Gamezone - Die Community von Spielern für Spieler!

Borderlands (X360)

Release:
25.11.2010
Genre:
Action
Publisher:
2K Games
Übersicht News(74) Tests(7) Tipps Specials Bilder(4) Videos Downloads

Borderlands im Gamezone-Test

02.11.2009 16:00 Uhr
|
Neu
|
Wir haben zwar nicht alle Bazillionen Waffen eingesammelt, sind aber dennoch begeistert vom RPG-Shooter Borderlands!

Das Shooter-RPG Borderlands von Gearbox Software hat eine ungewöhnliche Entwicklungsgeschichte hinter sich, immerhin wurde mitten in der Produktion der komplette Grafikstil gewechselt. Aus einer realistischen und düsteren Optik wurde ein Cel-Shading-Look. Leider ist es so, dass sich diese Grafik oft schlecht verkaufen lässt, hinzu kommt noch, dass sich Borderlands zum Weihnachtsgeschäft mit etablierten Marken anlegen muss. Doch wie steht es um die Qualitäten des Spiels?

Diablo meets Mad Max & Fallout

Borderlands Borderlands [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Handlung von Borderlands findet auf dem trostlosen Planeten Pandora statt, der karge Felsen, trostlose Wüsten, heruntergekommen Siedlungen, Mutanten, gefährliche Fauna und jede Menge Banditen vorweist. Im Prinzip ein Szenario, das an Mad Max oder ein Fallout 3 erinnert. Pandora könnte nämlich auch die Erde nach einem Nuklearkrieg sein. Insgesamt zeigt sich die Story als extrem minimalistisch, selbst für das Genre. Bevor es aber auf die Jagd nach einem berüchtigten Schatz geht, der sich "Die Kammer" nennt, steht ein gelungenes Intro mit ebenso gelungener Mucke sowie die Charakterwahl auf dem Programm. Insgesamt stehen uns vier Abenteurer zur Verfügung, die allesamt über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Brick der Berserker ist ein Fleischberg von Mann und vernichtet seine Opfer mit bloßen Händen. Roland ist Soldat und kann einen nützlichen Geschützturm aufbauen, während der Scharfschütze und Jäger Mordecai mit seinem Raubvogel in den Kampf zieht. Dann bleibt noch die attraktive Attentäterin Lilith über, die sich unsichtbar machen kann. Jeder der Charaktere kann mit einigen Waffenarten besser umgehen, als der Rest der Truppe. Zudem steht jeweils die beschriebene Spezialfähigkeit zur Verfügung.

Borderlands Borderlands [Quelle: Siehe Bildergalerie] Während Fallout 3 ein Rollenspiel mit Shooter-Elementen war, ist Borderland ein Shooter mit Rollenspiel-Elementen. Dennoch hängen Sieg oder Niederlage nicht hauptsächlich vom Geschick des Spielers ab, sondern von der Erfahrungsstufe und der gewählten Ausrüstung. Auch wenn das RPG-System recht oberflächlich wirkt, greifen jene Mechanismen, die Diablo und Co. so süchtig gemacht haben. Während der Streifzüge findet man eine Vielzahl von verschiedenen Schusswaffen, die alle unterschiedlich aussehen und bestimmte Werte aufweisen, die sich nach Präzision, Schaden und Schussrate richten. Zudem gibt es immer mal wieder wertvolle Knarren, die zusätzlichen Elektro-, Gift- oder Feuerschaden anrichten und noch weitere Verbesserungen bereit halten. Diese sind dann sinnvollerweise farblich markiert. Bei den Streifzügen findet man normale Pistolen, SMGs, Revolver, Sturmgewehre, Schrotflinten, Raketenwerfer, Scharfschützengewehre, Granaten und später auch Alienwaffen. Je öfter man eine Waffengattung benutzt, desto besser kann man später mit ihr umgehen. Durch so genannte Mods lässt sich die Ausrüstung zudem verbessern. Um sich vor Angriffen zu schützen, muss ein Schild angewandt werden, der quasi die Rüstung bei Fantasyspielen ersetzt. Die netten Helferlein haben jeweils ein bestimmte Kapazität und laden sich unterschiedlich schnell wieder auf. Ist die Energie aufgebraucht, sollte man in Deckung gehen und warten, bis der Energieschild wieder die volle Stärke erreicht hat. Ansonsten geht es der Lebensenergie an den Kragen. Leider gibt es kein optischen Individualisierungsmaßnahmen für die Charaktere zu vermelden, da man lediglich ein paar Farben ändern darf. So sehen alle Kämpferklassen im Prinzip identisch aus.

Moderation
02.11.2009 16:00 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar