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  • CATZ im Gamezone-Test

    Viele verschiedene Kätzchen denen es offensichtlich an Abwechslung und Aufmerksamkeit mangelt.

    Simulationsspiele, in welchem man sich um virtuelle Tierchen kümmern muss, erfreuen sich seit den 90er Jahren immer wieder großer Beliebtheit - man erinnere sich bloß an das Tamagotchi-Fieber oder aktuell an die sehr erfolgreiche Nintendogs-Spielreihe für den DS. Angesichts dieser viel versprechenden Aussichten verwunderte es nicht, dass Ubisoft, einer der weltweit größten Publisher und Hersteller für Computer- und Videospiele, vor einigen Monaten ankündigte, künftig vermehrt auf Haustier-Simulationen zu setzen und neue Petz-Spiele für den GBA, NDS und PC herauszubringen. Gesagt, getan und so erschien jetzt das Katzen-Simulationsspiel "Catz" für den GBA. Da man bekanntlich nicht die Katze im Sack kaufen sollte, haben wir für euch die kleinen Samtpfoten unter die Lupe genommen.

    CATZ CATZ Mit einer zur Spielthematik passenden, aber auf die Dauer etwas nervtötenden Miau-Musik in das Spielgeschehen eingestimmt, beginnt "Catz" zunächst mit der Aufforderung, ein Geschlecht und einen Namen für den Spielcharakter auszuwählen. Habt ihr das gemacht, bekommt ihr anschließend die Story präsentiert - ja, richtig gehört; es gibt in diesem Simulationsspiel eine Story, die erzählt wird: ihr schlüpft in die Rolle einer sehr tollpatschigen Spielfigur, die, weil sie auf den Schwanz einer Katze getreten ist, sehr traurig gerade einen Spaziergang im Park macht, als sie auf ein Mädchen trifft, die ihr vorschlägt, sich ein Kätzchen zuzulegen, um künftig solche Unfälle zu vermeiden und den Umgang mit Haustieren zu lernen. Eure Spielfigur ist von der Idee begeistert und nachdem sie auch ihre Eltern von diesem tollen Plan überzeugt hat, könnt ihr euch in der Zoohandlung ein Kätzchen aussuchen, um welche ihr euch kümmern wollt.

    Viele Miezen, aber wenig Abwechslung

    CATZ CATZ Zur Auswahl stehen zu Beginn lediglich 7 Katzen zur Verfügung, die restlichen 15 Rassen müssen erst freigeschaltet werden. Freispielen könnt ihr die anderen Rassen indem ihr mehrere Spiele erfolgreich absolviert. Ein Spiel geht über 14 Spieltage und in dieser Zeit habt ihr nur ein Kätzchen, um welche ihr euch erfolgreich kümmern müsst. Habt ihr (und natürlich vor allem euer Zögling) die zwei Wochen gut überstanden, dann bekommt ihr ein kleines Abspannfilmchen zu sehen und anschließend könnt ihr wieder in die Zoohandlung und euch ein neues Kätzchen holen. Nun habt ihr zwar mehr Rassen zur Auswahl, aber um alle Rassen freigeschaltet zu haben, müsst ihr diese 14tägige Betreuung öfter absolvieren. Ihr habt zwar bei jedem Spiel die Möglichkeit euch ein anderes Kätzchen auszusuchen, aber leider gleicht sich das Spielprinzip jedes Mal so dermaßen, dass eine Wieder- und Wieder- und Wiederholung einfach nur eintönig ist und daher keinen wirklichen Spaß macht. Die kleinen Samtpfoten sehen nämlich zwar sehr unterschiedlich aus und laut Entwicklerangaben sollen auch alle unterschiedliche Persönlichkeiten haben, aber leider merkt man davon sehr wenig bis gar nichts im Spiel, denn spielen und auch verhalten tun sie sich alle leider gleich. Zudem ist es recht nervig, dass man bei jeder neuen Runde die sowohl optisch als auch inhaltlich nicht gerade gut gelungene und zudem nicht kurz geratene Story präsentiert bekommt, so dass man jedes Mal recht lange nur noch am Wegdrücken der Bilder und des Textes ist.

