CD Projekt hat zu illegalen Kopien seine eigene Meinung. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wenn es um illegale Kopien geht, dann hatte CD Projekt (The Witcher 2) schon immer eine andere Meinung als der Rest der Industrie. Marcin Iwinski, der CEO von CD Projekt, sagte in einem Interview, dass er nicht verstehen kann, wie Software-Unternehmen jede Raubkopie als einen entgangenen Verkauf betrachten können. In einem Bericht sieht das vielleicht gut aus, wenn man die Software-Piraterie als große Bedrohung erwähnt, aber dies sei extrem weit weg von der Wahrheit entfernt. Die 4,5 Millionen illegal kopierten Exemplare von The Witcher sieht Marcin Iwinski eher als Trial-Version oder eine Demo an.
Die Spieler würden demnach illegale Versionen herunterladen, weil es einfach und schnell ist sowie nichts kostet, doch wenn ihnen das Spiel gefällt, dann fangen sie an, Geld dafür auszugeben. Bei The Witcher soll es der Fall sein: Es hat sich über 2,1 Millionen Mal verkauft und obwohl es schon fünf Jahre alt ist, soll es sich immer noch ganz gut verkaufen. Zudem verriet Marcin Iwinski, dass die DRM-freie Version von The Witcher 2: Assassin's of Kings auf GOG.com weniger oft illegal kopiert wurde, als die mit einem Kopierschutz versehene Handels-Fassung, obwohl man das ganz anders erwartet hätte. Er vermutet, dass es keine große Sache ist, ein ungeschützes Spiel zu veröffentlichen. Es gehe viel mehr ums Cracken. Das gesamte Interview lest ihr bei Forbes.






