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  • Brothers in Arms: Hell's Highway im Gamezone-Test

    Mit Hells Highway wird das BiA-Franchise um einen weiteren würdigen Vertreter erweitert.

    Relativ schnell nach dem ersten Teil von Brothers in Arms schob Ubisoft damals den zweiten Teil nach, wohingegen man sich für den Sprung auf die neue Konsolengeneration etwas mehr Zeit lies. Umso größer natürlich die Erwartungshaltung, ob es sich beim aktuellsten Ableger der Serie um den erhofften Quantensprung handelt, denn so innovativ das Gameplay aus Festnageln und Flankieren auch war, hinterlies es beim Spieler doch schnell den Eindruck immer dasselbe tun zu müssen. Denn schon schnell bemerkte man, dass sämtliche Spielabschnitte auf exakt dieses eine Manöver zugeschnitten waren. Immer ging es nur darum mit dem einen Team die bösen Deutschen festzunageln um sie mit dem anderen Team von der Seite zu erledigen. Was sich diesbezüglich geändert hat, oder auch nicht, lest ihr im folgenden Review.

    Brothers in Arms: Hell's Highway Brothers in Arms: Hell's Highway Auch diesmal wieder schlüpfen wir in die Haut von Matt Baker, der schon soviel mitgemacht und den D-Day, zumindest in seinen Albträumen, immer wieder zu erleben scheint. Denn wie auch schon bei den vorhergehenden Teilen machen wir auch in Hells Highway so manchen Zeitsprung und erfahren so wie es zu bestimmten Situationen gekommen ist. Derweil ist der Beginn ganz klassisch gehalten, per nervöser Wackelkamera bekommen wir ein recht ausführliches Intro geboten in der wir die 101. Luftlandedivision bei ihrer Ankunft sehen, inklusiver eines Rückblicks in Matts Kindheit sowie dem tragischen Tod seines Kameraden, der ihm im Spiel noch öfter einholen wird. Diese Sequenz dient gleichzeitig als Tutorial-Abfrage, für den Fall, dass man noch kein Brothers in Arms gespielt hat und sich erst einmal in die Steuerung einarbeiten will.

    Brothers in Arms: Hell's Highway Brothers in Arms: Hell's Highway Denn bei der allgemeinen Bedienung gibt es keine Neuigkeiten, nach wie vor steuern wir unseren Protagonisten Baker aus der Egosicht heraus und befehligen gleichzeitig, meist zwei weitere Teams. Als da wäre das Angriffs- und das Bazooka-Team, wozu sich in mancher Stelle noch ein drittes Team gesellt, oftmals ein Panzer oder ähnliches Gefährt. Mit einer reservierten taste wechseln wir zwischen den aktiven Teams, woraufhin ein Tastendruck genügt um einen Context sensitiven Befehl zu geben. Zeigen wir also auf eine Stelle im Gelände, wird automatisch der "Bewegen"-Befehl gegeben, wohingegen wir auf ein Ziel zeigen den Angriffsbefehl geben. Zusätzlich können wir dem Bazooka-Team auh noch befehlen ein Hindernis beiseite zu räumen, beispielsweise eine Barrikade oder ein Haufen Sandsäcke. Am nützlichsten aber setzt man die Bazooka gegen Maschinengewehrstellungen ein, egal ob sich diese ebenerdig oder in einem Kirchturm befinden.

    Brothers in Arms: Hell's Highway Brothers in Arms: Hell's Highway Das allgemeine Vorgehen aber unterscheidet sich nicht von den bisherigen Brothers in Arms. Nach wie vor legt es jeder Spielabschnitt darauf an, dass man erkennt wie man die Deutschen an ihrer momentanen Position festnageln und daraufhin mit einem der beiden Teams flankieren und ausschalten kann. Wirkt das in manchen Abschnitten noch recht natürlich, weil man den Eindruck gewinnt sich in einem freien Feld zu befinden, gibt es durchaus Levelabschnitte wo das schon sehr gezwungen wirkt. Beispielsweise in Eindhoven, welches uns im Spiel als lange Strasse präsentiert wird, die ringsherum von unüberwindbaren Mauern umgeben ist. Lediglich an den Stellen wo das Flankieren vorgesehen ist, kann man die Strasse verlassen und um ein Haus herum gehen. Und was für ein Zufall, offenbart sich uns eine Fensteröffnung genau an der richtigen Stelle um die deutsche Maschinengewehrstellung von der Seite ausschalten zu können. Wer hätte das gedacht.

