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  • Blood Omen: Legacy of Kain - Grusel-Überraschung pur! - Leser-Test von Van_Helsing

    Blood Omen: Legacy of Kain - Grusel-Überraschung pur! - Leser-Test von Van_Helsing Geschichte geschieht, an jedem Tag an jedem Ort und so ist es seit Anbeginn der Zeitrechnung! Wir befinden uns, lange vor unserer heutigen Zeit in Nosgoth, als die Menschen noch an Hexen und Flüche glaubten und daran, dass Tote wieder kommen und die Welt in Finsternis hüllen... und vor jedem Wolf und vor jedem Fuchs hatten sie Angst, denn es könnte der Leibhaftige in ihnen stecken. Es ist auch die Zeit, in welcher Kain, adeliger Abstammung, zu Hause ist, ein angenehmes Leben führt und weder den Tod noch den Teufel fürchtet. Kain fürchtet sich auch nicht vor den Geschichten, die in Nosgoth hinter vorgehaltener Hand erzählt werden und von den magischen Serafan handeln, von denen es heißt, dass sie direkt aus der Hölle ihre Kräfte beziehen! Er fürchtet sich auch nicht davor noch des Nachts allein durch die Straßen und Wälder zu gehen, was ihm schließlich und schlussendlich doch nur den Tod eingebracht hat. Aber eigentlich ist er nicht Tod, denn Kain erhält ein Angebot, ein Angebot eines Magiers der Serafan, ein Angebot, mit dem er die Chance erhält auf die Erde zurück zu kehren und Rache an denen zu nehmen, die sich ihm in den Weg gestellt haben. Rache zu nehmen an denen, die seinen Tod nicht verhindert haben und Rache darin zu üben, weil die Welt ein dunkler und böser Ort ist, der nur darauf wartet von den magischen Serafan übernommen zu werden, mit Kain als Boten. Kain sieht darin seine Chance gekommen und nimmt die Offerte an, nicht wissend, auf wen er sich wirklich eingelassen hat, und beginnt seinen Feldzug gegen die tagliebenden Menschen ... und die Nacht wird sein bester Freund, denn Kain kehrt als Vampir zurück! Niemand erkennt den einstigen adeligen Jüngling wieder, der fortan blutsaugend mit langem, weißem Haar und seinem Hass in der Brust die Städte und Wälder von Nosgoth unsicher macht!

    So präsentiert sich „Blood Omen – Legacy of Kain“ zu Beginn jedem Spieler, welcher in einer recht gut gemachten Introsequenz, die auch ziemlich blutig daher kommt, zunächst das ansatzweise oben beschriebene Treiben der magischen Serfan. Im Anschluss wird man durch eigene Interaktion und aufgrund nur eines vorgegebenen Weges Zeuge des Mordes an Kain und seiner Wiederauferstehung als Vampir! Gespickt mit passenden Information aber mehr als kraftlos begibt man sich mit dem wiedergewonnen Dasein als Untoter auf den Weg seiner Rache ... und man begibt sich auch auf den Weg, um möglicherweise ein anderes Ziel für sich zu finden. Allein bis zu diesem Zeitpunkt, da der Spieler richtig aktiv in das Geschehen eingreifen und damit auch bestimmen kann, erhält man schon einen sehr guten Überblick über die Grafik und bekommt gleichermaßen auch was „aufs Ohr“, denn die Informationen, die bis dahin preis gegeben werden, sollte man sich in jedem Fall verinnerlichen und berücksichtigen. Zuhören wird einem hier aber nicht sonderlich schwer gemacht, denn die Sprachausgabe ist – trotz englischer