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  • Burnout Legends im Gamezone-Test

    Nicht überall wo Burnout auf der Packung steht, ist auch ein Blockbuster drin! Wir haben das Rennspiel auf dem DS getestet!

    Nach dem vierten Heimkonsolenableger der zerstörerischen Verfolgungstour beehrt uns die Burnout-Crew ein weiteres Mal und lädt zur gemütlichen Raserrunde auf den tragbaren Konsolen ein. Der neue Teil mit dem Untertitel "Legends" serviert uns das Beste aus den vergangenen Burnout Teilen - ganz speziell hat man sich am zweiten Teil sowie auch "Burnout 3 Takedown" bedient und daraus einen eigenständigen Titel gebastelt. Das Pendant auf der PSP konnte soweit durchaus überzeugen, doch gelingt es EA auch, das rasante und von einer Zerstörungsorgie verfolgte Vergnügen auf dem technisch deutlich schwächeren Nintendo DS umzusetzen?

    Burnout Legends Burnout Legends Dem Vorbild folgend, begibt sich der Einzelspieler auf eine große Welttournee - die USA, Europa und auch Asien werden einmal mehr nach neuen Herausforderungen abgeklappert. Die berühmte Bergstrecke am Silver Lake, sowie die geschwungene Piste um den Airport in den Amerika, die Hafenbesichtigung im europäischen Harbour Town und das Island Paradies in asiatischen Gefilden - all das sollte den Kennern unter euch durchaus bekannt vorkommen. Bis auf wenige Ausnahmen befinden sich unter den zwölf Strecken vornehmlich Pisten aus dem "Takedown"-Ableger, nur wenige stammen aus dem Vorgänger. Die Auswahl ist nicht gerade sonderlich üppig ausgefallen, dafür dürfen aber alle Kurse auch rückwärts befahren werden. Trotz allem birgt die "World Tour" massig Events, satte 70 Aufgaben warten auf die waghalsigen Rennpiloten. Zu Beginn steht euch nur die niedrigste Klasse mit den recht langsamsten Schlitten zur Verfügung, mit der Zeit schaltet ihr immer mehr Events und später auch neue Klassen mit rasanten Flitzern frei. Auch die 70 verschiedenen PS-Boliden stammen aus vergangenen Burnout Teilen, nur leider lässt sich auf dem Auswahlbildschirm absolut nicht erkennen, welches Fahrzeug nun mehr PS unter der Haube hat und somit schneller auf 100 km/h bescheunigt - hier entscheidet wohl schlicht der persönliche Geschmack!

    Altbekannte Modi

    Burnout Legends Burnout Legends Wie üblich, gibt es auch in der DS-Version diverse Spielvarianten. Obligatorisch werden Rennen veranstaltet, in denen der Sieger als erstes die Ziellinie passieren muss. Das dies nicht ganz mit fairen Mitteln zu erreichen ist, dürfte den Veteranen unter euch sicherlich klar sein. Recht ähnlich verlaufen die Cups, nur dass hier pro Platzierung bestimmte Punkte verteilt werden. Seite an Seite kämpft ihr euch gegen einen hartnäckigen Konkurrenten durch den Verkehr, in diesem "Face-Off" müsst ihr alle Geschütze auffahren, um vor dem Gegner im Ziel zu sein. Beim "Eliminator" wird nach jeder Runde der letzte Fahrer aus dem Rennen geworfen, wer nach viermaliger Passierung der Zielgeraden nicht das Schlusslicht bildet, ist somit als letzter auf der Strecke und Sieger! Gnadenlose Action sollte im "Road Rage" aufkommen, hier muss eine vorgegebene Anzahl an "Takedowns" verabreicht werden - d.h. Gegner sollten durch euer Fahrverhalten die Piste verlassen oder den nächsten LKW küssen. Ordentlich Schaden wird auch in den bekannten "Crash Kreuzungen" angerichtet, wobei es hier wieder die bekannten Items aus Burnout 3 gibt. Zu guter Letzt gilt es in den "Vorschaurunden" neue Rekorde einzufahren oder aber bei der "Verfolgung" mit einem schnellen Polizeiwagen einen Konkurrenten aufzuhalten.

