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Marcin Iwinski von CD Project über Sex und Gewalt in Videospielen

22.06.2012 14:36 Uhr
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Marcin Iwinski von CD Projekt sprach mit Rock, Paper, Shotgun über Sex und Gewalt in Videospielen. Seiner Meinung nach ist das nichts schlechtes, wenn es zur Welt passt und man es nicht überstrapaziert.

Marcin Iwinski von CD Project über Sex und Gewalt in Videospielen [Quelle: Siehe Bildergalerie] In einem interessanten Interview mit Rock,Paper, Shotgun sprach Marcin Iwinski, Chef von CD Projekt, über Sex und Gewalt in Videospielen. Dabei berichtet er darüber, wie er es erlebte, als man The Witcher 1 das erste Mal in den USA vorstellte. In seiner Heimat Polen, gäbe es keine Probleme mit sexuellen Inhalten, wie sie in The Witcher 1 vorkamen, in den USA aber gibt es da sehr wohl Vorbehalte, obwohl es dort eine sehr erfolgreiche Porno-Idustrie gäbe. Die US-Journalisten machten damals aus dem "Sex-Ding" eine recht große Sache, während man es in Europa einfach "cool" fand. Interessant aber war, dass er von einem US-Journalisten darauf hingewiesen wurde, dass The Witcher durchaus Parallelen mit Game of Thrones hätte, weswegen er die Bücher gleich nach seiner Rückkehr las. Dabei stellte er fest:

"In den Büchern gab es viel mehr Sex und Nacktheit als in der TV-Serie. Ist das problematisch für die Bücher? Für mich ist es das nicht. Es macht durchaus Sinn. Es geht um Macht, Politik und Sex. Es ist genau so, wie wir Menschen eben sind. Es geht immer nur um Macht, Geld und Sex. Ich mein, schau dir die E3 an, schau dir die Booth-Babes an. Würde man [aus Game of Thrones] den Sex entfernen, wäre es nur noch Mist. Es ist einfach ein Teil der Welt. Diese Welt ist wirklich Hardcore, versteht ihr? Genau so ist es auch bei The Witcher. Es ist etwas düster, aber es ist realistisch."

Er führt weiter aus, dass man es nur nicht überstrapazieren darf, dann könne es auch funktionieren und komme beim Publikum an, welches nun mal zum Teil männlich wäre. Nicht umsonst stellt man neben jedes teure Auto ein Booth-Babe, schon würde es sich verkaufen.

"So eine Präsentation muss nicht unbedingt ein Problem sein, so lange es nur ein Teil des Spiels ist. Es ist einfach ein Teil der Welt. Manche werden es damit übertreiben, andere nicht. Männer treffen einfach viele Entscheidungen über ihre Hormone. Nicht umsonst werden Leute dafür bezahlt sich den Markt anzuschauen und ihn zu analysieren. Ob mich das beleidigt? Sicher."

Das komplette Interview mit Marcin Iwinski in englischer Sprache findet ihr auf Rock, Paper, Shotgun.

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22.06.2012 14:36 Uhr
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