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  • Boogie im Gamezone-Test

    Auf dem DS wird nur noch getanzt! Kann das gut gehen, wenn doch sonst der Karaoke Teil qualitativ besser ausfiel?

    Nach Konamis zahlreichen Produktionen und einigen Versuchen anderer Firmen, sowie dem herausragenden Erfolg von "Guitar Hero" gehören die Musikspiele nicht mehr unbedingt einer Randgruppe an. Anhand von "Singstar" kann man ein europaweites Phänomen beobachten, dass Massen motivieren kann. Einen solch erfolgreichen Trend eilen natürlich auch die großen, ansonsten eher zurückhaltenden, Publisher gerne mal hinterher. Ein Grund für EA, mit "Boogie" ebenfalls einen neuen Brand zu etablieren. Auf der Wii treiben die witzigen Figuren Bubba, Lea, Jet, Kato und Julius schon ihr Unwesen, nun beehren uns die neuen Helden auch auf der Playstation 2 und dem Nintendo DS. Im letzteren Fall bekommt man es mit einem reinen "Tanzspiel" zu tun. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das wirklich gut gehen kann, denn normalerweise konnte man nur mit dem Karaoke Teil auch wirklich etwas anfangen.

    Doch die Aufregung ist zumindest ohne genauere Betrachtung des Inhaltes unberechtigt. Denn aufgrund der neuen Hardware, den unterschiedlichen Möglichkeiten in der Steuerung und Darstellung und die natürlich technisch geringere Fähigkeiten der Elektronik erfordern ein Umdenken im Spieldesign. Daher wurde "Boogie" nun zwar vom Konzept her übernommen, es ist nach wie vor ein auf Rhythmus basierendes Musikspiel, es stellt sich aber ein völlig anderes Spielgefühl ein - ein positives, um dies schon einmal vorweg zu nehmen.

    Der Grundkurs

    Boogie Boogie Hauptsächlich läuft auch bei dieser Version alles auf einer virtuellen und hübsch dekorierten Showbühne ab, auf der unser beleibter Bubba oder Spargelschnitte Lea ihren Hintern rhythmisch zur Musik schwingen. Dies tun sie aber nur durch den Eingriff des Spielers, also euch. Ähnlich wie bei der Wii Variante müsst ihr nun passend zum Takt des Songs verschiedene Eingaben machen. Dabei schrubbt man den Stylus schwungvoll über den Touchscreen und hat dabei die Möglichkeit, horizontal und vertikal, oder auch diagonal Linien zu ziehen. Da die Zugrichtung ebenfalls ausgewertet wird, bietet die Nintendo DS Variante ein ordentliches Bewegungsrepertoire an. Das kombiniert mit einem entsprechenden Tanzstiel, einer 180° Wende, einem beherzten Sprung und zusätzlichen Schritten via des Steuerkreuzes ergibt sich durchaus beachtliche Schrittfolgen für die Helden. Diese hopsen zwar nach wie vor nicht gerade geschmeidig über das Parkett, könnten also aufwendigere Animationen vertragen, doch da man eh meist mit dem Stift beschäftig ist und damit über die Sichtfläche streicht, fällt dieser Kritikpunkt nicht so sehr ins Gewicht.

    Boogie Boogie Zugegeben, das Prinzip erinnert sehr stark an die bewegungsfreundliche Variante für die Nintendo Wii - sprich dem "Dirigentenstock" Wii-Remote und seine Bewegungseingaben. Doch nicht nur deutlich mehr Eingaberichtungen bereichern das Gameplay, auch zahlreiche Minispiele sorgen für die Abwechslung, die uns in den Varianten für die Heimkonsolen im Tanzbereich gefehlt hat. Ihr müsst bestimmte Symbole auf dem Touchscreen im Takt antippen, um das Tambourin zu schlagen oder mit den Händen zu klatschen, dürft über eine Tanzfläche ähnlich der "Dancing Stage" Spielen hinweg hüpfen, müsst verschiedene Symbole schnell nachzeichnen, einen Reifen um die Hüfte schwingen und zahlreiche andere Dinge erledigen. Fast alles funktioniert mit Stift und einer Berührung des Touchscreens, manch ein Minispiel erfordert aber auch Geräusche aufgenommen durch das integrierte Mikrofon.

