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  • CT Special Forces: Lust und Frust - Leser-Test von sinfortuna

    CT Special Forces: Lust und Frust - Leser-Test von sinfortuna So wahnsinnig schwer dürfte es nicht zu erraten sein, um was für ein spezielles Videospielgenre es sich bei "CT Special Forces" handeln dürfte, selbstverständlich sollen mit diesem Titel von und mit einer Spezialeinheit Fans des Action-Genres bedient werden. Dabei handelt es sich im vorliegenden Fall jedoch nicht um ein Ballerspiel für PS2 oder X-Box, sondern um eines für Nintendos kleinen 128-Bit-Handheld, dem Gameboy Advance. Um der Langzeitmotivation zumindest ein wenig unter die Arme zu greifen, wurde immerhin ein Zweispielermodus berücksichtigt: vorausgesetzt, dass Ihr über zwei GBAs, ein Verbindungskabel und zwei Module dieses Version verfügt, steht einem unterhaltsamen Videospielspaß zu zweit grundsätzlich nichts im Wege. Trotzdem dürfte der Solospielermodus hier eindeutig im Vordergrund stehen und dieser - um offen und ehrlich zu sein - wird Euch mächtig ins Schwitzen bringen, dies einmal gleich vorab.

    Eine Hintergrundstory ist hier ähnlich bedeutungslos wie auch in der Folgezeit dieses Abenteuers ein besonderer Tiefgang, insbesondere was Rahmenhandlung und unsere Protagonisten angeht. Wie so oft bei Actionspielen - und speziell bei denen, wo wir als Mitglied einer Eliteeinheit unterwegs sein dürfen - bekämpfen wir das Böse, welche quer über den Globus wieder einmal äußerst aktiv zu sein scheint. In vier ganz besondere Krisengebiete werden wir eingeflogen, um dort wieder für Recht und Ordnung sorgen zu können, in der Regel sind wir dort als Einzelkämpfer unterwegs, nur sehr selten können wir auf tatkräftige Unterstützung sorgen. In "CT Special Forces" für den GBA durchkämmen wir bei unseren Missionen sowohl Dschungelgebiete als auch staubtrockene Wüstenlandschaften und auch eisig kalte Bergregionen, was in optischer Hinsicht auch brav für die nötige Abwechslung sorgt, insofern wollen wir auch gar nicht allzu sehr meckern. Unsere Feinde sind in der Regel böse Soldaten irgendwelcher machtbesessener Tyrannen bzw. Diktatoren, die wir nahezu am Fließband in die ewigen Jagdgründe schicken dürfen. Immerhin muss klar und deutlich gesagt werden, dass es wir es hier nicht mit einem anspruchslosen Ballerspiel zu tun haben, denn ein blindes Dauerfeuern auf alles, was sich bewegt, bringt uns - zum Glück - nicht allzu weit, vielmehr müssen wir taktisch vorgehen, um den Feind auf lange Sicht hin in die Knie zu zwingen. Dies bedeutet, dass die Auswahl der Waffe je nach Spielsituation gut überlegt sein will und wir des Öfteren innehalten und in Deckung gehen sollten, da wir nicht gerade selten auf eine größere Ansammlung von Gegnern treffen, denen wir im offenen Kampf unterlegen und somit chancenlos wären. Nette Extras wie Granaten und durchschlagskräftigere Wummen in aufzuspürende Kisten sind auch mit dabei, letztere schießen in wesentlich geringeren Intervallen als das Standardgewehr, verfügen dafür aber nur über einen begrenzten Munitionsvorrat, so dass auch in diesem Punkt nicht unbeschwert drauflosgeballert werden sollte, schätze ich.