    In dieser Hinsicht lässt sich nichts Neues berichten, anders sieht es da schon auf der Straße aus: Wie gewöhnlich dürft ihr euch in bester Burnout-Manier durch den Verkehr kämpfen. Das angestrebte Ziel lässt sich aber am besten durch eine etwas unfaire Art und Weise erreichen: Hier wird gerempelt und gestoßen, bis die Blechfetzen fliegen! Mit einem "Takedown", sprich ihr verhelft eurem Gegner zu einem unglücklichen Unfall, werden nicht nur Punkte kassiert, zugleich erweitert sich dazu die Boostanzeige - ansonsten erarbeitet ihr euch das Nitro durch waghalsige Manöver im Gegenverkehr und ausgedehnte Drifts in engen Kurven. Den üblichen Geschwindigkeitsrausch bekommt ihr auf dem Nintendo DS aber leider nicht so zu spüren: Gebt ihr ordentlich Gas, sorgt ein optischer Effekt indem die Gebäude ein gutes Stück in die Ferne rücken für einen Tunnelblick, dennoch rauschen die Häuserschluchten etwas zu träge an unserem Fahrzeug vorbei. Ein zusätzlicher Verwischeffekt wäre dieser Stelle sicherlich nett gewesen.

    Das Leid mit der Steuerung

    Burnout Legends Burnout Legends Aufgrund der technischen Eigenschaften ist die Grafik ein gutes Stück schlechter wie auf der PSP ausgefallen, dadurch fehlen nicht nur die Details am Rande des Geschehens, auch der eher selten aufkommende zivile Verkehr lässt sich nur undeutlich ausmachen. Staus und vor einer roten Ampel wartende Taxifahrer trefft ihr bei diesem Ableger kaum mehr an. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist eindeutig die Steuerung - wer einmal auf der Autobahn jenseits der 200 km/h unterwegs war, weiß ein ruhiges Lenkrad und Reifen mit einem guten Griff zu schätzen. Bewegt ihr die Burnout PS-Schleudern zu hektisch hin und her, flitzen diese urplötzlich in eine Richtung weg und landen in der Mauer, einen ordentlichen Drift bekommt ihr zudem nur sehr selten hin. Sobald ihr die Kurve seht, müsst ihr auch schon in die Eisen steigen, die Bremsen greifen schlicht viel zu spät, so dass der Flitzer erst einmal Sekunden ohne merklich verminderter Geschwindigkeit weiter rauscht. So lässt sich ein derart rasantes Spiel aber kaum steuern, zumindest stellt dies eine ordentliche Herausforderung dar, bei der die Leitplanken nicht selten als Führung verwenden werden. Hat man sich mit diesen Umständen abgefunden, lernt man die Steuerung recht schnell und fährt dann relativ gekonnt durch die Gassen. Durch die träge Steuerung und einer noch dazu schlechten Kollisionsabfrage gelingen leider weniger "Takedowns" - vor allem im "Road Rage" kommt dies zu tragen. Bei der "Verfolgung" scheint der Gegner eh fast unbesiegbar, dieser wird gestoßen und ausgebremst, verursacht aber kaum einen Unfall und kann sogar durch Objekte hindurchfahren.

    Achtung! Steinschlag!