Untertitel und Texteinblendungen – in Deutsch gehalten. Die für die einzelnen Charaktere ausgewählten Stimmen passen optimal zum Umfeld und zu den jeweiligen Figuren selbst. Fast alle Voicesamples haben einen „grausigen, furchteinflössenden“ Unterton und es drängt sich einem der Verdacht auf, dass die Sprecher nur auf ein Spiel wie „Blood Omen“ gewartet haben. *g* Aber nicht nur die gut gemachten und vor allem auch gut platzierten Voicesamples verleihen dem Spiel eine gewisse Atmosphäre, auch die geschaffenen Welten in ihrer Darstellung lassen jedes Gothic- und Vampirfanherz höher schlagen. Womit ich dann eine perfekte Überleitung zur Grafik an sich habe .. Gespielt wird in der isometrischen Ansicht (einfach auch Vogelperspektive), die – je nach Situation und Bedarf – gezoomt werden kann. Hier sei auch angemerkt, es empfiehlt sich in jedem Fall, denn oftmals sind es benötigte Kleinigkeiten, die erst durch das Zoomen wirklich erkennbar werden... Generell zeigt sich die Grafik in „Blood Omen“ mehr als passabel, wenngleich man von heutigen Games in dieser Richtung mehr als verwöhnt wird *g*. Gemessen an den damaligen Möglichkeiten hat man es aber trotzdem geschafft, ein sehr detailreiches und vor allem gut gelungenes Spielumfeld zu schaffen. Alles in allem wirken zwar die Landschaften, Gebäudeansammlungen oder aber das Innere von Häusern, unterirdische Kellergewölbe sowie die Kain eigene Gruft generell etwas kantig und ungeschliffen, bestechen aber in ihrer Gesamtheit durch ein „pixelfreies“ Auftreten. Und wie jeder weiß, der viel PSX zur damaligen Zeit gezockt hat und sich erinnert, war das schon etwas Besonderes. Eben schon angesprochen, haben die Entwickler auch viel für Details übrig gehabt, was dem Gesamtbild nochmals einen positiven Aspekt gibt. Einen zusätzlichen Kick erhält das Spiel durch die gut gelungene düstere und gruselige Atmosphäre, die selbst „nicht Vampirfans“ in ihren Bann ziehen wird. Aber die beste gruselige Atmosphäre nützt nichts, wenn nicht die passenden Soundfiles zur Verfügung stehen. Auch hier hat man sich äußerst kreativ ans Werk gemacht und präsentiert eine gute Leistung. Alle Soundfiles passen sich optimal ins Spiel ein und verleihen der jeweiligen Situation ein fast schon perfektes Auftreten. Egal ob es um die Blutsauger-Aktionen geht, die dazu auch noch „witzig“ aussehen, oder aber die Schwertkämpfe, die winselnden Gefangenen in den Kellergewölben, die Seufzer der Sterbenden oder wenn man schlichtweg einfach nur Gefäße, Kisten, Truhen, usw. öffnet, es passt und stimmt. Auch beim Einsammeln von Items bekommt man akustische Untermalungen und zwar in Form eines Chores, was grundlegend klassisch klingt und sich nach einem „Ahh“ anhört *g*. So in dem Still: „ja, ich hab’s gefunden“! Das Ohrenspektakel an sich rundet sich durch die sehr gut gewählte Hintergrundmusik ab, die für mich eine gelungene Mischung aus Klassik und Gothic ist, alles in allem den düsteren Touch des Spiels unterstreicht und vor allem abwechslungsreich ist. So ziemlich jede Region, die man im Spiel begehen wird, hat eine andere Melodie – mal mehr, mal weniger kraftvoll, aber dennoch immer passend.
