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  • Brutal: Krieg im Zoo - Leser-Test von The Mole

    Brutal: Krieg im Zoo - Leser-Test von The Mole Brutal- Paws of Fury ist ein Kampfspiel in der zweiten Dimension wie wir alles es kennen und lieben. Statt muskelbepackten Halbgöttern oder knapp bekleideten Damen, wie wir es aus anderen kampfspielen kennen, darf man hier mit Tieren ran. So gibt es zum Beispiel einen Bär oder eine Füchsin als Kämpfer. Aber wer jetzt denkt das die sich mit beissen und kratzen beharken irrt sich gewaltig. Alle Tiere sind Martial Arts Experten. So benutz der hase zum Beispiel Karate, der Leopard hingegen Kung Fu.

    Grafisch ist das Spiel eigentlich recht schön geworden. Die Tiere sehen alle sehr gut gestaltet aus. Man hat ihnen allen irgendwelche Klamotten gegeben, der Hase trägt so einen Karate Anzug, der Leopard hat eine lockere Hose mit rotem Gürtel, der sogar im Wind weht, an und einen Strohhut auf. Alle Kostüme passen gut zu den Tieren. Auch die Animationen sind sehr geschmeidig und dynamisch geworden. Ich behaupte, dass die Animationen besser gelungen sind als bei Super Street Fighter zwei Turbo und die waren dort schon nicht schlecht (für Super Nintendo). Auch der detailreichtum ist ganz nett. Zwar sind die Figuren nichts besonderes in dieser Hinsicht, aber die Hintergründe sind sehr gut geworden. Man kann in den sehr abwechslungsreich aussehenden Stages eine Menge Details entdecken. Effekte darf man natürlich nicht erwarten, aber gute Animationen und das angenehme Tempo, verbunden mit den schönen Hintergründen, machen das locker wieder weg. Insgesammt sehr schöne Grafik.

    Der Sound ist leider nichts weiteres als oberer Durchschnitt( für Super Nintendo). Die Musik im Hintergrund ist einigermaßen okay, aber haut einen nie und nimmer vom Hocker. Zwar ist sie besser als diese ewige Dudelmusik anderer Spiele, aber leider nicht so gut komponiert und so abwechslungsreich, wie bei manch anderen Games. Die Soundeffekte sind auch ganz nett, aber halt auch nichts atemberaubendes. Die Kratz und Fauch Sounds sind aber immerhin was anderes als das altbekannte Hao Do Ken von Ryu und Konsorten. Das verleiht Brutal- Paws of Fury eine sehr individuelle Note. Ausserdem passt alles sehr gut zum Spiel. Wäre die Komposition etwas besser und abwechslungsreicher wäre auch mehr als sechs Punkte drin gewesen.

    Die Bedienung ist sehr simpel und wird für Street Fighter Fans sowieso gleich vertraut sein. Mit den Tasten A, B, X, Y und den beiden Schulter Tasten rechts und links kann man Schläge und Tritte ansetzen. Verbindet man diese mit einer Steuerkreuz Kombination lässt der Charakter ein Special Move vom Stapel. Leider sind im Gegensatz zu der eigentlich perfekten Steuerung, diese Moves, wie auch bei Street Fighter, teils sehr nervig anzuwenden. Unmöglichste Kombinationen müssen vollführt werden und dann hat man mal alles richtg gemacht passiert doch nichts. Das kommt aber nur ab und an vor. Sonst ist die Steuerung recht präzise und gut, deswegen acht Punkte.

    Das Gameplay ist natürlich das einzige Kriterium was man system übergreifend bewerten kann. Und da kann dieses simple, teils auf Button Gehämmere ausgelegte Spielprinzip eines Brutal oder eines Street Fighter nicht mehr ganz mithalten. Ausserdem hat brutal einen Nachteil. Im Gegensatz zu Street Fighter ist die Kämpfer Riege nicht so üppig. Ist gibt nur knapp zehn Kämpfer. Das ist leider etwas wenig. Dafür muss man diesen Kämpfern eins zu Gute halten. Während bei Street Fighter jeder dritte Kämpfer die gleichen Specials und auch teils dieselen normalen Moves hat (das bei sechzehn Kämpen), sind die Moves bei Brutal- Paws of Fury recht unterschiedlich. Auch die Unterschiede in den Fähigkeiten der Tiere ist recht gravierend. So kann der Bär zulangen wie kein anderer, dafür sind Ratte und Fuchs verdammt schnell. Der Hase ist hingegen ein Allrounder.
    Wie gesagt spielerisch erinnert das Ganze arg an Street Fighter. Ihr müsst den Energiebalken eures Kontahenten im Zeitlimit auf null bringen, sonst entscheidet bei null die höhere Energie über Sieg oder Niederlage. Dafür stehen euch verschieden Tritte und Schläge, sowohl schnellere dafür aber schwächere , als auch starke und langsame, zur Verfügung. Da das nicht reicht hat jeder Kämpfer individuelle Specials, wie Feuerbälle und Superschläge.
    Also nichts neues im Land der Beat 'em Ups.

    Da es aber nichts zum erspielen gibt und man entweder alleine gegen ein Reihe von Computer Gegnern oder gegen einen Freund antreten kann, ist das Spiel eher kurzweilig. Es macht aber genügend Spass um den Kauf zu rechtfertigen.

    Fazit :
    Lieber gut geklaut, als schlecht selbst gemacht ist das Motto von Brutal- Paws of Fury. Technisch und spielerisch netter Street Fighter Klon, in dem sich Tiere statt Menschen kloppen. Ganz lustig.

    Negative Aspekte:
    Kaum spieleriche Abwchslung

    Positive Aspekte:
    Lustige Figuren

    Infos zur Spielzeit:
    The Mole hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Brutal

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: The Mole
    7.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Brutal
    Brutal
    Release
    06.09.2000

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996339
Brutal
Brutal: Krieg im Zoo - Leser-Test von The Mole
http://www.gamezone.de/Brutal-Classic-19410/Lesertests/Brutal-Krieg-im-Zoo-Leser-Test-von-The-Mole-996339/
13.07.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/12/brutal.jpg
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