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  • Brothers in Arms - Road to Hill 30 im Gamezone-Test

    Brothers in Arms lässt uns die Geschehnisse um den D-Day hautnah miterleben, als wären wir dabei gewesen.

    Ja, wird sich so mancher denken, schon wieder ein WWII-Shooter mit Teamelementen, wie es schon wenige Gute und viele Schlechte gab. Denn eigentlich sind momentan die Vietnam-Shooter in, von denen praktisch jeder namhafte Publisher einen im Angebot hat und auch noch einige in der Warteschleife sind. Was also hat gearbox und Ubisoft dazu getrieben noch einen WWII-Shooter aufzulegen? Wahrscheinlich einfach nur das Bestreben einen noch besseren Taktikshooter auf die Beine zu stellen als es die Konkurrenz bis dato tat.

    Über die Flanke angreifen!

    Auf in den Krieg! Auf in den Krieg! So drängt sich einem im ersten Augenblick der Vergleich mit "Full Spectrum Warrior" aus dem Hause Pandemic auf, welches als eines der ganz wenigen Spiele einen komplett neuen Weg ging, indem es den Spieler in die Position des Befehlshabers versetzt der seine Mannen befehligt ohne je selbst zur Waffe zu greifen. So funktioniert es in "Brothers in Arms" nicht, denn dort sind wir ein Bestandteil der kämpfenden Truppe und befehligen gleichzeitig unser Team aus mehreren Mann mit verschiedenster Bewaffnung. Wer nun befürchtet, dass einen dies überfordern könnte, da man im Krieg mit dem eigenen Überleben schon beschäftigt genug ist, der kennt das verwendete und mehr als gelungene Interface von BIA noch nicht. Denn den Entwicklern bei gearbox ist es gelungen den goldenen Mittelweg aus guter Bedienbarkeit und trotzdem genügend Auswahlmöglichkeiten nie zu verlassen, und uns so ein Befehls-Interface zu bieten welches unglaublich einfach zu bedienen ist. Um beispielsweise seinen Mannen einen Bewegungsbefehl zu geben, genügt es die linke Schultertaste gedrückt zu halten, woraufhin der Bewegungskursor erscheint, den wir mit dem rechten Stick beliebig positionieren können, und sobald wir die Taste loslassen ist auch schon der Befehl gegeben. Gleiches gilt für den Befehl den Feind unter Beschuss zu nehmen oder von der Flanke aus anzugreifen. Lediglich um zu Stürmen drücken wir noch die rechte Schultertaste, was allerdings auch einer der weniger benutzten Befehle ist. Denn blindlings drauflos zu stürmen endet meist in einer großen Blutlache. Besonders wenn uns eine freundliche MG-Stellung empfängt, deren Projektilen wir kaum etwas entgegenzusetzen haben. Da hilft eben nur die altbekannte Taktik aus festnageln und dann von der Flanke aus anzugreifen. Wie genau wir das machen, ob wir selbst das Sperrfeuer setzen und den Kameraden den Befehl geben von der Flanke aus anzugreifen, oder umgekehrt, bleibt uns überlassen. Generell muss man anmerken wie gelungen das Design der Level selbst ebenso wie die Missionen sind. Praktisch immer gibt es mehrere Möglichkeiten das jeweilige Ziel zu erreichen.

    Authentisches Kriegserlebnis

    War ich das etwa? War ich das etwa? Doch ist es erst die Summe aus den mehr als unterschiedlichen Aufträgen, den menschlich ausgefallenen Kameraden - die aus Angst schreien oder all ihren Mut für die Stürmung zusammenreißen - und dem zugrundeliegendem Missionsdesign, welches für den fulminanten Spieleindruck sorgt. Auch der gewünschte Effekt, dass man seine Kameraden als Menschen und nicht als NPCs wahrnimmt, funktioniert prächtig. Was zu einem nicht geringem Teil an der herrlichen Vorstellung liegt die uns die Burschen kredenzen. Denn im Laufe des Spiels lernen wir sie und ihre Geschichte einzeln kennen, erfahren von ihren Vorlieben und Ängsten, und schalten nicht zuletzt Fotos und Dokumente der "echten" Einheit um Sgt. Baker frei. So erfahren wir nebenbei, dass besagte Einheit die einzige war die während des D-Days von General Eisenhower besucht wurde, und dass ihre Verlustquote bei 80% lag.