    Burnout Legends Burnout Legends Insgesamt wirken die Crash-Szenen unbeholfen, ein guter Vergleich ist evtl. ein Stein, den man gegen die Wand wirf. Recht ähnlich verhalten sich die Fahrzeuge, wenn sie aufeinander prallen. Vor allem in den Crash-Kreuzungen trifft dies zu - die Fahrer des restlichen Verkehrs scheinen strohdumm zu sein, nicht anders ist deren Verhalten erklärbar.Diese Events sind einfach nur noch lächerlich und auf dem Nintendo DS schlicht nicht zu gebrauchen. In den Rennen kommt durchaus noch ein wenig Realismus auf, euer Schlitten überschlägt sich und macht die tollsten Kunststücke. Wird die R-Taste derweil gedrückt, schaltet ihr sogar auf die "Impact Time" - dadurch könnt ihr der Physik trotzen und das ausgebrannte Frack noch leicht steuern. Trefft ihr dabei einen Konkurrenten, erhaltet ihr einen "Aftertouch Takedown". Wahlweise wird mittels des Steuerkreuzes oder des Touchscreens die Richtung eingegeben, die Variante mit dem Daumen oder Stift auf dem unteren Bildschirm hätte sich EA aber wahrlich sparen können. In den meisten Fällen sind diese Bemühungen aber ohnehin sinnlos, komischerweise steht euer Schlitten fast immer dann fahrbereit auf der Strecke, wenn ihr den gegnerischer Fahrer in der "Impact Time" gerade getroffen hättet.

    Alle bisher gespielten Events können auch solo und schnell mal im freien Spiel ausgetragen werden. Dadurch könnte ihr auch ohne den Stress der "World Tour" die eine oder andere Strecke unterwegs im Bus genießen. Viele Statistiken und vor allem global angelegte Zähler für Crash-Punkte und "Takedowns" sorgen dafür, dass auch so neue Rekorde eingefahren werden können. Wer nicht gerne einsam ist, lädt seine Freunde mitsamt weiteren DS-Konsolen ein. Steht nur ein "Burnout Legends" Modul zur Verfügung, so kann auch nur zu zweit auf einer Strecke gefahren werden - nicht gerade prickelnd! Sobald jeder sein eigenes Spiel mitbringt, stehen alle Events und Strecken zur Verfügung. Dann macht der Titel aber auch richtig Laune.

    Technische Unzulänglichkeiten

    Burnout Legends Burnout Legends EA musste bei der Portierung in Sachen Technik einiges abändern: Grafisch kommt die DS-Variante niemals an das Pendant auf der PSP heran, kann aber für sich gesehen überzeugen. Die Häuserschluchten sehen nett aus und eine Fernsicht ist durchaus gegeben. Recht gelungen ist der Grafikaufbau: Gebäude und Objekte erscheinen nicht wie bei "Need for Speed" plötzlich aus dem Nichts oder sind im Nebel verborgen, sie werden sachte ins Geschehen eingeblendet. Dazu sorgt ein aufkommender Tunnelblick für einen netten Geschwindigkeitseffekt, auch wenn man hier definitiv nicht das gewohnte Burnout-Feeling erreicht. Etwas unschön sind diverse kleine Fehler bei der Kollisionsabfrage und den Texturen: Nicht selten landen die Fahrzeuge in der Mauer oder ganze Objekte verschwinden von der Bildfläche - über dieses Manko kann man aber hinwegsehen. Soundtechnisch hätten die Motorensounds etwas satter ausfallen können, so klingen diese eher wie der morgendliche Rasierapparat. Ungewohnt ist der EA-Soundtrack ausgefallen, welcher neben den rockigen Hymnen auch recht viel elektronische Musik beinhaltet.

    Burnout Legends (NDS)

    Singleplayer
    6,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    großer Umfang
    massig Events
    viele Fahrzeuge
    kein echtes Burnout-Feeling
    recht wenige Strecken
    lachhafte Crash-Szenen
    keine intuitive Steuerung
  • Burnout Legends
    Burnout Legends
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    07.12.2005

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Burnout Legends
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http://www.gamezone.de/Burnout-Legends-Spiel-19525/Tests/Burnout-Legends-im-Gamezone-Test-990594/
27.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/12/burnoutleg_1.jpg
tests