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  • Burnout Paradise: The Ultimate Box im Gamezone-Test

    Die Ultimate Box für den PC enthält alles um Freunde des Geschwindigkeitsrauschs glücklich zu machen.


    Xbox 360- und PlayStation 3-Besitzer dürfen bereits seit über einem Jahr durch Paradise City flitzen und sich an der ansehnlichen und flotten Grafik ergötzen. Erstmals kommen nun auch PCler in den Genuß der Burnout-Serie, doch der Rechenknecht erhält keinen simplen 1:1 Port, sondern die Ultimate Edition, die etwas später auch für Konsolen verfügbar sein wird. Criterion kennt sich in Sachen Technik sehr gut aus, doch können die Jungs ihren guten Ruf auch auf dem PC gerecht werden?

    Paradise City

    Burnout Paradise: The Ultimate Box Burnout Paradise: The Ultimate Box Paradise City bietet uns über 400 km Strassen auf denen wir heizen können, sowie eine unglaubliche Anzahl an Abkürzungen, Sprungmöglichkeiten und sogar Tunnels, die allesamt erst entdeckt werden wollen. So warten insgesamt 400 Absperrungen auf uns gefunden und umgefahren zu werden, 120 Werbetafeln möchten zerstört und 50 Supersprünge vollführt werden, während wir dem sogenannten "Freeburn" frönen. Man hat also neben den 120 Renn-Events eine Menge zu tun. Trotzdem sind es natürlich die Rennen selbst, weswegen man Paradise City besucht, so viel Spaß das Drumherum auch macht. Die insgesamt 120 Events befinden sich allesamt auf den Kreuzungen von Paradise City. Um eines davon zu starten, genügt es an der jeweiligen Kreuzung Gas und Bremse gleichzeitig zu ziehen.

    Burnout Paradise: The Ultimate Box Burnout Paradise: The Ultimate Box Dabei haben wir die Wahl zwischen den ganz regulären Rennen, bei denen lediglich der Startpunkt und das Ziel festgelegt ist, und wir uns den optimalen Weg dorthin selbst suchen müssen. Dabei unterstützt werden wir vom Navigationssystem, welches uns aber keine Strecke auf der Karte vorgibt, schließlich soll man nach wie vor nach Abkürzungen und Sprüngen Ausschau halten, sondern bei Bedarf den Blinker unseres Wagens anschmeißt und zusätzlich noch oben im Bild einblendet in welche Strasse wir einbiegen sollen. Trotzdem kann es nicht schaden immer einen Blick auf die Karte zu haben, denn den kürzesten Weg weist uns das Navi nicht, eher den für Sonntagsfahrer. Selbstverständlich besteht nach wie vor die Möglichkeit unsere Gegner von der Strasse zu kicken, was uns einen gehörigen Boost verschafft. Boost ist aber nicht gleich Boost, es gibt nämlich drei verschiedene davon. Je nach Typ verfügt unser Wagen über einen Stunt-Boost, einen Crash-Boost oder einem Renn-Boost. Der Stunt-Boost lädt sich besonders schnell auf wenn wir Stunts machen, wie Rolls, Spins, Sprünge oder Drifts. Der Crash-Boost hingegen eignet sich besonders für aggressive Fahrer die sich auf der Gegenfahrbahn wohler fühlen als auf der richtigen Seite, und der starke Renn-Boost schließlich kann erst ausgelöst werden, wenn sich die Boost-Anzeige komplett gefüllt hat. Er ist es auch, der sich ideal eignet wenn wir eine Burnout-Reihe hinlegen wollen, dafür ist er auch im schwierigsten einzusetzen.

    Burnout Paradise: The Ultimate Box Burnout Paradise: The Ultimate Box Völlig neu in Burnout Paradise sind die Marked Man Rennen, bei denen der Spieler von einer Meute computergesteuerter Fahrzeuge gejagt wird und es darum geht, möglichst ohne Crash das vorgegebene Ziel zu erreichen. Darf man sich als Fahranfänger noch drei Crashes erlauben bis der Event als nicht geschafft abgebrochen wird, muss man als A-Lizenz Fahrer schon ohne Unfall ans Ziel gelangen. Spätestens an dieser Stelle wird sich so mancher fragen, wie es denn mit der Orientierung im Spiel aussieht? Besteht nicht die Gefahr sich ständig zu verfahren oder die Rennen zu verlieren weil man in der Hektik die falsche Abzweigung genommen hat? Ja, die besteht, aber nur Anfangs. Denn so groß Paradise City auch ausgefallen ist, die normalen Rennen ebenso wie die Marked Man und die Burning Route Rennen kennen allesamt nur acht Ziele, die außen um die Stadt herum angeordnet wurden. So kommt es, dass man schon nach kurzer Spielzeit immer wieder über die gleichen Kreuzungen "stolpert" und intuitiv den richtigen Weg einschlägt, bestenfalls per Abkürzung oder Sprung an den Gegnern vorbei. Zudem darf man nicht unerwähnt lassen, dass es die KI-Fahrer nicht unbedingt darauf anlegen zu gewinnen, sie scheinen viel mehr zu unserer Unterhaltung unterwegs zu sein. Denn selbst wenn wir uns verfahren sind wir meist nicht allein und werden trotzdem attackiert.

