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  • Breath of Fire 3: Der Herr der Drachen - Leser-Test von Raksel

    Hehe, auf dieses Review habe ich mich schon lange gefreut, da wir es hier mit meinem absoluten Lieblingsspiel zu tun haben.
    Here wo go!

    STORY:
    Eines Tages stoßen Minenarbeiter bei ihren täglichen Arbeiten in der Mine auf einen großen Erzkristall, wo scheinbar ein sonderbares Lebewesen eingesperrt ist. Man will der Sache auf den Grund und sprengt diesen Kristall und prompt erwacht das Lebewesen aus dem Kristall zum Leben. Darf ich vorstellen? Ryu, der Drache ist geboren!
    Keine Ahnung von nichts und von wilden Trieben gelenkt wütet der kleine Drache in der Mine eine Weile umher, bis er schließlich doch gefasst werden kann.
    Da man sich mit der Situation überfordert fühlt, hält man es für die beste Lösung, den Drachen mit dem Zug an einen anderen Ort zu "verladen".
    Doch alles kommt ganz anders. Ryu kann sich befreien und fällt vom Zug runter, mitten in einem Wald. Dort liegt er also nun bewusstlos auf dem Boden und hat komischerweise menschliche Gestalt angenommen. Also ist Ryu doch kein ganzer Drache wie man es vermutet hat? Egal.
    Was passiert, wenn ein kleiner Junge mitten in einem RPG Wald bewusstlos rumliegt? Richtig, es kommen Monster angekrochen. Doch da ist auch sofort der Dieb Rei zur Stelle, der die Monster verjagen kann und schweren Herzens beschließt, den scheinbaren Waisen Ryu mit nach Hause zu nehmen. Zuhause wartet dann auch schon Teepo, ebenfalls ein Waise, den Rei vor einiger Zeit im Wald gefunden hat und , damit wäre das Trio komplett.
    Ryu beschließt eine Weile bei den zwei Dieben zu verbleiben und einige Zeit später begibt er sich auch schon auf seine eigene, ganz große Reise, um herauszufinden, wer er eigentlich ist.

    Jetzt fragt sich der ein oder andere "Ist das denn jetzt spannend, was der da beschrieben hat?" Und ich würde sagen: "Ja, vorrausgesetzt du kannst damit leben, dass du dir zu vielen Dingen deine ganz eigenen Gedanken machen kannst". Breath of Fire III hat eine ganz große Besonderheit: Den üblichen Gegenspieler, den man normal aus RPGs kennt(FFVII-Sephiroth, Grandia - Mullen/Baal usw) gibt es hier nicht. Es gibt zwar einige Bösewichte die man im Verlauf der Story begegnet, doch diese sind nur kurzfristige Hindernisse und ziehen sich nicht durch die gesamte Handlung.

    Die Bösewichte, die man häufiger im Spiel begegnet, sind Balio und Sunder. Was gibt es über diese beiden denn so zu sagen? Naja, erstens sehen die beiden aus wie Pferde. Zweitens klingen sie wie Hyänen. Drittens sind sie einfach nur böse und das ohne irgendeine komplexe Hintergrundgeschichte. Balio und Sunder funktonieren einfach. Man kauft es ihnen ohne wenn und aber ab ab, dass sie absolut böse und nur auf ihren eigen Vorteil bedacht sind und dafür braucht man noch nicht einmal sonderlich viele Dialoge.
    Das Spiel schafft es tatsächlich, Balio und Sunder so rüberzubringen, das man als Spieler langsam anfängt diese beiden zu hasen und das ohne großartige Charakterisierung. Das gibt es selten.

    CHARAKTERE:
    Im Verlauf seiner Reise schließen sich Ryu weitere Gefährten an.

    Nina:
    Die Prinzessin des Reiches Wyndia. Sie ist noch relativ jung, hat aber einen großen Gerechtigkeitssinn. Ihr Spezialgebiet ist Magie.

    Momo:
    Sie ist eine Erfinderin im örtlich bekannten "Turm". Im Schlepptau hat Momo immer ihre Mausi, einen kleinen, selbstentworfenen Roboter. Momo ist ein Allrounder, dass heißt, sie kann von allem ein bisschen was.

    Peco:
    Peco ist ein Mutant. Sein Aussehen ähnelt dem einer großen Zwiebel. Er ist noch relativ jung und kann nicht sprechen. Viel gibt es über ihn auch nicht zu sagen. Peco hat sehr viel Lebens und Verteidigungspunkte.

    Garr:
    Der Champion des Wettkampfes in Genmehl. Garr ist sehr stark und hat scheinbar eine Verbindung zu Drachen, weswegen er Ryu auf seiner Reise hilft. Er hat hohe Angriffswerte.