    Um in den Spielverlauf frischen Wind zu bringen, wechseln sich die Einsätze am Boden mit Flugeinsätzen per Kampfhubschrauber ab, in denen wir uns nicht nur mit feindlichen Flugobjekten sondern insbesondere mit gemeingefährlichen Bodenstellungen des Feindes auseinandersetzen müssen, gerade die Bodenziele als Erstes zu zerstören, sollte hierbei oberste Priorität haben. Per Fallschirm segeln wir dann mitunter zum nächsten Kampfeinsatz am Boden, in dem wir es dann naturgemäß wieder ordentlich krachen lassen werden, versteht sich. Die in oder andere Scharfschützensequenz lockert das Geschehen zusätzlich gut auf. Kopfzerbrechen bei "CT Special Forces" bereiten mir dabei weniger die ziemlich sauber gelungene Steuerung und auch nicht die zumeist übersichtliche - wenn auch relativ unspektakuläre - 2D-Seitenansicht bzw. isometrische von schräg oben bei den Flugeinsätzen, sondern deutlich mehr der sehr unausgewogene Schwierigkeitsgrad. Sieht es zunächst nämlich noch so aus, als würden wir gut vorankommen, merken wir leider sehr schnell, dass frustrierende Passagen hier wahrlich keine Seltenheit sind. Lediglich am Ende einer (oft sehr langen) Mission erhalten wir ein Passwort, was angesichts des hohen Schwierigkeitsgrades dazu führt, dass wir ein und dieselbe Mission wieder und wieder und immer wieder durchzocken müssen. Hier wurde eindeutig übertrieben, der Spielspaß wird auf Dauer dadurch jedenfalls erheblich beeinträchtigt. Continues oder Extraleben gibt es hingegen schlichtweg einfach nicht, was in meinen Augen wirklich ein starkes Stück ist. Die Einsätze an sich sind umfangreich, so dass man auf diese sehr unangenehme Art die Spieldauer eigentlich nicht hätte künstlich in die Länge ziehen müssen. Demzufolge ist dieses Ballerspiel nur für hartgesottene und erfahrene Actionfans etwas und auch die werden sich des ein oder anderen Wutanfalls sicherlich nicht erwehren können. Das ist äußerst schade.

    Dass Grafik und Soundkulisse für GBA-Verhältnisse überdurchschnittlich gut ausgefallen sind, tröstet da nur ein wenig: eine knallbunte Farbgebung, ordentliche Hintergrundoptik, ordentlich animierte Spielfiguren und keine Ruckler bzw. kein Kantenflimmern sorgen für ein grundsätzlich angenehmes Ambiente, der Soundtrack verstärkt mit teils rockigen Klängen und zwischendurch guten Soundeffekten die dichte Spielatmosphäre, doch der Frust dominiert hier zu sehr, als dass ich von einem größtenteils unbeschwerten Spielvergnügen sprechen könnte. Interessant und abwechslungsreich sind die Boden-, Sniper- und Flugeinsätze schon und spannend sind sie zweifelsohne auch, doch das Fehlen von Continues und Extraleben sowie nur einem Passwort am Ende der sehr langen Missionen wiegt sehr schwer. Meine Spielspaßwertung trägt dem Rechnung und siedelt sich schließlich mit 65% (nur noch) im oberen Mittelfeld an.

    Negative Aspekte:
    Keine Continues, keine Extraleben, dazu unfaire Passagen durch zu zahlreiche und knallharte Gegner trüben das Spielvergnügen erheblich, zudem nur ein Passwort am Ende eines (langen) Einsatzes à kleine Zielgruppe (Profis)

    Positive Aspekte:
    Interessant, spannend und abwechslungsreich, gelungene Optik und gute Soundkulisse, taktische Elemente sorgen für ein anspruchsvolles Gameplay

    Infos zur Spielzeit:
    sinfortuna hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    CT Special Forces

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: sinfortuna
    6.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
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  • CT Special Forces
    CT Special Forces
    Developer
    LSP
    Release
    15.08.2002
    Leserwertung
     
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1004622
CT Special Forces
CT Special Forces: Lust und Frust - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/CT-Special-Forces-Classic-20633/Lesertests/CT-Special-Forces-Lust-und-Frust-Leser-Test-von-sinfortuna-1004622/
06.07.2006
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