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  • Burnout Dominator im Gamezone-Test

    Zwar nur ein PS2-Port, der aber auch auf der PSP dank umfangreicher Spielmodi für lange Zeit beschäftigen kann.

    Bereits in unserem Review zur Playstation 2-Version konntet ihr erfahren, was für Stärken und Schwächen Burnout: Dominator für sich vereinen kann. Auf der Playstation Portable bildet das Spiel erst den zweiten Ableger der Serie - Denn bereits zum Launch des Handhelds im Jahre 2005 erschien Burnout: Legends, welches uns einen Mix aus den Strecken, Autos und Musikstücken der Burnout 2 und 3 Versionen bietet und zudem recht gut auf die Bedürfnisse mobiler Gamer zugeschnitten wurde. Der Titel zählt auch heute noch zu den stärksten Rennspielen auf der PSP und sieht auch fast zwei Jahre nach Release immer noch sehr gut aus. Natürlich wird von Burnout: Dominator für die PSP erwartet, dass es die Schwächen des Vorgängers ausbügelt (z.B. fehlenden Verwischeffekte) und als ein weiterer Top-Titel aus dem Hause Criterion auftritt. Ob dies den Entwicklern gelungen ist, erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

    Burnout Dominator Burnout Dominator Das Motto "Never Change A Winning Team" haben sich die Jungs von Criterion Games auch in der PSP-Version von Burnout Dominator zu Herzen genommen. So bietet uns der mobile Ableger keinerlei Neuerungen (bis auf die begrenzten Onlinemöglichkeiten), beinhaltet dafür aber auch den kompletten Umfang des PS2-Vorbilds. Es gilt also auch in der Version für Sonys Handheld wieder mit selbstmörderischem Tempo durch den Straßenverkehr zu rasen, Gegnern Takedowns zu verpassen und möglichst halsbrecherische Aktionen zu vollführen - eben genau das, was die Burnout-Serie in den letzten Jahren so besonders gemacht hat. Gegenüber dem 2005er PSP-Ableger Legends hat sich zumindest von den Spielmodi her einiges getan: Ihr könnt nun mit Drifts oder gefährlichem Fahren möglichst viele Punkte sammeln - Egal ob Maniac-Mode, Burnout-, Nearmiss- und Driftchallenges, Eliminator- und Rennevents oder auch Road Rage, die Entwickler haben sich einige neue Dinge für den zweiten PSP-Teil einfallen lassen. Aber auch die klassischen Modi, wie die klassischen Modi Rennen oder Time Attack sind wieder mit von der Partie. Ähnlich wie in der Version für die Playstation 2 wurde aber auch der beliebte Crash-Modus mit seinen Chrash-Kreuzungen nicht mit in das Spiel integriert - einen Modus, den viele Fans schmerzlich vermissen.

    Besser als der Vorgänger?

    Burnout Dominator Burnout Dominator Herzstück von Burnout Dominator für die Playstation Portable ist natürlich ebenfalls der World-Tour Modus. Dieser Wettbewerb ist in unterschiedliche Klassen aufgeteilt - Ihr startet als Frischling in der niedrigsten, der so genannten Anfänger-Klasse. Habt ihr durch Erfolge in dieser Klasse genug Punkte gesammelt wird auch schon die nächst höhere Klasse freigeschaltet. Anfangs gibt es nur Oldtimer, später kommen die Serien Factory, Hot Rod, Tuner, Super, Race Special und die Königsklasse Dominator hinzu. Innerhalb einer jeden Serie habt ihr dann ebenfalls noch die Möglichkeit mehrere Fahrzeuge freizuschalten, die ihr beispielsweise durch in einem Rennen erreichte Anzahl an Beinahe-Chrashs bekommt. Diese zusätzlichen Herausforderungen sind besonders für die Langzeitmotivation besonders dienlich und veranlassen euch sicherlich das ein oder andere Rennen zu wiederholen, obwohl ihr es eigentlich bestanden hättet. Ansonsten gesellen sich zu den klassischen Rennen ebenfalls die beliebten Features wie Drift-Herausforderungen, Road Rage, Maniac, Eliminator und Near-Miss-Herausforderungen hinzu. Erklärungen bedürfen sicherlich die vier letztgenannten Modi: So müsst ihr im Road-Rage möglichst viel Schaden anrichten, bei der Maniac-Herausforderung besonders halsbrecherisch fahren, im Eliminator-Modus jede Runde versuchen nicht auszuscheiden und zuguterletzt beim Near-Miss den Straßenverkehr besonders nahe kommen. Also für Liebhaber der bisherigen Burnout-Teile genau die richtige Mischung, was allerdings dennoch nicht über das Fehlen des beliebten Chrashmodus' hinweg trösten kann.

