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  • Budokan: Martial Arts für Fortgeschrittene - Leser-Test von lidofrin

    Budokan: Martial Arts für Fortgeschrittene - Leser-Test von lidofrin Eigentlich handelt es sich bei dem Eigennamen Budokan um eine Halle, die zu den olympischen Spielen 1964 in Tokyo für Judowettkämpfe erbaut wurde. Entgegen dieser etwas eigentümlichen Namensgebung handelt es sich bei dem Spiel aber nicht um ein reines Judo Spiel, sondern umfasst auch so allerlei Waffentechniken.

    Gameplay:
    Ziel des Spieles ist sich durch das Turnier des Budokan durchzuschlagen. Dabei hat man verschiedene Waffen und Techniken zur Auswahl. Ob mit Stoch, Nunchaku oder bloßen Fäusten; den Gegner nierderzustrecken ist das einzige Ziel.
    Jedoch muss all das erst erlernt und trainiert werden, was man direkt am naheliegenden Dojo auch tun kann (und sollte!). Man wählt die eigene Waffe, die des Gegners und den Schwierigkeitsgrad und schon gehts los.
    Während beim Training der Gegner immer gleich aussihet und man beliebig oft die gleiche Waffe verwenden kann, so ist das im Turnier anders. Die Gegner werden erst anhand ihres eigenen Profils vorgestellt und verfügen über ein zum Teil ganz eigenes Waffenarsenal. Von Sicheln bishin zur Kette (Kusari-gama) versuchen einen hier die Kontrahenden auf die Matte zu schicken. Gerade zu Beginn gelingt ihnen das auch recht oft, denn Budokan ist alles andere als einfach. Oft versucht man sehr lange herum, bis man die optimale Waffe und Technik gefunden hat um bestimmte Gegner niederzuschlagen, nur um später festzustellen, daß man eben diese bei einem andren Gegner viel besser hätte gebrauchen können. Dann beginnt alles nochmals von vorne.
    Übrigens handelt es sich hier nicht um einen Knopfhämmer Prügler wie Street fighter. Während dem Kampf läd sich eine Ki-Leiste auf, die abnimmt alsbald man eine Attacke ausführt. Um so höher der Balken umso höher die Wirkung des jeweiligen Schlages bzw. Trittes.

    Grafik:
    Die Grafik während der Prügeleien ist leider nur Mittelmaß. Eine Möglichkeit den eignen Charakter ein wenig vom Aussehen selber zu bestimmen wäre nicht schlecht gewesen. So kloppt man sich eben als - in einen klassich weißen Gi - 0815 Kämpfer durch die verschiedenen Runden und bekommt als Abwechslung lediglich anders gestaltete Gegner und Waffen zu Gesicht.
    Sehr liebevoll hingegen sind die statischen Bilder gehalten. Ob man nun zum Turnier geht, oder sich dort die Detailinformationen der verschiedenen Gegner ansieht. Sie allesamt wurden mit Liebe zum Detail und recht atmosphärisch gestaltet, was im Spielgeschehen leider so gar nicht der Fall ist

    Sound:
    Die Soundeffekte sind gut und passen hervorragend zum Spiel. Die Treffer sind deutlich erkennbar und fügen sich gut ein.
    Das Gedudel jedoch, daß sich gelegentlich durch die Membranen der Boxen zwängt ist nur mit einem Wort zu beschreiben: grauenhaft! Zum Glück bleibt einem das während den Kämpfen erspart.

    Steuerung:
    Entgegen den meisten Spielen dieser Art, ist die Steuerung dieses Spiels äußerst komplex und gleicht eher einer Simulation als einem normalen Prügelspiel dieser Zeit. Man kann sich gar nicht vorstellen, wieviele Aktionen sich mit Bewegung und nur einer Taste in einen Kämpfer packen lassen. Noch erschwerend hinzu kommt natürlich, daß jede Waffe trainiert werden muss, da die Steuerungen keineswegs aufeinander umlegbar sind. Hier liegt sozusagen der Hase im Pfeffer, denn diese technische Variante macht diesen Titel zu einem, der sich deutlich von den gewöhnlichen Spielen dieser Art abhebt. Einfach Spiel einlegen, ins Turnier laufen und alles umhaun ist schlichtweg unmöglich.
    Leider jedoch braucht man auch einige Übung, um sich an jeden einzelnen Gegner im Turnier heranzutasten, da Reichweiten, Geschwindikeiten und Kampfstile doch sehr voneinander abweichen und nur zu oft dazu verleiten, daß man seine bevorzugte Waffe (welche auch immer) nutzt, um ihnen das Licht auszublasen

    Balancing:
    Hier ist leider einiges schief gelaufen. Während die gewöhnlichen Kämfe in der Schwierigkeit stetig aber fair ansteigen, so sind die letzten zwei bis drei Kämpfe schlichtweg unfair. Hier braucht man wirklich stundenlange Übung, um die Gegner aus den Latschen hauen zu können und zum Teil gar ein wenig Glück. Anfänger sollten daher leider von diesem Titel die Finger lassen, um nicht versehentlich einen ihrer Lieblings Joysticks (z.B. Competition Pro), die wahrlich nicht mehr einfach zu bekommen sind, in die Mattscheibe oder auf den Boden zu donnern. Hier wäre eindeutig eine längere Testphase angebracht gewesen.

    Fazit:
    Wer eine gute Kampfsimulation sucht und das virtuelle Trainieren nicht scheut, der ist hier gut aufgehoben. Man muß sich wirklich in das Spiel "einfuchsen", um erfolgreich aus dem Turnier hervorgehen zu können. Alles in Allem ein guter Titel, der durch kleine Fehler jedoch nie den Kultstatus erreichen konnte.

    Negative Aspekte:
    Balancing z.T. katastrophal, Spieler ist eine 0815-Figur

    Positive Aspekte:
    Simulationsgrad, verschiedene Waffen, taktischer Aspekt (Waffenbegrenzung im Turnier)

    Infos zur Spielzeit:
    lidofrin hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Budokan

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: lidofrin
    6.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    3/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Budokan
    Budokan
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    1990

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1005773
Budokan
Budokan: Martial Arts für Fortgeschrittene - Leser-Test von lidofrin
http://www.gamezone.de/Budokan-Classic-19447/Lesertests/Budokan-Martial-Arts-fuer-Fortgeschrittene-Leser-Test-von-lidofrin-1005773/
13.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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