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  • Call of Duty Classic im Gamezone-Test

    Der ordentlich aufpolierte HD-Look macht aus dem Titel zwar kein neues Spiel, steht im aber gut zu Gesicht.

    Wohl auch als kleines Dankeschön an die Call of Duty Fangemeinde, veröffentlichte Publisher Activision parallel zum Release des aktuellen Titels "Call of Duty: Modern Warfare 2" am 10. November auch ein Remake des ersten Teiles, welcher in den Stores vom Playstation Network sowie Xbox Live zum kostenpflichtigen Download für die HD-Konsolen unter dem Namen "Call of Duty Classic" angeboten wurde. Nur wenige Tage später sollte diese Neuauflage zu "Call of Duty", welche erstmals im Jahre 2003 exklusiv über die PC-Monitore flimmerte, wieder aus den virtuellen Einkaufsläden verschwunden sein. Vermutlich auch, weil eben jenes Remake auch Teil einer Sonderedition von Modern Warfare 2, der Prestige Edition, sein sollte, auf der man mittels eines Download Codes eben jenes Classic auf die heimische Konsolen-Festplatte ziehen konnte. Seit letzter Woche steht "Call of Duty Classic" nun wieder in den Stores zum Download bereit. Ob es sich bei der Neuauflage nur um einen lieblosen Port des Originals handelt, oder ob "Call of Duty" auch auf den HD-Konsolen zu überzeugen weiß, verrät euch unser Test.

    Es war einmal...

    Call of Duty Classic Call of Duty Classic Mit Call of Duty sollte nach Meinung vieler, Activision im Jahre 2003 die bis dato führende Medal of Honor Serie aus dem Hause Electronic Arts im Genre der Zweite Weltkriegs-Shooter ablösen. Gründe dafür waren unter anderem nicht nur, die schon für damalige Verhältnisse gute Waffenphysik oder die derart dichte Atmosphäre, die ein dermaßen aufregendes Mittendringefühl vermittelte, sondern auch die Inszenierung, die ähnlich wie in einem guten Hollywood-Buster den Spieler von einem gescripten Ereignis zum nächsten jagte. Wie auch in den heutigen Ablegern der Serie, so schlüpfte man auch damals in die Rolle von mehreren Soldaten, die an den verschiedensten Fronten des zweiten Weltkriegs gegen das faschistische Naziregime agierten. Demnach werdet ihr also auch auf der Playstation 3 und der Xbox 360 jeweils in die Rolle eines amerikanischen, eines britischen sowie zu guter Letzt in die Uniform eines russischen Soldaten schlüpfen. Nach einem kurzen Besuch auf der Hindernisbahn und dem Schießstand, wo ihr mit den Eigenschaften der einzelnen Waffen Bekanntschaft schließt, landet ihr als US-Soldat einer Fallschirmjägereinheit direkt in der französischen Normandie, wo ihr euch euren Weg bis hin zu den bayrischen Alpen durchschlagen müsst. Zwar schließen die einzelnen Missionen stets aneinander an, jedoch gibt es keinerlei Verknüpfungen oder gar Storyelemente, welche die drei einzelnen Kampagnen miteinander verbinden würde. Vor dem Antritt einer jeden Mission bekommt ihr stets einen aktuellen Lagebericht, der in Form von Kriegsaufzeichnungen und Skizzen von Landkarten und ähnlichem eher trocken, aber konkret und punktgenau erfasst wird.