    Burnout Paradise: The Ultimate Box Burnout Paradise: The Ultimate Box Einzig beim Road Rage, wo es einfach darum geht die vorgegebene Anzahl an Takedowns hinzulegen, und zwar egal wo in der Stadt, sowie den Stuntrennen, gibt es kein Ziel zu erreichen. Stattdessen müssen wir die entsprechende Punktzahl hinlegen um den Event zu gewinnen. Etwas Besonderes stellen dabei die Burning Route Rennen dar, die man nur mit dem jeweils dafür bestimmten Auto fahren kann, wobei wir als Belohnung ein neues Fahrzeug erhalten. Die zweite Möglichkeit an neue Fahrzeuge zu kommen ist es sie einfach abzuschießen. Entdecken wir in Paradise City einen anderen Rennfahrer, heften wir uns an seine Fersen und kicken ihn raus, schon wird der Wagen zu unserem Schrottplatz geliefert. Dieser dient über das gesamte Spiel hinweg als Garage, und dorthin müssen wir uns begeben wenn wir den Wagen wechseln wollen. Seltsamerweise kann man online vor jedem Rennen seinen Wagen auswählen, offline müssen wir erst den Schrottplatz aufsuchen.

    Burnout Paradise: The Ultimate Box Burnout Paradise: The Ultimate Box Vielleicht eine der meist gestellten Fragen zu Burnout Paradise ist die nach den Crash-Kreuzungen, welche bekanntlich schon immer die Burnout-Spiele auszeichneten. Die gibt es in dieser Form nicht mehr, aber es gibt Ersatz dafür, die sogenannte "Showtime". Haben wir einen Crash gebaut, egal ob während des Freeburn oder eines aktiven Rennens, können wir die Showtime auslösen, was alle anderen aktiven Aufgaben unterbricht. Ziel ist es so viel Schaden wie möglich anzurichten, indem wir den Wagen im Flug von einem zum nächsten Auto bugsieren. Wie gehabt können wir unser Wrack bei vorhandenem Boost springen lassen, in der Luft drehen und kippen, so dass man mitunter minutenlang wie ein Hoppelhase durch Paradise City springt und eine Spur der Zerstörung hinter sich lässt. Besonders online ist es lustig anzusehen wenn gleich mehrere Spieler versuchen ihren Autos das Tanzen beizubringen. Das ist zwar nicht realistisch, macht aber unglaublich viel Spaß.

    Drive-Thrus

    Neben den fünf Schrottplätzen wo wir unsere Autos lagern, gibt es noch drei weitere Drive-Thrus im Spiel, nämlich Tankstellen die unsere Boost-Anzeige auf der Stelle voll auffüllen, Werkstätten die unseren Bolliden quasi im vorbeifahren reparieren und nicht zuletzt die Lackierwerkstätten, die aber erst funktionieren wenn der Wagen repariert ist. Denn verbeulte Kübel werden nicht lackiert, wäre ja schade drum. All das müssen wir aber erst einmal finden um es auf der Stadtkarte einzuzeichnen. Erst wenn wir eine Tankstelle oder Werkstatt besucht haben, finden wir sie auch auf der Karte wieder.

    Online Freeburn

    Burnout Paradise: The Ultimate Box Burnout Paradise: The Ultimate Box Auch Burnout Paradise gehört zu den Spielen bei denen der Offline- und Online-Mode fast nahtlos ineinander übergehen. Ein kleiner Augeblick und schon werden wir mit einem Online-Freeburn verbunden. Bis zu acht Spieler tummeln sich dann in Paradise City und können gegeneinander antreten, oder einfach nur die Stadt unsicher machen. Dem Host kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn nur er kann die Rennen starten und hat Zugriff auf die Challenges. Die Rennen selbst muss man sicher niemandem erklären, und die Challenges darf man wirklich wörtlich nehmen. Da gibt es die lustigsten Sachen zu erledigen, wie achtmal über die Teufelsschlucht zu springen oder von jedem Spieler eine Barrel Roll zu verlangen. Während die Non-Ultimate-Box-Versionen nur eingeschränkte Online-Modi hatten, bietet die neue Fassung zusätzlich zu den normalen Rennen Stunt-Wettbewerbe, Marked Man und Road Rage-Veranstaltungen. In der Praxis aber stört letztlich der Umstand, dass die Stadt die Spieler dazu verführt alles Mögliche zu machen, nur keine Rennen zu fahren. Ob man online Spaß hat hängt also stark davon ab an wen man gerät. Leider unterstützt Burnout Paradise darüber hinaus keine Netzwerk-Spiel.

  • Burnout Paradise: The Ultimate Box
    Burnout Paradise: The Ultimate Box
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Criterion Games
    Release
    08.03.2010

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Burnout Paradise: The Ultimate Box
Burnout Paradise: The Ultimate Box im Gamezone-Test
Die Ultimate Box für den PC enthält alles um Freunde des Geschwindigkeitsrauschs glücklich zu machen.
http://www.gamezone.de/Burnout-Paradise-The-Ultimate-Box-Spiel-19503/Tests/Burnout-Paradise-The-Ultimate-Box-im-Gamezone-Test-1019652/
12.02.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/02/screen1_large_0__1__2__3__4__5__6__7__8_.jpg
tests