Call of Duty: Black Ops 2 im Mega-Preview: Alles zu Single- und Multiplayer und dem Zombie-Modus (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Call of Duty: Black Ops 2 hält für jeden Geschmack etwas bereit, erzählt uns Jay Puryear in bei einem Demotermin in München. "In Black Ops 2 stecken eigentlich drei Spiele: Die epische Singleplayer-Kampagne, das beliebte Multiplayer-Spiel und eine Zombie-Geschichte." Leider dürfen wir von allen drei Spielsäulen noch keine selbst anspielen. Obwohl Call of Duty: Black Ops 2 bereits in einem Monat erscheint, dürfen wir beim Gameplay nur zugucken, während ein Treyarch-Mitarbeiter hinter uns am Controller sitzt.
Die Kampagne: Hallo Zukunft!
Call of Duty: Black Ops 2 im Mega-Preview: Alles zu Single- und Multiplayer und dem Zombie-Modus (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der Name Call of Duty steht für amerikanisches Actionkino am laufenden Band. Da wird ohne Unterlass geschossen, Dinge explodieren und Events halten den Adrenalinspiegel des Spielers durchgehend oben. Call of Duty: Black Ops 2 verlagert sein Setting zwar ein paar Jahre in die Zukunft, an diesem Rezept aber ändert Treyarch nichts. Ungefähr ein Drittel der Zeit werden wir in den Achtzigern verbringen, die Story schließt durch diese Flashback-Sequenzen nahtlos an Black Ops an und trägt den Konflikt von damals in die nahe Zukunft. Der Rest, also etwa zwei Drittel des Spiels, handelt im Jahr 2025. Oberbösewicht Raul Menendez übernimmt durch fiese Hackertricks ganze Drohnenarmeen und richtet ihre Waffenpower gegen die Vereinigten Staaten und China, um einen Krieg zu provozieren. Alex Mason und Frank Woods, zwei Protagonisten aus dem Vorgänger, werden ebenso vorkommen, wie Alex' Sohn David Mason. Frank ist dabei der Erzähler der Geschichte, Alex wird in den 80er-Missionen spielbar sein und David ist der Hauptcharakter der Zukunfts-Geschichte.
Jay von Treyarch erzählt uns, dass das Studio hart an einer emotionalen Bindung zu den handelnden Charakteren gearbeitet hat. Sie wollen nicht nur einen Antagonisten hinstellen und sagen "Das ist der Böse. Jagd ihn!", sondern dem Spieler vor Augen führen, wie böse Menendez ist. Mehr Informationen will er nicht verraten, aber vieles erinnert uns bei dieser Aussage an den Modern-Warfare-2-Skandal "Kein Russisch".
Eine absolute Neuheit sind Strike-Force-Missionen. In diesen können Spieler bewusst scheitern und verändern dadurch erstmals in der Seriengeschichte den Lauf der Geschichte und sogar das Ende von Black Ops 2.
Call of Duty: Black Ops 2 im Mega-Preview: Alles zu Single- und Multiplayer und dem Zombie-Modus (4) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Um uns einige der neuen Gadgets zu zeigen, hüpft einer der Treyarch-Mitarbeiter kurzerhand ins Spiel. In der zweiten Mission der Kampagne, "Celerium" heißt sie und spielt in Myanmar, sind wir mit ein paar Special-Ops-Kollegen auf der Suche nach Menendez geheimen Anschlagsplänen. Durch das felsige Berggebiet klettern wir mit coolen Nano Handschuhen. Damit kann man sich an jeder Oberfläche festsaugen und vertikale Flächen überwinden, als wären sie kein Hindernis. Megacool, aber so richtig adrenalingeladen wird es erst, als wir nicht mehr weiter können. Dann schmeißt uns ein Kletterkollege ein Seil zu und wir müssen mit Druck auf A abspringen – er schleudert uns dann am Felsvorsprung vorbei! In einer Art Quick-Time-Event geht es dann weiter. Wir schleudern den Kollegen zum nächsten Vorsprung, er wieder uns, bis wir am Ziel sind, einer Bergkuppe. Von dort geht es mit einem in unseren Anzug eingearbeiteten Gleitschirm weiter. Winzige Flügelchen unter Masons Armen sind das und als der Entwickler (er weiß wohl schon, was er tut) routiniert nur wenige Zentimeter an Bäumen und dem Boden vorbeischmettert, ist das ziemlich episch! Erst auf den letzten Metern öffnet er seinen Fallschirm, landet hart und eröffnet das Feuer auf die ersten Feinde.
Die können sich durch eine Nano-Fähigkeit tarnen. Wenn man nah an ihnen dran ist, erkennt man das – es sieht aus wie die Anzugtarnung in Crysis – und nur durch EMP-Granaten werden so versteckte Feinde sichtbar. Verstecken hilft also nicht. Mit flüssigen 60 Frames ballert sich unser Demo-Spieler durch eine Horde von Feinden, setzt immer wieder auch den neuen Haftgranatenwerfer ein. Das Ding verschießt bis zu drei Projektile, die an Wänden oder Personen haften bleiben und nach wenigen Sekunden explodieren. Einmal schießt er zwei solcher Minen auf einen Gegner, dreht sich zu anderen Feinden und beharkt sie mit dem MG. Als sie nach wenigen Sekunden tot sind, rennt der erste Gegner durchs Bild – und explodiert plötzlich! Cool, Haftminen hin schießen und dann einfach an etwas anderes denken, den Rest macht die Mine von allein.
Auf einer offenen Fläche hackt sich Mason in das Bordgeschütz eines abgestellten Kampfhelikopters. Wir können es selbst lenken und ballern mit der Bord-Minigun auf die farblich hervorgehobenen Feinde. Am Ende der Demo (die Mission geht eigentlich noch viel, viel länger) können wir dann auch selbst die Camouflage-Funktion der Anzüge testen. Auf Knopfdruck werden wir für Feinde unsichtbar, bis in einer erneut ziemlich geil geskripteten Zwischensequenz ein Killerroboter durch die Wand bricht und unser Team festnagelt – argh, Cliffhanger! Wie geht die Szene nur aus?