    Hat man sein Spiel, welches in Kains Gruft beginnt, gestartet, sollte man sich erst einmal daran machen seinen Blutdurst zu stillen um wieder zu Kräften zu kommen. Denn gestartet wird am untersten Limit! Im Zuge des Spiels wird Kain seine Möglichkeit der Blutaufnahme, aber auch die Aufnahme von Magie stetig steigern und es sollte immer ein Bestreben sein, die Vorräte daran möglichst hoch zu halten. Aber keine Sorge, Nosgoth beherbergt eine Vielzahl an Blutspendern und sorgt damit immer für den nötigen Nachschub. Eine passende Anzeige hat man auch immer auf dem Bildschirm und kann so verfolgen, wie voll oder nicht voll die jeweiligen Amphoren sind. In den Welten selbst kann Kain ziemlich frei gesteuert werden. Um sich in den doch recht großen Arealen zurecht zu finden, steht eine Karte zur Verfügung, die sich mehrfach als äußerst hilfreich herausstellen wird. Stößt man mit Kain doch einmal an eine Grenze, sei es durch Felsblöcke, die den Weg versperren oder Ähnliches, keine Sorge, man wird bestimmte Gebiete wiederholt bereisen müssen, um wirklich ein 100%tiges Ergebnis zu erhalten. Aber nicht nur das, viele Gebiete lassen sich auch erst mit einem höheren Erfahrungswert begehen. Somit ist auch klar, dass man immer versuchen sollte, seine Möglichkeiten und Fähigkeiten optimal auszubauen, nicht zuletzt da sie zur Erkundung von neuen Gebieten nützlich sind. Eine der wichtigsten Fähigkeiten ist das Verwandeln in andere Geschöpfe, so z.B. das Verwandeln in eine Fledermaus oder aber in einem Wolf! Um sich aber verwandeln zu können, bedarf es erst einer bestimmten Menge Energie, die gefunden und eingesammelt werden muss. Ist man so weit, dass man die Verwandlung anstreben kann, ist es z.B. mit der Fledermaus möglich, überall dahin zu reisen, wo man als Kain selbst nicht hin / durch kommt. Eine Einschränkung gibt es aber dabei: es können nur Gebiete angeflogen werden, die auf der Karte schon frei gegeben sind. Freigaben auf der Karte erfolgen – je nach Fortschritt – und sind in jedem Fall ersichtlich. Für das Weiterkommen an sich stehen aber auch an verschiedenen Stellen Teleporter zur Verfügung, die den Geistern der Säulen zugeordnet sind. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber die Geister der Säulen sowie die Säulen selbst sind ein wesentlicher Faktor im Spiel und für Kain und sollten in jedem Fall Beachtung finden. Nicht zuletzt begründet sich hier auch die Fortsetzung, wie man sie vielleicht aus Blood Omen 2 kennt, usw. Einmal mehr zuhören schadet da ganz gewiss nicht *g*.
    Wichtig für den Erfolg ist auch die Beachtung der Witterungsverhältnisse. Denn nicht nur Sonnelicht behagt Kain so ganz und gar nicht, auch Regen oder Schnee fügen im Schaden zu. Um sich hier, so denn man unterirdisch, usw. unterwegs ist, zu orientieren, hat man immer eine Sonnenuhr im Blickfeld. Neben den wetterbedingten Elementen schadet Kain aber auch simples Wasser (Seen, Tümpel und Co.), und von daher sollte man nicht unbedachterweise eine Pfütze und dergleichen einfach mal so durchschreiten. Auf seinem Rachefeldzug wird Kain auf jede Menge Kisten, Amphoren, Truhen, usw. stoßen, die es gilt in jedem Fall zu öffnen, denn sie enthalten wichtige Items, die entweder zur Steigerung der Blutaufnahme / Magie förderlich sind oder aber sie enthalten die Grundlagen für Zauber die erlernt werden und dann ebenfalls als Waffen (Blitzregen auf Gegner, usw.) genutzt werden können. Und im späteren Verlauf befinden sich in Kisten, Fässern, usw. auch stärkere Handwaffen, wie Äxte, stärkere Schwerter, usw. Apropos Schwerter .. damit ist Kain standardmäßig ausgestattet und kann sich so optimal zur Wehr setzen. Denn nicht alles was Kain begegnet lässt sich als Blutzapfsäule verwenden. Neben den menschlichen Gegnern wird