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  • Brute Force: Einfach nur unterschätzt! - Leser-Test von Van_Helsing

    Brute Force: Einfach nur unterschätzt! - Leser-Test von Van_Helsing Sein Name ist Tex, seines Zeichens stahlharter Soldat ohne Furcht und Tadel, der sich zur Aufgabe gemacht hat das große Universum von sämtlichem Abschaum zu befreien, und seid euch sicher, da ziehen zahllose Widerlinge durch die unendlichen Weiten des Alls. Und damit Tex nicht womöglich ganz allein auf weiter Flur seinen Mann stehen muss, wurde dem ehrbaren Soldaten gleich ein passendes Team zur Seite gestellt, welches allerdings grundverschiedener nicht sein könnte. So stellen sich vor: Ein robustes Alien mit dem Namen Brutus, ein Android bzw. eher wohl eine Androidin mit dem schönen Namen Flint und natürlich darf bei der ganzen Sache der Geheimdienst und seine Agenten nicht fehlen. Wobei angemerkt sei, dass Hawk, die vierte im Bunde, der Riege der weiblichen Agentschaft angehört.
    Diese taffen Vier sind also die Mitglieder der neu geschaffenen 23. Infanteriedivision, welche den wohlklingenden Codenamen "Brute Force" verpaßt bekommen haben. Einziges Ziel: Halte das Weltall von Unrat sauber! Und da gibt es für die Truppe hinreichend zu tun, vor allem da man just eine intergalaktische Verschwörung aufgedeckt hat und bevor diese Wurzeln schlagen kann und Licht in Schatten verkehrt, starten die Vier ihre Mission. Raumschiff und Bewaffnung sei dank, verfügt die Truppe über alle notwendigen Resourcen um den Fieslingen das Licht auszublasen - so denn, auf zur fröhlichen Weltraum-Müll-Entsorgung!

    Tja, leider präsentiert sich die Story des Actionkrachers "Brute Force" etwas lieblos und ohne wirklich Tiefgang aufzuweisen. Grundlegend geneigt eigentlich etwas mehr zu erwarten, da man sich am großen Vorbild "Halo" orientiert haben soll, sollten dies Annahmen schleunigst über Board geworfen werden - somit erspart man sich unnötige Enttäuschungen!
    Und ob der sich aufgrund der lauen Geschichte förmlich aufdrängende Verdacht, es handle sich in Sachen Gameplay um rein stupides Rumgeballere, wirklich bestätigt, finden wir doch jetzt einfach mal in ausführlicher Form heraus. Eines ist aber jetzt schon sicher, das Element Action ist definitiv eine wichtige Grundlage für "Brute Force" und das Spiel hat hiervon eine ganz gehörige Portion zu bieten. Aber einfach mal der Reihe nach.. .

    Das Auge isst bekanntlich mit und oftmals ist der erste optische Eindruck - fast schon wie im wahren Leben ;) - ein entscheidendes Kriterium. Doch auch für die virtuelle Welt gilt, nicht einfach so täuschen lassen und der erste Blick ist nicht immer unbedingt das tatsächliche Bild. Schaffen wir Klartext und damit Fakten und in jedem Fall ein Faktum ist der Umstand, dass "Brute Force" sich in der 3rd Person Perspektive präsentiert und spielen läßt. Die hierbei zum Vorschein tretende Optik ist durchaus oberes Mittelfeld und zeigt sich von einer recht ansprechenden Seite. Das Gro der zu besuchenden Gebiete und Maps verdienen lobend benannt zu werden, da diese schlicht und einfach gut aussehen. Nicht überragend detailreich, dafür sauber, ordentlich, ohne nennenswerte Clippingfehler oder andere unschöne Gegebenheiten.
    Aber wo Licht ist, fällt bekanntlich Schatten und so hat auch "Brute Force" seine Schwächen in Sachen optischem Auftreten. So gut die zahlreiche Abschnitte auch aussehen, so unspektakulär und trist zeigt sich dann quasi ein kleiner verbleibender Rest. Diese Willkür aus nice and ugly setzen wir nun in einen freudigen Wechsel und atmen erleichtert auf, denn wenn auch die dezent langweiligen Parts, bestehend aus sich vorzugsweise wiederholenden Texturen, vorhanden sind, so sind sie doch glücklicherweise eine Minderheit. Verschmerzbar wäre eine andere Beschreibung und so empfiehlt es sich, den optischen Fauxpaux einfach zu ignorieren und festzustellen, dass gehobenes Mittelmaß doch vordergründig ist. Denn die Grafik muss sich in ihrer Gesamtheit nun wahrlich nicht verstecken und kann mit Genre Konkurrenten durchaus mithalten. Und hierfür sorgen ganz ohne Zweifel auch die bereits benannten Protagonisten und selbst unsere Widersacher sind durchaus für den virtuellen Catwalk geschaffen. Zwar haben sie allesamt das leichte Schlendern noch nicht wirklich raus, denn dafür wirken sie bisweilen dezent ungelenk, um nicht gar zu sagen steif, aber sie punkten schlicht mit ihrem Aussehen und retten so eine weitere gute Note für das Fach grafische Präsentation. Wobei sie dies so oder so retten würden, denn in der Hitze des Gefechts wird man nur schwerlich ein wirkliches Auge für die Gegnerschar übrig haben - es sei denn, man bevorzugt den vorzeitigen virtuellen Abgang. Ergo fügt sich alles zu einem ordentlichen Gesamtbild zusammen und es bleibt festzuhalten, dass die Optik zwar mit dem einen oder anderen Manko aufwartet, in seiner Kombination und Darstellung jedoch gesamtheitlich zu überzeugen weiß und die Schwächen geschickt kaschiert.

  • Brute Force
    Brute Force
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Digital Anvil
    Release
    13.06.2003
    Leserwertung
     
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Brute Force
Brute Force: Einfach nur unterschätzt! - Leser-Test von Van_Helsing
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16.02.2005
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