    Maue Befehlsauswahl

    CATZ CATZ Jedes Kätzchen, egal welche Rasse, wird mit den gleichen, lediglich fünf zur Verfügung stehenden Kümmern-Befehlen gesteuert bzw. erzogen, welche durch Drücken der A-Taste aufrufbar ist. So gibt es zum einen den Katzen-Befehl, der euch über den derzeitigen Zustand eures Zöglings Aufklärung gibt und euch die Gegenstände zeigt, die euer Kätzchen euch vielleicht von einem Spaziergang als Geschenk mitgebracht hat. Zum zweiten gibt es den Futter-Befehl, mit welchem ihr eurem Kätzchen Futter, Wasser und Leckerchen geben könnt. Des Weiteren gibt es den Säubern-Befehl, um das Katzenklo und schmutzige Stellen im Haus zu reinigen, die eure Katze eventuell hinterlassen hat, wenn sie zum Beispiel auf den Boden gemacht oder eine Vase umgeworfen hat. Aufrufen könnt ihr zudem den Spielen-Befehl, um mit eurer Katze zu spielen, sie zu streicheln oder ihr das Fell zu bürsten. Zu guter Letzt gibt es noch den Rausgehen-Befehl, mit dem ihr die Terrassentür öffnet, damit das Kätzchen spazieren gehen kann, oder ab 21 Uhr ins Bettchen zum schlafen legen könnt (und somit den Tag beendet) oder euch sonntags ein Nickerchen gönnt, während eure Katze sich selber beschäftigt. Aber auch Einkaufen könnt ihr mit diesem Befehl gehen, um eurem Schützling neues Futter, Leckerchen, Spielzeug und Pflegeartikel zu kaufen. Das nötige Kleingeld für so einen Einkaufsbummel bekommt ihr im Spiel so ohne weiteres spendiert, denn jeden Tag gibt es 300 Münzen als Taschengeld.

    Mehr ein Crash-Kurs als Simulationsspiel

    CATZ CATZ Die Auswahl an käuflich erwerbbaren Sachen ist im Grunde nicht sehr üppig ausgefallen, aber insgesamt ausreichend, wenn nicht sogar zu viel, da man die gekauften Sachen innerhalb der 14 Tage kaum einsetzen kann bzw. reicht diese Zeit nicht aus, damit sich euer Kätzchen an alle Sachen gewöhnt - zwar kann man die anfängliche Zeitspanne von zwei Wochen um weitere 14 Tage verlängern, doch das geht nur, wenn man einige Spiele absolviert und somit verschiedene Enden zu sehen bekommen hat. Sowohl die verschiedenen Streicheleinheiten als auch die diversen Spielsachen und Pflegeprodukte werden von den kleinen Miezen nämlich meist nicht sofort akzeptiert, sondern müssen mehrmals eingesetzt werden, bis sich die Samtpfoten ohne Fauchen und Buckeln damit anfreunden. Aber die verschiedenen Kümmern-Befehle nehmen so einiges - und manchmal viel zu viel - an Zeit in Anspruch, so dass ihr an einem Tag lediglich einige wenige Befehle außer dem Füttern-Befehl einsetzen könnt, wobei gesagt werden muss, dass die Zeit-Funktion leider nicht sehr gut bzw. logisch gelungen ist. So ist zum Beispiel eine Dreiviertelstunde fürs Fresschen okay, aber es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass beim Befehl "Kopf tätscheln" rund eine Stunde vergeht. Noch unverständlicher ist, warum keine Zeit vergeht, wenn sich die Kätzchen alleine draußen ihre Pfoten vertreten gehen.

    Punktesystem kann nicht punkten

    CATZ CATZ Da sich in "Catz" alles um die richtige und gute Aufzucht der kleinen Tiger auf sanften Pfoten dreht, werden natürlich die von euch ausgeführten Erziehungsmaßnahmen bewertet - und zwar mit verschiedenen Arten von Punkten. So gibt es Punkte für Freundschaft, die anzeigt, wie gut es um eure Beziehung steht, für die Laune eures Kätzchens, für ihre Stärke und ihr Aussehen. Je besser ihr euch um euren Zögling kümmert, umso mehr Punkte könnt ihr erzielen und bei genug Punkten in den nächsten Level aufsteigen. Das Sammeln von Punkten ist dabei alles andere als schwer, denn eigentlich bringt jede Aktion zu jeder Zeit Punkte ein - somit ist das Beobachten der Katze, um herauszufinden, was sie will, überhaupt nicht notwendig. Abgesehen davon zeigen die Kätzchen selten etwas was sie wollen, sondern streunen nur in den zwei Zimmern (Wohn- und Kinderzimmer) herum oder wagen sich mal alleine nach draußen. Negative Punkte gibt es natürlich auch, aber sehr selten und meist nur dann, wenn ihr eurer Katze was Neues beibringen wollt. Zudem ist ein Minuspunkt in einem Bereich meist gekoppelt mit einem Pluspunkt in einer anderen Kategorie. So erhält man zum Beispiel beim Einsatz eines neuen Spielzeugs meist negative Punkte was die Laune, Freundschaft und Aussehen der Katze betrifft, aber Pluspunkte in Sachen Stärke.

  • CATZ
    CATZ
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    10.10.2006

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CATZ
CATZ im Gamezone-Test
Viele verschiedene Kätzchen denen es offensichtlich an Abwechslung und Aufmerksamkeit mangelt.
http://www.gamezone.de/CATZ-Classic-19849/Tests/CATZ-im-Gamezone-Test-990938/
13.10.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/10/catz1_120531120622.jpg
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