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  • Bombastic im Gamezone-Test

    Bombastic bietet ein erstaunlich anspruchs- volles Gameplay mit starkem japanischem Touch.

    Das kleine und gemütliche Haus der Familie Aqui liegt irgendwo tief im Wald. Dort leben die Aqui-Chan, kleine Teufelchen mit ihren Eltern und der Großmutter. Eines Nachts beschließen die Kleinen sich auf die Suche nach ihrem verschollenem Großvater zu machen, womit das Abenteuer von Rossi, Azul, Huang, Verde und Momo beginnt.

    Das Gameplay zu Bombastic ist so einfach wie schwierig zugleich, so wie es sich für ein vernünftiges Puzzlespiel gehört. Gespielt wird mit ganz normalen Würfeln die sicher schon jeder unter uns einmal in Händen hatte. Um ein Puzzle aufzulösen gilt es entweder zwei Würfel mit der Augenzahl Zwei nebeneinander zu positionieren, oder drei Würfel mit der Augenzahl Drei bis hinauf zu sechs Würfeln mit der Augenzahl Sechs. Liegen die jeweils gleichen Würfel nebeneinander beginnen sie sich aufzuheizen und nach kurzer Zeit zu explodieren. Da man die Würfel nur bewegen kann indem man auf ihnen steht wie auf einem Ball, gilt es sich vor der Explosion in Sicherheit zu bringen, um nicht mit in die Luft gesprengt zu werden. Für die entsprechende Abwechslung im Game sorgen verschiedene Monster, die allesamt ihr ganz typisches Verhalten an den Tag legen. So gibt es die blinden Roboter, die einfach immer den gleichen Weg hin- und hergehen, die Drehwürmer, die sich immer im Kreis drehen oder die an Liebesentzug leidende Miss Cliss, welche krampfhaft versucht uns habhaft zu werden. An manchen Stellen ist es auch möglich die Würfel per Treppe zu verlassen und sie sodann schieben zu können, was den Vorteil in sich birgt, dass sich so die Augenzahl des bewegten Würfels nicht ändert, da er sich beim Schieben nicht dreht. Zur Krönung schließlich existieren auch ganz besondere Würfel mit besonderen Eigenschaften. Die "selbstexplodierenden Würfel" sind sehr instabil und explodieren aus reiner Freundschaft mit ihren eckigen Kollegen, und die "wilden Würfel" lösen gleich eine ganze Kettenreaktion aus, die oft den ganzen Spielabschnitt leert. Wohl dem der sich schnell genug entfernt.

    Die grafische Präsentation von Bombastic steht im krassen Wiederspruch zu dem recht anspruchsvollem Gameplay. Alles wirkt sehr japanophil und kindisch und ist gespickt mit bunten Farben, undefinierbaren Wesen und einem Erscheinungsbild das der Sesamstrasse gut zu Gesicht stünde. Die Zwischensequenzen wirken teils sogar recht detailarm und auf PSOne-Niveau. Umso höher ist der Schwierigkeitsgrad selbst, der bereits zum Schluss des Tutorials mit einer Aufgabe aufwartet die kaum ein Spieler auf Anhieb lösen wird. Allerdings tut das grelle Erscheinungsbild dem Spielspaß keinen Abbruch, und davon hat Bombastic eine Menge auf Lager. Denn die insgesamt fünf Welten warten mit vielen recht verschiedenen Aufgaben auf uns, die einen schon für einige Zeit beschäftigen können.

    So wie die Grafik gibt sich auch die Soundkulisse, welche uns mit viel belangloser Fahrstuhlmusik beschallt und für jedes der kleinen Monster einen eigenen japanischen Spruch auf Lager hat, lediglich der "Ausbilder" aus dem Tutorial scheint der englischen Sprache mächtig. Etwas geschlampt scheint man bei der Lokalisierung zu haben, denn manchmal werden noch japanische Texte ins Spiel eingeblendet, welches ansonsten komplett in Englisch gehalten ist.

    Bei all der Kritik an der einfachen Grafik und der gewöhnungsbedürftigen Soundkulisse darf man nicht unerwähnt lassen, dass das eigentliche Spiel recht gelungen ist. Die Rätsel selbst sind sehr abwechslungsreich und die Aufgabenstellungen verlangen schon etwas Hirnschmalz um sie aufzulösen. Da, wie es sich für ein Spiel dieser Art gehört, auch penibel über die erbrachte Leistung Buch geführt wird und man selbstverständlich jeden gespielten Level wiederholen darf, entsteht ein gewisser Druck doch alle Rätsel "perfect" zu lösen, womit man ganz schön was zu tun hat. Für den Spaß mit Freunden bietet uns Bombastic zusätzlich den ebenfalls recht gelungenen "War Mode", der sich ähnlich spielt wie die Kämpfe mit den Endbossen, nur dass man versucht gegen die menschlichen Mitspieler zu bestehen. Per Multitap können sich bis zu fünf Spieler gleichzeitig in diesem Mode vergnügen.

    Bombastic (PS2)

    Singleplayer
    6,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    5/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Anspruchsvolles Gameplay
    fordernde Rätsel
    ausreichender Umfang
    Extrem japanische Präsentation
    einfache Grafik
    es tauchen noch japanische Texte auf
    sehr flache Musikuntermalung
  • Bombastic
    Bombastic
    Developer
    Capcom
    Release
    15.01.2004

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989678
Bombastic
Bombastic im Gamezone-Test
Bombastic bietet ein erstaunlich anspruchs- volles Gameplay mit starkem japanischem Touch.
http://www.gamezone.de/Bombastic-Spiel-19218/Tests/Bombastic-im-Gamezone-Test-989678/
22.01.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/01/TV2004012213505000.jpg
tests