    Burnout Dominator Burnout Dominator Ebenfalls neu hinzugekommen gegenüber dem Vorgänger Burnout Legends ist die Veränderung des Boost-Systems: Genau wie auf der Playstation 2 füllt ihr durch das übliche Vorgehen in Form vom knappen Vorbeifahren am Straßenverkehr, Takedowns, Drifts und Sprüngen die Boost-Anzeige. Habt ihr diese komplett gefüllt, wird der Super-Boost verfügbar, der nochmals einen kräftigern Geschwindigkeitsschub gibt. Schafft ihr es durch weitere Aktionen diesen möglichst lange aufrechtzuerhalten, können Burnout-Kombos erreicht werden. Der sog gennannte Super-Boost führt allerdings auch in den anderen Herausforderungen dazu, dass ihr mehr Punkte für das Driften oder dem Fahren im Gegenverkehr erlangt. Burnout auf den Konsolen lebt bekannterweise von der hohen Geschwindigkeit und den daraus resultierenden stimmigen Verwischeffekten bei Betätigen des Boosts. Viele PSP-Besitzer und Kritiker bemängelten im direkten Vorgänger, dass es diese atmosphärischen Verwischeffekte nicht gab, weswegen die Entwickler Besserung versprachen. Doch leider gibt es auch im zweiten PSP-Ableger der Serie keinerlei dieser Effekte und besonders merkwürdig ist die Tatsache, dass auf der Verpackung des Spiels diese noch besonders angepriesen werden - im Spiel selber ist davon aber rein gar nichts zu bemerken. Trotzdem ist Burnout Dominator hinsichtlich seiner Atmosphäre keinesfalls misslungen, trotzdem ist es nicht ganz das was wir von den Konsolen her kennen. Online können ja fast alle EA-Spiele besonders punkten und bieten fast ausschließlich einen sehr gelungenen und umfangreichen Onlinemodus. Anders ist dies leider bei Burnout Dominator, denn es ist lediglich möglich seine Rekorde ins Netz zu stellen oder sich neue Musiktracks downzuloaden. Schade, dass hier keine richtigen Onlinerennen angeboten werden wie wir es zum Beispiel von der Xbox her kennen - Vielleicht integrieren dies die Entwickler ja in einem eventuellen Nachfolger.

    Die technische Sicht der Dinge

    Burnout Dominator Burnout Dominator Nachdem wir die nahezu 1:1 portierten Spielmodi betrachtet haben, ist natürlich die technische Umsetzung besonders zu begutachten, da die PSP bekannter Weise nicht über dieselbe Hardware-Power wie die PS2 verfügt. Wie bereits angesprochen fehlt der stimmige Verwischeffekt, der leider einiges an Atmosphäre vergehen lässt. Ansonsten kann der Titel in Sachen Grafik voll überzeugen: Die unzähligen Details der PS2-Variante wurden fast vollständig übernommen und vor allem die Sonnenstrahlen tragen enorm zu einer immer noch dichten Atmosphäre bei. Natürlich ist alles ein wenig grob-aufgelöster und auch die Autos sehen nicht ganz so imposant wie auf der Playstation 2 aus, dennoch kann die grafische Umsetzung überzeugen. Die Ladezeiten befinden sich im gerade noch erträglichen Bereich von ca. 25 Sekunden und fallen eigentlich nie negativ auf. Der Soundtrack ist wie auch auf der Playstation 2 gewohnt auf hohem Niveau. Zu den Lizenztracks zählen unter anderem Avril Lavigne's Song "Girlfriend", der in mehreren Sprachversionen auf der UMD-Disk ist oder auch ein Remix des N.E.R.D.-Hits "Rockstar" schallt aus den PSP-Lautsprechern. Zudem könnt ihr euch wie bereits erwähnt zusätzliche Tracks downloaden. Die restlichen Geräusche können genauso überzeugen und lassen keinerlei Wünsche offen - hier haben die Jungs von Criterion Games wahrlich gute Arbeit geleistet. Kommen wir nun zur Umsetzung der Steuerung in Burnout Dominator: Ist diese in vielen anderen PSP-Spielen meist der Knackpunkt, so kann sie in diesem Spiel voll überzeugen und liefert eine präzise Kontrolle über das zu fahrende Vehikel. Wahlweise dürft ihr entscheiden, ob ihr lieber mit dem Steuerkreuz oder dem Analog-Nub euern Boliden lenken wollt - beide Varianten nehmen sich hier nichts.

    Burnout Dominator (PSP)

    Singleplayer
    8,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    sehr detaillierte und schöne Grafik
    Umfang nahezu 1:1 auf die UMD portiert
    viele Strecken inkl. gutem Design
    gelungener Soundtrack
    wie immer viel Action
    Langzeitmotivation durch viele freischaltbare Extras
    für Besitzer der PS2-Version werden keinerlei Neuerungen geboten
    gelegentlich fehlende Übersicht
    immer noch kein Verwischeffekt (wird einem fälschlicherweise auf der Verpackung vorgegaukelt)
  • Burnout Dominator
    Burnout Dominator
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    10.05.2007

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991301
Burnout Dominator
Burnout Dominator im Gamezone-Test
Zwar nur ein PS2-Port, der aber auch auf der PSP dank umfangreicher Spielmodi für lange Zeit beschäftigen kann.
http://www.gamezone.de/Burnout-Dominator-Spiel-19524/Tests/Burnout-Dominator-im-Gamezone-Test-991301/
21.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/05/BurnoutDominator_02.jpg
tests