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  • Burnout Legends: Edler Chaos-Racer - Leser-Test von sinfortuna

    Burnout Legends: Edler Chaos-Racer - Leser-Test von sinfortuna Eine der erfolgreichsten Rennspielserien der letzten Jahre ist "Burnout", dass insofern auch (mindestens) ein Ableger für die Handheld-Generation erscheinen würde, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Mich persönlich verbidnet eine Hass-Liebe zu sämtlichen Burnout-Teilen, bin ich doch einerseits beeindruckt vom Höllentempo und der blitzsauberen Optik inklusive der spektakulären Unfälle, andererseits nicht selten genervt vom übertrieben hohen Schwierigkeitsgrad und dem hohen Anteil an Glück und Zufall. Bei "Burnout Legends" für die Sony PSP verhält es sich nicht anders. Interessant ist hierbei, dass bei dieser PSP-Fassung (angeblich) die Highlights bzw. Ideen der ersten drei Konsolen-Teile zur Geltung kommen sollen und zudem in Sachen Umfang eine neue Bestmarke erreicht werden soll. Tatsächlich beeindruckt eine Vielzahl an Kursen und auch vielfältigen Spielmodi, denn knapp einhundert Fahrzeuge und siebzehn Rennstrecken sind wahrlich nicht wenig. Nichts verändert wurde (natürlich) in Sachen Tempo, denn auch hier wird permanent mit Vollgas durch die Gegend geheizt, spektakulär gedriftet und versucht, andere Mitstreiter durch kleine "Schubser" in folgenschwere - und vor allem zeitraubende - Unfälle zu verwickeln. Die Landschaften sind dabei erwartungsgemäß unterschiedlich: Überlandfahrten durch die freie Steppe oder durchs Gebirge, tiefe Täler, vorbei am Flughafen und natürlich mittendrin in den Stadtzentren darf es unter anderem rund gehen. Dass der öffentlicher Straßenverkehr harmloser "Zivilisten" dabei eher störend ist, versteht sich von selbst, schätze ich: versucht diese nicht zu rammen (im Gegensatz zum Nachfolger Burnout Revenge), sondern rammt die Gegner in diese, darauf kommt es hier an. Als nette Begleiterscheinung verliert die Konkurrenz dann nicht nur an Boden, sondern unser Turbovorrat füllt sich auf, so dass wir noch halsbrecherischer unterwegs sind als ohnehin schon. Vorsichtige Naturen kommen demnach nicht allzu weit, auch wenn es sich ohne Crashs schnell vorankommen lässt, andauernde Drifts, haarscharfes Vorbeischrammen am Gegenverkehr und große Sprünge vorausgesetzt, die nämlich ebenso den Turbo auffüllen, doch ernsthaft: einen Burnout-Teil möglichst ohne Unfälle durchspielen zu wollen, macht nicht wirklich Sinn. Fest steht jedenfalls: "Burnout Legends" ist - unabhängig vom persönlichen Geschmacks im Hinblick auf einen extrem unrealistischen Arcaderacer wie diesem hier - ein absoluter Top-Titel im Reich der PSP-Spiele.

    Damit es nicht doch irgend wann einmal langweilig wird, sollen unterschiedliche Spielmodi zusätzlich zum ohnehin gewaltigen Umfang das Ganze abwechslungsreich gestalten: Standardrennen, Meisterschaften (dort treten wir gegen drei CPU-Fahrer an) und Road Rage (alleine) sind ebenso dabei wie die bekannte Verfolgungsjagd: hier fahren wir einen Streifenwagen und versuchen, einen Ausreißer einzuholen und derart nachhaltig zu rammen, dass dieser nicht mehr weiterfahren kann, um ihn letztlich in unser Gewahrsam zu nehmen, versteht sich. Dass der Flüchtling Haken schlägt wie ein Hase, dürfte kaum überraschen und ab und an kann dieser dann auch noch auf ihn zusätzlich unterstützende Fahrzeuge bauen, die uns die Verfolgungsjagd zuweilen deutlich erschweren. Schließlich gibt es auch in "Burnout Legends" die allseits beliebten Crash-Kreuzungen, in die hineingerast werden darf, um möglichst viel Blechschaden anzurichten, Insidern sei dabei gesagt, dass der Multiplikator wegfiel, so dass die Glückskomponente nun wesentlich weniger Bedeutung hat. Wem das noch nicht reichen sollte, dem sei gesagt, dass auch der Multiplayerteil dank WiFi Beachtung fand, denn auf Wunsch dürfen bis zu sechs Gleichgesinnte - sechs UMDs allerdings vorausgesetzt, aber dies dürfte im Fanlager nicht das Problem sein, schätze ich - um die Wette rasen. Aber Stopp, ich korrigiere mich (zumindest etwas): dank Gamesharing-Funktion muss nicht jeder seine eigene UMD besitzen, aber wollt Ihr die exklusiven Sammelautos erwerben (und dies sollte ein hauptsächlicher Motor in Sachen Motivation im Multiplayer sein, denke ich) , ist das Vorhandensein einer UMD absolut Pflicht. Und irgendwo ja auch verständlich. Letztlich gibt es kaum etwas zu meckern, kann man sich mit dem doch arg unrealistischen Gameplay anfreunden, lediglich die Ladezeiten sind mir zu lang ausgefallen und auf Dauer ein Nervfaktor.

  • Burnout Legends
    Burnout Legends
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Criterion Games
    Release
    15.09.2005
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Burnout Legends
Burnout Legends: Edler Chaos-Racer - Leser-Test von sinfortuna
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22.07.2008
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