    Mehr Abwechslung und Spielumfang

    Boogie Boogie Damit haben wir den "Boogie" DS Grundkurs absolviert und wissen, wie das Spiel prinzipiell funktionieren sollte. Kommen wir nun zum eigentlichen Gameplay, denn im Gegensatz zu den Versionen für die Wii und die Playstation 2 wird nun um diesen Grundbaustein herum tatsächlich ein fundiertes und fest vorgegebenes Mauerwerk errichtet. Drei unterschiedliche Tanzmodi bieten zum einen nachzuspielende Muster, um Highscorejägern einen Ansporn zu geben, zum anderen einen mehr oder weniger vogelfreien Tanz. In letzterer Variante dürft ihr eurer Kreativität wie auf den Heimkonsolen freien Lauf lassen und beliebige Schritte in allen möglichen Kombinationen ausführen. Der Clou im "Freestyle" Modus ist aber, dass für eine mehrfache Eingaben desselben Schrittes keine Punkte mehr gutgeschrieben werden. Das heißt schlicht und einfach, die Bewegungsrichtung mit dem Stift immer variieren und auch das Steuerkreuz ab und an in den Spielfluss einzubauen. Bei "Mach's nach" und "Choreografie" geben Symbole an, was zu tanzen ist. Entweder werdet ihr zu Combos aufgefordert und müsst mehrere Schritte - diese aber nach wie vor im Takt - eingeben, oder wartet im Falle einer Choreografie auf ein heranscrollendes Symbol. Beide Varianten geben fest vorgegebene Muster an, so dass der Spieler hier immerhin ein gewisses Ziel vor Augen hat. Technisch haben sich aber einige Schwierigkeiten eingeschlichen. Zum einen müssen die Bewegungen sehr exakt auf dem Touchscreen ausgeführt werden, damit keine Fehleingabe vom System interpretiert wird, zum anderen wird oft mit einer Eingabe plötzlich auch ein darauf folgendes Symbol abgedeckt. Das ist nicht nur irritierend, es vermindert auch die möglichen Punkte innerhalb eines Songs. Sieht man über diese Mängel hinweg, sorgen die vorgegebenen Schrittmuster für deutlich mehr Motivation und Abwechslung, auch wenn eine Choreografie kaum etwas mit einem gewählten Song zu tun hat. Denn die Symbole scheinen hauptsächlich auf den Rhythmus angepasst zu sein, nicht aber auf eine bestimmte Melodie.

    Boogie Boogie Ebenfalls vorhanden ist ein Karrieremodus, der auf dem Nintendo DS deutlich umfangreicher ausgefallen ist. Nach wie vor fügt man sich einfach gestrickte Hintergrundgeschichten zu den Hauptdarstellern Bubba, Lea, Jet und Co. und durchlebt innerhalb des Storymodus einen kurzen Ausschnitt ihres Lebens. Mehr oder weniger unfreiwillig stürzten sich die Helden in diverse Tanzwettbewerbe und reifen vom Hobbytänzer zum Showtalent heran. Doch bis die so genannten Party-Freaks, kleine und niedlich aussehende Allbewohner, das neue Talent in ihre große Show aufnehmen, ist es ein weiter und steiniger Weg. Nach der Wahl des gewünschten Charakters befindet man sich auf einer kleinen Karte und kann dort, je nach Können, einige Tanzbühnen besuchen. Dort wird zu einigen Songs die Hüfte geschwungen und reichlich Erfahrung kassiert, denn Bubba und Co. steigen in ihren Werten wie in einem RPG auf. Erst mit einer gewissen Stufe offenbaren sich auch entsprechende Storyinhalte und neue Levels, sowie zahlreiche Accessoires für die Gestaltung der Charaktere, so dass sich dieser Modus nun doch über einige Stunden hinweg zieht. Sehr löblich, auch wenn man eigentlich nur einen Song nach dem anderen getanzt wird! Ebenfalls hervorzuheben ist der einstellbare Schwierigkeitsgrad. Was auf einfach noch ohne Komplikationen verläuft, kann auf schwer knifflig werden. Das Timing muss wesentlich genauer ausfallen und die Minispiele erfordern deutlich mehr Geschick und Reaktionsvermögen.

  • Boogie
    Boogie
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    26.11.2007

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Boogie
Boogie im Gamezone-Test
Auf dem DS wird nur noch getanzt! Kann das gut gehen, wenn doch sonst der Karaoke Teil qualitativ besser ausfiel?
http://www.gamezone.de/Boogie-Spiel-19270/Tests/Boogie-im-Gamezone-Test-991600/
11.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/screen1_large_10_.jpg
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