    Nur eine Woche

    Der Anfang vom Ende Der Anfang vom Ende Wenn wir BIA das erste mal starten finden wir uns in einem Schützengraben wieder und erwehren uns eines deutschen Angriffes. Unsere Kameraden schreien nach der Panzerverstärkung während es sie einzeln dahinrafft. Als dann auch noch einer laut "Panzer!" ruft, ist es eigentlich schon zu spät. Nur kurz sehen wir noch die Flammen am Rohr austreten, als es auch uns erwischt und wir genau acht Tage nach dem D-Day unser Leben lassen. So erleben wir das Ende zuerst, bevor die Story von Vorne beginnt und wir uns am Tag 0 mit einem Fallschirm bepackt in einem Flugzeug über Frankreich wiederfinden. Zu einem geordnetem Ausstieg kommt es nicht mehr, da man uns unter den Füssen den Flieger zu Kleinholz verarbeitet und wir mehr aus dem Flugzeug fallen als springen. Bei der Landung verlieren wir auch noch unser Gepäck, weswegen wir uns die ersten Abschnitte nur mit einer Handfeuerwaffe durchs Feindgebiet schlagen müssen, während wir unsere Kameraden aufsammeln. Doch von da an haben wir keine Sekunde mehr Ruhe, anfangs nur zu Zweit unterwegs stoßen immer mehr Kameraden zu uns, bis unser Trupp aus 14 Mann wieder komplett ist. So erleben wir die sieben Tage Krieg als wären wir selbst dabei gewesen, und glaubt mir, ihr werdet auf eure Kameraden aufpassen als wären es eure dicksten Freunde, denn ihr kennt ihre Namen, ihre Geschichten und nicht zuletzt ihre Gesichter und Stimmen. Ihr wisst, woher ihre Narben stammen, und ihr wisst wer Zuhause auf sie wartet. Und das sie wieder in einem Stück nachhause kommen liegt an euch, denn eure Kameraden vertrauen euch blind und führen jeden Befehl aus, selbst wenn es ihren Tod bedeutet.

    Waffen und Fahrzeuge

    Panzer! Panzer! Die Waffen im Spiel entsprechen denjenigen die damals tatsächlich von der Infanterie eingesetzt wurden. Genau zwei davon können wir mit uns tragen, wobei wir am Levelbeginn immer mit einer vorbestimmten Bewaffnung starten, uns dann aber in den Level selbst versorgen können mit dem was uns eben wichtig erscheint. So sind wir nicht nur auf die US-Waffen angewiesen, sondern können auch deutsche Waffen benutzen, für die wir leichter an Munition kommen, da praktisch jeder niedergestreckte deutsche Soldat welche fallen lässt. Zu unserer Grundausstattung gehört normalerweise die M1911 halbautomatische Pistole und das M1 Karabiner, ein ebenfalls halbautomatisches Gewehr. Das M1903 Repetiergewehr ist zwar eigentlich schon 1936 veraltet, eignet sich mit seinem Zielfernrohr aber trotzdem sehr gut zum Scharfschießen. Einzig das lediglich fünf Patronen umfassende Magazin zwingt einem oft in Deckung zu gehen und nachzuladen. Ganz anders kann man da schon mit der M1A1 Maschinenpistole zu Werke gehen, oder der "Tommy Gun" wie die US-Armee sie gerne bezeichnete. Ihr vorzuziehen ist eigentlich nur noch das M1918 Browning Automatikgewehr, welches ganze 450 Schuss mit einer effektiven Reichweite von 600 Metern verschießen kann. Wohl niemandem mehr erklären muss man die M9A1 Bazooka, einem Raketenwerfer der 140 Gramm des hochwirksamen Sprengstoffes Pentolit verschießt. Viel mehr Bumm hat kaum mehr eine Waffe, bis auf die fest montierten Geschütze wie beispielsweise das leichte Browning Maschinengewehr. Neben diesen primären Waffen stehen uns natürlich auch ganz brutale Granaten zur Verfügung ebenso wie Sprengsätze um verschiedenste Dinge in die Luft zu jagen. Ein besonderer Spaß ist es nämlich solch eine Sprengladung am Heck eines Feindpanzers anzubringen, auf dass es ihn in Sekundenbruchteile in Altmetall verwandelt. Doch auch unserem Trupp stehen Panzer zur Verfügung, wie der kleine M5A1 Stuart oder der größere M4A1 Sherman. Diese können wir nicht nur wie unsere Truppe befehligen, auch das montierte Geschütz können wir besetzen.

    Auf der Feindseite begegnen uns so bekannte Namen wie die Walter P38 Pistole, das MP44 Sturmgewehr oder das Mauser K98 Gewehr. Es fehlt auch nicht die MP40 Maschinenpistole und die beeindruckende Panzerfaust 60. All die deutschen Waffen können wir auch als US-Soldat verwenden.

  • Brothers in Arms: Road to Hill 30
    Brothers in Arms: Road to Hill 30
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    01.11.2004

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Brothers in Arms: Road to Hill 30
Brothers in Arms - Road to Hill 30 im Gamezone-Test
Brothers in Arms lässt uns die Geschehnisse um den D-Day hautnah miterleben, als wären wir dabei gewesen.
http://www.gamezone.de/Brothers-in-Arms-Road-to-Hill-30-Spiel-19401/Tests/Brothers-in-Arms-Road-to-Hill-30-im-Gamezone-Test-990212/
22.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/TV2005031511421300.jpg
tests