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  • Bust-A-Bloc im Gamezone-Test

    Retrofreaks können sich mit Bust a Bloc auf ein 3D Breakout für die PS2 zum Sonderpreis freuen.

    Bust a Bloc a la Breakout

    Es gibt Spielprinzipien die scheinen nicht zu altern. So geschehen mit dem klassischen Breakout, wo es die Aufgabe des Spielers ist mit einem Paddel einen Ball so oft gegen die einzelnen Steine einer Mauer zu schlagen, bis sich diese komplett aufgelöst hat. Diese Spielmechanik ist nun schon über 20 Jahre alt, scheint aber nichts von seiner Faszination verloren zu haben. Denn auch wenn die midas-Studios dem alten Game viele neue Funktionen hinzugefügt haben, handelt es sich doch um einen astreinen Breakout-Clone im 3D Gewand.

    Der Einstieg ins Game fällt mehr als leicht, was auch an der unglaublichen niedrigen Spielgeschwindigkeit liegt die uns Bust a Bloc anfänglich aufdrängt. Erst wenn man entdeckt hat, dass man das Spielfeld wie einen Flipperautomaten anstoßen kann, und zwar von jeder Seite separat, ist man in der Lage das Game bzw. den Ball zu beschleunigen. Zusätzlich ist es möglich dem Paddel einen Plasmastrahl ausstoßen zu lassen, was den Ball ebenfalls beschleunigt. Mit etwas Übung ist man sogar in der Lage dem Ball einen Drift zu verleihen, woraufhin er regelrechte Bögen dreht. Allerdings braucht man dafür schon ein sehr gutes Timing und es wird immer schwieriger je schneller sich der Ball bewegt. So liegt es also in der Hand des Spielers, ob er die gestellte Mauer in nur wenigen Sekunden einreißen möchte, was Anhand der aufgezeigten Möglichkeiten kein Problem darstellt, oder doch lieber ein Rentnergame einlegt, indem man den Ball einfach nicht beschleunigt. Denn bis auf den niedrigeren Zeitbonus wirkt sich die Spielgeschwindigkeit nicht aufs Ergebnis aus. Einzig in den höheren Leveln startet der Ball automatisch schon mit einer etwas höheren Geschwindigkeit.

    Klar, dass sich die Entwickler viele besondere Steine einfallen haben lassen die für die Abwechslung im Game sorgen sollen. Da gibt es kleine Minen die eine gesamte Reihe auf einmal abräumen, weiche Steine die vom Ball durchdrungen werden oder besonders harte Steine die mehrmals getroffen werden wollen. Selbstverständlich wurden auch so bekannte Features wie der Multiball, das doppelt breite Paddel oder der Magnet eingebaut.

    Was uns Bust a Bloc grafisch auf den Schirm zaubert ist handfeste Hausmannskost ohne Schnickschnack und Beiwerk. Die Spielfelder selbst bestehen aus diversen natürlichen Untergründen, meist mit einem großen Objekt im Hintergrund geschmückt. Bewegung gibt es ausschließlich auf den Spielfeld selbst, wo es mitunter ganz schön kracht, insofern man sich nicht gerade im Rentnermode befindet.

    Ebenso rudimentär gibt sich die Soundkulisse, welche uns Hauptsächlich mit vielen verschiedenen Aufschlaggeräuschen beschallt und sonst kaum etwas. Diese können sich aber unter den entsprechenden Umständen zu einem ziemlichen Lärm aufbauen, wenn sich mehr als zehn Bälle auf dem Feld befinden und vielleicht noch einige Bomben explodieren.

    Leider nicht ganz optimal ist die Steuerung umgesetzt worden, auch wenn es kaum etwas zu steuern gibt, möchte man meinen. Die älteren Spieler können sich vielleicht noch erinnern, dass es für Games wie dieses spezielle Eingabegeräte gab, die sogenannten Paddels. Meist waren das nichts anderes als einfache Dreh- oder Schieberegler, welche analog zum Paddel auf dem Schirm funktionierten. Idealerweise hätte man dieses Prinzip auf den linken Analogstick gelegt, so dass der Spieler mit dem Stick einen Halbkreis beschreiben kann, welcher der Bewegung des Paddels auf dem Schirm entspricht. Leider haben sich die Entwickler für die schlechtere Alternative entschieden und legten die Seitwärtsbewegung des Paddels auf das Digitalkreuz! Logisch, dass man dann mit den typischen Problemen dieser Steuerung zu kämpfen hat, nämlich der nicht beeinflussbaren Seitwärtsgeschwindigkeit des Paddels, welches sich immer gleich schnell bewegt. Da dieses Manko auch den Entwicklern aufgefallen ist, kann man in den Optionen zwischen zwei Paddelgeschwindigkeiten wählen, was auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist.

    Das Gameplay selbst setzt sich aus den drei Handlungssträngen zusammen, die jeweils fünf Spielfelder enthalten. Nur wenn man den jeweiligen Level mit seinen fünf Feldern mit einer entsprechenden Leistung abschließt, erhält man Zugang zum nächsten Level. Für die Langzeitmotivation sorgen die erspielbaren Paddel, die allesamt bessere Eigenschaften besitzen als das Anfängerpaddel mit dem wir beginnen müssen.
    Für den Spaß zu Zweit gibt es einen recht lustigen Versus-Mode, bei dem man schneller als sein Mitstreiter die vorgesetzte Mauer einreißen muss.

    Bust-A-Bloc (PS2)

    Singleplayer
    5,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Nettes Game für zwischendurch ohne zu hohen Anspruch
    Nicht optimale Steuerung
    im gesamten recht durchschnittlich
    geringer Umfang
  • Bust-A-Bloc
    Bust-A-Bloc
    Publisher
    Midas
    Release
    26.06.2006

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989680
Bust-A-Bloc
Bust-A-Bloc im Gamezone-Test
Retrofreaks können sich mit Bust a Bloc auf ein 3D Breakout für die PS2 zum Sonderpreis freuen.
http://www.gamezone.de/Bust-A-Bloc-Spiel-19546/Tests/Bust-A-Bloc-im-Gamezone-Test-989680/
29.01.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/01/TV2004012916014800.jpg
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