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  • Boogie im Gamezone-Test

    Können Bubba und Co. das bisher nicht gerade umwerfende Spiel retten und Singstar verwöhnte PS2-Spieler an Land ziehen?

    Nach Konamis zahlreichen Produktionen und einigen Versuchen anderer Firmen, sowie dem herausragenden Erfolg von "Guitar Hero" gehören die Musikspiele nicht mehr einer Randgruppe an. Anhand von "Singstar" kann man ein europaweites Phänomen beobachten, dass Massen bewegen kann. Einen solch erfolgreichen Trend eilen natürlich auch die großen, ansonsten eher zurückhaltenden, Publisher gerne mal hinterher. Ein Grund für EA, mit "Boogie" ebenfalls einen neuen Brand zu etablieren. Auf der Wii treiben die witzigen Figuren Bubba, Lea, Jet, Kato und Julius schon ihr Unwesen, nun wollen sie auch Playstation 2 Spieler an Mikro locken. Hat sich seit der Nintendo-Version etwas getan und kann EA das verwöhnte "Singstar" Volk mit ihrer Produktion überzeugen?

    Boogie Boogie Erfreulicherweise wandelt EA auf denselben Pfaden, die auch Disney bewandert hat. Ähnlich wie "High School Musical" unterstützt auch "Boogie" die Hardware der erfolgreichsten Karaoke Serie. Die Kompatibilität zu den Singstar-Mikrofonen wird sicherlich einige Besitzer der Singstar-Hardware anlocken, vor allem diejenigen, die nach tagelangen Gesangsduellen durstig auf frisches musikalisches Futter sind. Technisch beschert uns der Wechsel von der einstigen Logitech Hardware für die Wii zu deutlich handlicheren, aber schwereren Mikrofonen von Sony einen kaum merklichen, aber durchaus vorhandenen Sprung in der Auswertung der Stimmlage. Vor allem Talente, deren gesangliche Performance scheu und dadurch weniger voluminös erklingt, haben sich mit der Wii-Variante schwer getan. Gehörte hier für solche Leute eine durch äußere Einflüsse gestörte und zitternde Stimmelage zum Alltag, scheinen die Singstar-Mikrofone deutlich bessere Arbeit leisten zu können. Im Zusammenspiel mit der Software wird die tatsächliche Stimme aufgenommen und sorgt dafür, dass zitternde und schlecht eingespielte Tonlagen der Vergangenheit angehören. Ein Katzengejammer wird dadurch aber keinesfalls retuschiert - das Spiel bleibt also weiterhin fair!

    Inhaltlich alles beim Alten

    Boogie Boogie Als Besitzer der Wii-Variante sollte man aber trotz der besseren Mikrofone von einem Kauf der Playstation 2 Umsetzung ablassen. Denn inhaltlich hat sich seit Erscheinen der ersten Auflage rein gar nichts getan. Noch immer fügt man sich dem simplen Gameplay, dass uns einfach gestrickte Hintergrundgeschichten zu den Hauptdarstellern Bubba, Lea, Jet und Co. liefert. Innerhalb des Storymodus entscheidet man sich für einen, aus fünf vorhanden Charakteren und durchlebt einen kurzen Ausschnitt ihres Lebens. Mehr oder weniger unfreiwillig stürzten sich die Helden in diverse Tanz- und Gesangswettbewerbe und reifen vom Straßenmusiker zum Showtalent heran. Innerhalb von nur fünf Episoden pro Person ist die dürre Geschichte abgehandelt und hinterlässt nicht nur vom Umfang her - innerhalb von drei Stunden dürfte das Ende aller Personen über den Bildschirm geflimmert sein - einen relativ bescheidenen Eindruck. Auch die Präsentation der bescheidenen Story sorgt dafür, dass dieser Modus einzig allein zum Freischalten diverser Extras, Songs und Objekte angegangen wird.

