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  • Bubble Bobble: Blasenzauber - Leser-Test von alpha_omega

    Bubble Bobble: Blasenzauber - Leser-Test von alpha_omega Neben dem nimmersatten Pacman, der als die Kultvideospielfigur der 80er Jahre galt, gab es einen weiteren Arcadehit in eben jenem Jahrzehnt, der sich in die Herzen der damaligen Video- und Computerspielgeneration spielen konnte. Die Rede ist von dem Titel Bubble Bobble, der erstmals im Jahre 1986 von Taito veröffentlicht wurde. Wie viele andere Spiele in dieser glorreichen Zeit, so hatte auch Bubble Bobble seinen ersten Auftritt auf einem Coin in Automaten. Es sollten unzählig viele Portierungen auf fast alle damaligen Heimcomputer und Spielkonsolen erfolgen. Bubble Bobble sollte übrigens eines der ersten Spiele sein, welches über einen simultanen Zweispielermodus verfügte. Sodass man sich gemeinsam der Herausforderung stellen konnte. Um was es bei diesem ehrenvollen Titel aber eigentlich geht, erfahrt ihr im folgendem Review, dass sich mit der Amiga Version des Spieles befasst.

    Die Hauptakteure des Spieles sind Bub und Bob, zwei kleine Drachen, die die faszinierende Fähigkeit besitzen Seifenblasen zu spucken. Eines Tages werden die beiden Freundinnen der putzigen Drachen vom Baron Blubba entführt. Da sich die beiden dies natürlich nicht bieten lassen können, sind sie also nun gezwungen, die Herzallerliebsten zu befreien. Dafür müssen sie sich durch 100 Levels kämpfen, die ähnlich wie bei Pacman sich in einem einzigen Bild wiederfinden. Es handelt sich bei Bubble Bobble also um ein Plattformspiel, bei dem mittels laufen, springen und eben jener Seifenblasenbildung, der Gegnerschaft zugesetzt werden muss. Feindkontakte sollten also dringlichst vermieden werden. Es sei denn, man schafft es die aggressive Fangemeinde, mit eben jenen Blasen einzuhüllen. Hat man es geschafft ein Monster zu "fangen" so muss man die Blase dann zum Platzen bringen, in dem man sie berührt. Und schon gibt es einen Querulanten weniger, der uns das Leben schwer macht. Hat man es geschafft, alle auf dem Bildschirm sich befindenden Monster zu zerstören, so gelangen wir ein Level weiter. Die einzelnen Levels sehen optisch dabei wie Bausteine aus, die sich uns in den verschiedensten Formen und Räumen präsentieren. Sodass man unter anderen auch Wörter lesen kann oder Symbole wie ein Herz oder ein Fragezeichen sich erkennen lassen. Da es sich bei Bubble Bobble wie gesagt um ein klassisches Arcadespiel handelt, dürfen natürlich auch Punktelieferanten, in Form von Bananen, Kuchen und Keksen, nicht fehlen. Diese erhalten wir zumeist aus zerstörten Feinden. Außerdem gibt es einige Gegenstände, die mit Sonderfunktionen bedacht wurden. Sammeln wir zum Beispiel einen Regenschirm ein, so gelangen wir einige Levels weiter, bzw überspringen einige. Zudem können wir mittels Elektroblitze unsere Gegner kurzzeitig bekämpfen. Ebenso können die Drachen Bub und Bob statt Blasen auch das ausspeien, wofür ein Drache eigentlich auch bekannt ist, nämlich Feuer. Die mächtigste Waffe ist aber Kugelblitz, der alles auf dem Bildschirm befindliche zerstört.

    Die Steuerung von Bubble Bobble ist im Grunde genommen genau so simpel, wie bei den meisten anderen damaligen Videospielen. Die Blasen werden mittels Feuerknopf in zahlreicher Form abgegeben, bevor sie sich langsam auf den Weg nach oben machen. Springen können wir, wenn wir den Joystick nach oben drücken und ebenso solide laufen wir von links nach rechts, um vor den stets angriffslustigen Monstern zu flüchten. Auch wenn man sich manchmal vielleicht wünscht, dass unser kleiner Drachen sich etwas schneller bewegen könnte, aber sei es drum. Da Bubble Bobble im Jahre 1987 auf den Amiga portiert wurde und dieser sich damals noch in seinem Premierenjahr befand, ist auch die Grafik dementsprechend noch nicht so ausgereift, wie bei Spielen, die später folgen sollten. Man kann die Grafik als grundsolide und sehr ordentlich bezeichnen, allerdings für ein C64 Spiel. Die Drachen besitzen übrigens eine recht putzige und knuddelige Ausstrahlung, was man von den sehr einfach dargestellten Monstern nicht unbedingt behaupten kann. Das Leveldesign überrascht zwar aufgrund der vielen verschiedenen Umgebungen, die uns wie bereits erwähnt, die verschiedensten Matrixwelten bieten, allerdings mangelt es eindeutig an Konturen und Details, was aber dem Spiel ebenso als kultigen Stempel aufgedrückt werden kann, wie bei Spielen wie Pacman oder den Space Invaders. Zwar bekommen wir auch hier sehr viele unterschiedliche Farbtöne präsentiert, aber wirklich glänzen können diese auch nicht. Beim Sound bekommen wir eine sehr einprägsame Melodie geboten, die wirklich sehr mitreißend ist und den putzigen Hauptfiguren perfekt angepasst wurde. Bei über 100 Levels kann es dann allerdings auch zwangsläufig vorkommen, das diese Musik beginnt zu nerven, was aber wie gesagt nur daran liegt, dass wir sie konstant zu hören bekommen. Die einzelnen Soundeffekte, wie den FX beim Springen, besitzen den nostalgischen Klang, der einfach zu einem Arcadeautomatenspiel dazu gehört. Also sehr schrill laut und vor allem nervtötend, aber auch mit dem berühmten nostalgischen Touch versehen.

  • Bubble Bobble
    Bubble Bobble
    Publisher
    Firebird
    Developer
    Firebird
    Release
    1987
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Bubble Bobble
Bubble Bobble: Blasenzauber - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Bubble-Bobble-Classic-19417/Lesertests/Bubble-Bobble-Blasenzauber-Leser-Test-von-alpha-omega-1006281/
04.08.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/Bubble_Bobble__1987__Firebird__009.jpg
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