    GAMEPLAY:
    Wer Rollenspiele kennt, der weiß auch, wie der Hase in Breath of Fire III läuft. Ryu und seine Gefährten reisen über die große und schön gestaltete Oberwelt von einem Ort zum Anderen, decken sich in Städten mit mit neuer Ausrüstung ein, unterhalten sich mit den Bewohnern und begeben sich dann anschließend in den nächsten Dungeon. Dort trifft man zufallsbedingt auf allerlei Gegner, bekämpft diese mit den altbekannten Befehlen und kassiert nach Kampfende Erfahrungspunkte, Geld und manchmal auch Items ein.
    Alles nicht bekannt. Allerdings gibt es da noch ein paar kleine Feinheiten, die ich gerne erwähnen möchte.. Zum einen hat man die Möglichkeit sich bestimmte Techniken vom Feind abzugucken und diese dann zu erlernen und zum anderen kann sich Held Ryu ab einem bestimmten Zeitpunkt in einen..... Staubsauger verwandeln! Nein, kleiner Scherz am Rande, Drache natürlich. ;) In welchen Drachen sich Ryu verwandelt, hängt allerdings von den gesammelten Drachengenen ab. Diese sind überall auf der Welt verstreut und müssen vom Spieler gefunden werden. Im Auswahlbildschirm kann der Spieler dann auswählen, welche Gene er kombinieren möchte. Je nach Kombination verwandelt sich Ryu demnach in einen anderen Drachen.

    Nebenbei kann man bei einem sogenannten Meister in die Lehre gehen. Dafür muss man aber zuerst bestimmte Bedienungen erfüllen, die von Meister zu Meister unterschiedlich sind. Bei den Meistern steigen bestimmte Werte und man kann neue Techniken erlernen. Dafür sinken jedoch andere Werte des jeweiligen "Lehrlings". Hier kann man selber wählen, wie man seine Charaktere haben will. Lieber gut ausbalanciert? Oder doch lieber stark auf ein Gebiet fokusiert? Die Wahl hat der Spieler.

    Neben dem üblichen Rollenspielstandard kann man aber noch andere Sachen machen.... Angeln und eine Kolonie leiten (siehe später bei Nebenaufgaben).

    GRAFIK:
    Ich gestehe hiermit, dass ich absolut kein Grafik Fanatiker bin, weswegen dieser Absatz bei mir immer relativ klein ausfällt. Die Grafik in Breath of Fire III ist aber knuddelig, oh ja, knuddelig und gut...

    SOUND:
    Das Spiel ist relativ relaxt, was sich auch in der Musik bemerkbar macht. Ruhige und relaxte Stücke untermalen jederzeit die passende Situation. Gut!

    NEBENAUFGABEN:
    Ich erwähnte ja schon weiter oben, dass es zwei große Nebenaufgaben gibt, denen man sich abseits der Handlung widmen kann.

    Zum einen gibt es da das Angelspiel. Angeln ist ein absolut relaxte Angelegenheit, oder nicht? Das dachten sich wohl auch die Entwickler, weswegen sie überall auf der Oberwelt Angelpunkte setzten, wo man als Spieler dem Angelsport nachgehen kann. Das Equipment hierfür kann man ebenfalls in den Städten erhalten. Sonderlich befasst habe ich mich mit der Sache allerdings nicht, doch ein netter Zeitvertreib ist es allemal, da man die Fische entweder verkaufen oder als normale Items einsetzen kann. Wer es mag...

    Zum anderen währe da die Feenkolonie....
    Oh ja, wie viel Zeit habe ich darin schon investiert...
    Soviel Zeit, hachja...
    Ab einem bestimmten Zeitpunkt im Spiel kann man die Feenkolonie betreten. Zu erreichen ist diese in den Blumenfeldern auf der Oberwelt. In der Feenkolonie geht es darum, das man als Spieler eine Kolonie verwaltet. Hierfür wählt man aus, was die Feen tun sollen (Holz hacken, Nahrung beschaffen, Shop eröffnen usw...)

    Wer also mal keine Lust hat die Handlung weiterzuspielen, kann ja mal ne Runde angeln gehen oder schauen, ob in der Feenkolonie noch alle leben. ;)

    FAZIT:
    Breath of Fire III ist mein Lieblingsspiel. Das habe ich wohl jetzt deutlich gemacht. Allerdings muss man auch objektiv bleiben. Das Spiel hat natürlich Mängel in der Handlung, keine Frage, dafür ist Breath of Fire III ein Spiel, was absolut nicht versucht in irgendeiner Art und Weise episch zu sein wie manch andere Verttreter. Es ist ein klassisches Rollenspiel, was sich absolut locker spielt und mit einer schönen Spielwelt zu begeistern weiß. Auch die Charaktere kann man nur positiv hervorheben. Ohne großartige Dialoge hat man diese Pixel Figuren irgendwann lieb gewonnen. Das ist eine Kunst. Das ist Breath of Fire 3.

    Negative Aspekte:
    Handlung trotzdem eher "flach"

    Positive Aspekte:
    Spiel kommt ohne Gegenspieler aus, man kann in die Handlung viel hineininterpretieren, geniale Spielwelt, knuddelige und sympathische Charaktere, Umfang

    Infos zur Spielzeit:
    Raksel hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Breath of Fire 3

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Raksel
    9.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Breath of Fire 3
    Breath of Fire 3
    Publisher
    Sony
    Developer
    Capcom
    Release
    12.07.2010

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Breath of Fire 3
Breath of Fire 3: Der Herr der Drachen - Leser-Test von Raksel
http://www.gamezone.de/Breath-of-Fire-3-Spiel-19353/Lesertests/Breath-of-Fire-3-Der-Herr-der-Drachen-Leser-Test-von-Raksel-1010690/
19.04.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/breath_of_fire3_a.jpg
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