    Boogie Boogie Da die Story spätestens nach dem ersten Durchgang zu den Akten gelegt werden kann, erfreut man sich wieder an den separaten Auswahlmöglichkeiten der Tanz- und Gesangswettbewerbe. Nach der Wahl eines passenden Charakters und einer gewünschten Showbühne, gibt man den gewählten Song einzeln zum Besten und kümmert sich schlicht um die Highscore - das einzige wirklich motivierende Mittel, um den Spieler auch länger bei Laune zu halten. Obwohl es zahlreiche Dinge zum Freischalten gibt, werden sich die meisten nur um die versteckten Songs kümmern, damit die durchaus umfangreiche Liste vervollständigt wird. Während der Karaoke Teil durchaus unterhaltsam sein kann, verschwindet der tanzende Part in der Senke des Vergessens, nachdem man einige Minuten ausgiebig damit verbracht hat. Umso verwunderlicher, dass EA nach wie vor den Tanzmodus bevorzugt und diesen im Partyspiel unterstützt, während die Gesangstalente alleine vor den TV singen müssen.

    Karaoke hui, Tanzen ....

    Boogie Boogie Doch worin liegen die Probleme? Im gesanglichen Teil orientierte man sich am etablierten System von "Singstar" und schafft somit nicht nur eine vertraute Umgebung, sondern übernimmt auch die durchaus gelungenen Elemente der Visualisierung. Passend zum Song werden Notenlinien auf dem Bildschirm dargestellt, welche in ihrer Lage die entsprechende Tonhöhe repräsentieren. Ihr müsst nun einfach passend in das Mikrofon röhren und bekommt farblich angezeigt, ob die stimmliche Lage gepasst hat, oder ob man abgrundtief daneben lag. Somit dürften vor allem Singstar-Veteranen keinerlei Schwierigkeiten mit "Boogie" bekommen, sofern sie sich nur auf den Gesang einlassen.

    Boogie Boogie Wer aber das Tanzbein schwingt, trifft auf ein recht simples und stark monotones Spielsystem, dass zudem aufgrund der Playstation 2 Controller an Spielwitz verlor. Durfte man auf der Wii noch die Remote wie einen Dirigentenstab im Takt der Musik schwingen und für zusätzliche Funktionen den Nunchuck-Controller einsetzen, so musste EA bedingt durch die Hardware die Steuerung auf die verfügbaren Tasten und Sticks des normalen PS2-Controllers verlegen. Einfach ausgedrückt, müsst ihr im Takt rhythmisch die eine oder andere Taste (für die Wahl des Tanzstils) drücken und dazu noch die Bewegungsrichtung mittels des linken Analogsticks eingeben, schon schwingt der beleibte Bubba oder Spargelschnitte Lea ihren Hintern in diese Richtung. Zudem kann der Charakter mit dem rechten Stick über die Bühne manövriert werden. Die Comboleiste, Boogie-Power und speziell auszuführende Kombinationen sind ebenfalls vorhanden, können aber auch auf der Playstation 2 über das sehr starre und sowohl optisch, als auch spielerisch sehr monotone Spielvergnügen nicht hinweg täuschen. Einmal im Song angekommen, könnt ihr quasi die Augen schließen, der Musik lauschen und einfach taktgenau und dennoch blind irgendwelche Eingaben machen - die Punkte kommen dann schon von alleine. Es fehlt also nach wie vor an spielerischem Tiefgang und Ansporn im Tanzmodus. Dank abgehackter und stereotypischer Animationen der tanzenden Charaktere ist auch rein optisch kaum etwas vorhanden.

  • Boogie
    Boogie
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    29.11.2007

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Boogie
Boogie im Gamezone-Test
Können Bubba und Co. das bisher nicht gerade umwerfende Spiel retten und Singstar verwöhnte PS2-Spieler an Land ziehen?
http://www.gamezone.de/Boogie-Spiel-19270/Tests/Boogie-im-Gamezone-Test-991599/
11.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/screen1_large_19_.jpg
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