälfte des Spiels zieht er etwas an. Auch sind die ersten Missionen noch recht kurz. Es dauert kaum zehn Minuten, bis die Staffel wieder die Heimreise antreten darf. Erst in den späteren Missionen wird es durchaus knackig und vor allem ein hartes Zeitlimit sowie aggressive und geschickt fliegende Gegner sorgen für die eine oder andere harte zu knackende Nuss.

    Zusammengehalten werden die einzelnen Missionen und Einsätze der Blazing Angel durch Erzählungen des Kommandanten. Irgendwie erinnert dies an einen kalten Wintertag, an dem ein Onkel vor einem knisternden Feuer seinen Enkeln von seinen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg erzählt. Der Hauptdarsteller hat in der Wii Variante einen Synchronsprecher bekommen und kann somit als "Onkel" fungieren. Er lässt aber nicht nur seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf, er weiß auch einiges über den Krieges zu erzählen. Dies lässt er geschickt in die Schilderung einfließen, während uns im Hintergrund anhand eines Videos dargelegt wird, wo der nächste Einsatz stattfindet. Aber nicht nur in den mittlerweile ausladenden, geschichtlichen Erzählungen vor und nach jedem Auftrag wird man seiner Stimme lauschen, auch während der Missionen unterhält sich der Gute neuerdings mit seinen Kollegen Tom, Frank und Joe. Die Funkgespräche tragen deutlich zur Atmosphäre bei, auch wenn ab und an nur Smaltalk zwischen den Piloten gehalten wird.

    Nach dem Krieg ist vor dem Krieg

    Blazing Angels: Squadrons of WW2 Blazing Angels: Squadrons of WW2 Doch weil die Konflikte nie abreißen, gibt es auch nach der Einzelspieler-Kampagne noch einiges zu tun. Als kriegserprobter Veteran könnt ihr euch direkt in die beiden Mini-Kampagnen stürzen, welche in Bombardement- und Luftkampf-Missionen eingeteilt wurden. Für den schnellen Spaß zwischendurch bietet uns das Spiel den Arcade-Mode an, bei dem es darum geht alle ankommenden Staffeln in möglichst kurzer Zeit zu besiegen. Wer sich hingegen lieber mit einem starken Feind duelliert, statt gegen eine komplette Staffel anzutreten, der ist im "Duell der Asse" bestens aufgehoben. Denn für jedes freigeschaltete Flugzeug im Spiel könnt ihr den Ace-Titel erringen, indem wir den jeweiligen Ace im selben Flugzeug besiegen. Zusätzlich sorgen Auszeichnungen und Orden in den normalen Missionen für einen länger anhaltenden Spielspaß.

    Ziemlich abspecken musste der Titel aber im Bezug auf den Mehrspielermodus. Dank der bisher nicht verbreiteten Internettechnologie der Wii beschränkt sich dieser ausschließlich auf lokale Duelle an einer Konsole. Im bekannten Splitscreen für maximal zwei Spieler könnt ihr die aus den anderen Veröffentlichungen bekannten Modi wählen. In einem Luftkampf gilt es möglichst lange zu überleben, oder man erspielt sich möglichst viele Abschüsse. Im Bombardement gilt es die eigene Basis zu schützen wobei einer der Spieler den Bomber und somit den Angriff übernimmt. Bei Kamikaze wird dagegen die Basis gegen einige Wellen an Kamikazefliegern verteidigt. In den "historischen Missionen" bilden beide Spieler dagegen ein Team und erleben gemeinsam die normale Kampagne. Leider stehen hier nur die Missionen zur Verfügung, die auch im Soloabenteuer schon bewältigt wurden. Für einige Einsätze zwischendurch mag der Mehrspielermodus zwar noch taugen, aber ein Ersatz für den fehlenden Onlinemodus stellt die Splittscreen-Variante definitiv nicht dar.

  • Blazing Angels: Squadrons of WW2
    Blazing Angels: Squadrons of WW2
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    22.03.2007
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Blazing Angels: Squadrons of WW2
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Zwar keine HD-Grafik, dafür ein völlig neues Fluggefühl dank spezieller Wii-Steuerung.
http://www.gamezone.de/Blazing-Angels-Squadrons-of-WW2-Spiel-19079/Tests/Blazing-Angels-Squadrons-of-WW2-im-Gamezone-Test-991235/
10.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/BA_wii-screen-13.02.2007-__1_.jpg
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