    Call of Duty Classic Call of Duty Classic Die einzelnen Missionen werden euch dabei die unterschiedlichsten und zum Teil auch nerven aufreibendsten Taten abverlangen. So gilt es unter anderem einen eingerichteten Brückenkopf vor den Deutschen zu verteidigen, oder auch einen Flughafen, bei der man mit einer FLAK auf heran fliegende Stuka-Bomber feuert, oder auch wichtige Dokumente von einem Kriegsschiff zu besorgen, bei dem ihr mit einem gewissen Captain Price, wohl möglich einem Vorfahren des Captain Price aus Modern Warfare, eine komplette deutsche Schiffsmannschaft ausschalten müsst. Generell seid ihr bei Call of Duty zu Beginn einer Mission fast nie allein auf euch gestellt, sondern bestreitet die meisten Einsätze in einem Trupp, dessen KI stellenweise allerdings etwas zu sehr auf "Attacke" programmiert wurde und im Gegensatz zu den neueren Auflagen auch nicht mit Endlos-Respawnen der eigenen Kameraden versehen wurde. Demzufolge kommt es dann nicht selten vor, dass ihr allein mit eurem Schafschützengewehr durch die zerbombten Straßen und durch düstere Tunnel lauft von Stalingrad, wo natürlich ein Wehrmachtsoldat, nach dem anderen mit euch Bekanntschaft schließt. Im Gegensatz zu den aktuellen Call of Duty Teilen, ist das Original auch nicht mit einem endlos selbst heilenden Schadensmodell ausgestattet, sondern wie es damals sehr oft üblich war, mit einer Energieleiste, welche im Notfall durch umher liegende Feldflaschen und Feldkoffer wieder aufgetankt werden kann. Somit ist auch der Schwierigkeitsgrad von Classic alles andere als anspruchslos, da mit den wichtigen Utensilien sehr sorgfältig umgegangen werden sollte und jeder Schritt bei Unachtsamkeit, der letzte gewesen sein könnte.

    Vom PC auf die HD-Konsolen

    Call of Duty Classic Call of Duty Classic Was die meisten, die Call of Duty bereits auf dem PC kannten, nun am meisten interessieren dürfte, ist natürlich wie ordentlich Produzent Infinity Ward den einst glorreichen Titel nun auf die Konsolen portierte. Die Steuerung wurde, ähnlich wie bei den aktuellen Teilen der Serie, mit den auszuübenden Tätigkeiten auf die Tasten der Controller gezaubert. So sind zum Beispiel auf dem PS3-Controller die Tasten X, Viereck und Dreieck für den Sprung, das Nachladen, beziehungsweise mit dem Wechseln der Waffe versehen, während die Analogsticks euren Charakter standesgemäß bewegen. Lediglich das Anvisieren und Abfeuern der einzelnen Waffen erfolgt nun durch die hinteren Schultertasten und nicht wie sonst gewohnt mit L1 und R1. Mit diesen beiden Tasten wühlt man ebenfalls im Waffeninventar, sprich wollt ihr eine Handgranate werfen, kann speziell in brenzligen Momenten aufgrund der Nichtberücksichtigung eines direkten Handgranatentwurfes mittels Abfragen einer Taste, etwas Hektik aufkommen. Warum dieses nicht ebenso gehandhabt wurde, wie in den aktuellen Auflagen, können wir leider nicht beantworten. Ebenso wird der eine oder andere mit Sicherheit das Sprinten vermissen, bei dem zwar keine Waffe abgefeuert werden kann, doch man dafür weitaus schneller Schutz hinter einer Deckung findet. Doch dafür erlaubt Classic, wie auch schon die Erstauflage, das Weglehnen, welches mit den Richtungstasten angewendet werden kann und euch somit das Spähen und Abfeuern der Waffen aus etwas sicherer Position ermöglicht. Ein wenig problematischer hingegen erweist sich die Panzersteuerung, die euch während einer Fahrt mit einem russischen T-34 entlang der Oder, aufgrund der etwas wirren Stickbelegung, eventuell einige Nerven kosten könnte. Alles in allem funktionieren Kollisionsabfrage sowie die Zielhilfe, welche über das Optionsmenü aktiviert werden kann, recht zuverlässig, sodass sich Call of Duty auch über den Controller recht gut spielen lässt.

  • Call of Duty Classic
    Call of Duty Classic
    Developer
    Infinity Ward
    Release
    02.12.2009
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Call of Duty Classic
Call of Duty Classic im Gamezone-Test
Der ordentlich aufpolierte HD-Look macht aus dem Titel zwar kein neues Spiel, steht im aber gut zu Gesicht.
http://www.gamezone.de/Call-of-Duty-Classic-Spiel-19650/Tests/Call-of-Duty-Classic-im-Gamezone-Test-992604/
16.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/12/screenshots_gross_2240_1259750971_3.jpg
tests