    Brothers in Arms: Hell's Highway Brothers in Arms: Hell's Highway Zugegeben, es gibt schon manche Stelle im Spiel wo man dreimal überlegen muss, wie man der deutschen Übermacht Herr wird, hat man den Weg aber erst einmal gefunden, ist alles weitere nur noch Routine. Und genau das ist es woran Brothers in Arms HH etwas krankt, dem immergleichen und sich eigentlich in jedem Level wiederholendem Gameplay. Derweil wird die Geschichte anhand der gelungenen Cutscenes gut transportiert, die uns auch so manchen Einblick in das Privatleben der amerikanischen Soldaten gewährt, sobald wir aber wieder an der Reihe sind zu agieren machen wir eigentlich immer dasselbe. Gut, nicht ganz, denn es gibt ja noch die eingestreuten Fahrlevel, in denen wir die Kontrolle über diverse Panzer übernehmen, sie sorgen durchaus für etwas Abwechslung.

    Grafik & Sound

    Während es soundtechnisch nichts an BiA HH auszusetzen gibt, die Waffen hören sich sehr authentisch an, unter Beschuss meint man wirklich sich in einem Kriegsgebiet zu befinden und unsere Truppen unterhalten sich recht glaubhaft, so wie auch die deutschen Gegner, während die klassische Musik meist zur Steigerung der Dramatik in bestimmten Situationen eingesetzt wird, hat der Titel grafisch nicht ganz den Zenit des Möglichen erreicht.

    Brothers in Arms: Hell's Highway Brothers in Arms: Hell's Highway Derweil sieht BiA HH wirklich nicht schlecht aus, besonders die Inszenierung der Cutscenes und der kurzen Hinweisvideos ist sehr gelungen, nur das allgemeine Erscheinungsbild hinkt der augenblicklichen Entwicklung etwas hinterher. Dabei darf man die Animationen der Charaktere als sehr gelungen bezeichnen, besonders wenn sie sich gebückt zur Deckung schleichen oder behände eine Mauer überspringen, sieht das schon sehr realistisch aus. Es ist mehr die Umwelt die einen Tick zu bunt wirkt, der ganzen Szenerie mitunter sogar einen Comic-Touch verleiht, was in das düstere Setting nicht so ganz passt. Besonders wenn man eben den Tod eines Kameraden miterlebt hat, wirkt die darauffolgende Idylle aus grünem Gras und friedlich grasenden Schafen irgendwie deplaziert. Aber vielleicht war das auch Absicht, um den Spieler den Wahnsinn des Krieges vor Augen zu führen.

    Der Online-Multiplayer

    Brothers in Arms: Hell's Highway Brothers in Arms: Hell's Highway Online per Xbox Live oder PSN können wir uns auf einer Karte mit maximal 20 Spielern gleichzeitig das Blei um die Ohren hauen. Doch bietet uns BiA HH kein schnödes Deathamtch oder Team-Deathmatch, stattdessen dreht sich im Multiplayer alles um die eigene und die feindliche Flagge. Bevor wir uns jedoch in die Schlacht stürzen, gilt es das eigene Team aus maximal 10 Spielern einzuteilen. Einer übernimmt die Rolle des Befehlshabers, wohingegen sich die anderen in einer der drei spezialisierten Angriffstruppen zu je drei Mann einteilt. So stehen sich also maximal drei Angriffsteams aus jeweils drei Mann plus der jeweilige Befehlshaber gegenüber.

    Ziel des Spiels ist es die meisten Runden zu gewinnen, indem man entweder seine Flagge erfolgreich verteidigt oder die feindliche einnimmt. Die jeweilige Runde gewinnt das angreifende Team, wenn sie entweder erfolgreich ihre Fahne an einem der Eroberungspunkte hissen oder alle Gegner bezwingen, wohingegen das verteidigende Team gewinnt, wenn es das angreifende erfolgreich davon abhält.

  • Brothers in Arms: Hell's Highway
    Brothers in Arms: Hell's Highway
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Gearbox Software
    Release
    09.10.2008
    Leserwertung
     
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Brothers in Arms: Hell's Highway
Brothers in Arms: Hell's Highway im Gamezone-Test
Mit Hells Highway wird das BiA-Franchise um einen weiteren würdigen Vertreter erweitert.
http://www.gamezone.de/Brothers-in-Arms-Hells-Highway-Spiel-19399/Tests/Brothers-in-Arms-Hells-Highway-im-Gamezone-Test-991934/
28.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/09/BiAHHpreScreens__3_.jpg
tests