Kain auch auf dämonische Skelette stoßen, bösartige Magier und andere unterirdisch-böse Kreaturen, die man sich in jedem Fall vom Leib halten sollte. Denn hier gilt es ganz klar zu unterscheiden, von wem man einen gewissen Nutzen zieht oder wer einen ins Verderben reißt. Denn auch Kain ist nicht unverwundbar ... so kann grünes Blut für ihn mehr als nur tödlich sein, denn es vergiftet ihn. Daran sollte man immer denken, bevor man sich darüber her macht einen Gegner genüsslich auszutrinken *g*. Neben den Gegnern wird Kain auch mit einer ganzen Reihe Rätsel konfrontiert, die sich vorzugsweise in Kellergewölben und unterirdischen Gängen befinden. Das eine oder andere Mal wird man auch in Häusern, die man am besten nachts erkundet, ebenfalls auf Rätsel stoßen. Meist handelt sich hierbei um schlichte Schalterrätsel oder aber Verschieberätsel, so dass man nicht wirklich vor eine harte Aufgabe gestellt wird. Manches Mal besteht ein Rätsel aber auch nur aus geschicktem Timing, was die ganze Sache wieder optimal abrundet. Bevor ich das Thema Gegner und Items abschließe sein noch eins gesagt: auch Kain wird es passieren, dass ihn das eine oder andere Mal das zeitliche segnet – ja, auch Vampiren passiert das. Zu dem sei gesagt, dass man mittels genügend vorhandener „Hearts of Darkness“ (sammelt man ein, sind Contiues) problemlos ins Spiel zurück kommt – aber leider, und das ist der Haken, sein Spiel in der Gruft wieder aufnehmen muss. Wenn wir schon bei Haken sind, aus heutiger Sicht aber auch damals schon waren die Ladezeiten extrem lang und haben dem Spiel teilweise unnötig lange „Unterbrecher“ beschert. Diese wird man vor allem dann erhalten, wenn man z.B. in ein Haus rein, bzw. wieder raus geht. Stellenweise „hakt“ es auch, wenn man einfach nur schlichtweg den Raum, das Gewölbe, oder Ähnliches wechselt, obwohl beides auf dem Bildschirm erkennbar ist. Und wieder habe ich mir eine gute Überleitung geschaffen, nämlich die zur Steuerung. *g* Die Steuerung ist auf ganzer Linie gut umgesetzt und stellt weder geübte noch ungeübte Spieler vor ein wirkliches Problem. Alle Tasten sind mit unterschiedlichen Funktionen belegt und prägen sich auch sehr schnell ein. Ein Vorteil hierbei ist, das man erst im Zuge des Spiels, sprich durch Zugewinnung diverser Fähigkeiten, eine Taste nach der anderen erklärt bekommt und sich damit die Funktionsweisen bestens einprägen kann. Generell reagiert die Steuerung schnell und ausgereift, selten wird man einen Fehltritt oder Schlag begehen. Einzig, was etwas negativ (aus heutiger Sicht) sein könnte, vor allem dann, wenn man sich an den Analog Stick gewöhnt hat, ist die Tatsache, dass eben jeder Stick zur Steuerung von Kain nicht brauchbar ist. Kain wird über das Steuerkreuz manövriert. Und der Form halber angemerkt sei auch, dass die Vibrationsfunktion ebenfalls nicht unterstützt wird, was sich aber angesichts des Spielalters so gut wie von selbst erklärt.
    Abschließend bleibt noch zu sagen, dass der Schwierigkeitsgrad in „Blood Omen“ mehr als vertretbar ist. Man wird zwar dann und wann an spielerische Grenzen kommen, aber die Motivation leidet darunter keineswegs. Alles in allem bewegt sich das gesamte Spiel in einem mehr als vertretbaren Rahmen und bietet für jede Spielergruppe etwas (von leicht bis knifflig). Und selbst wenn man Heerscharen von Gegner auf dem Bildschirm hat, ist es lösbar, da sich neben dem Kampf auch diverse Alternativen offenbaren werden. Aber spielt selbst und findet es heraus *g*.

  • Blood Omen: Legacy of Kain
    Blood Omen: Legacy of Kain
    Publisher
    Crystal Dynamics
    Developer
    Silicon Knights
    Release
    1996

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27.05.2002
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